Jaime de Salas (Madrid): A Leibnizian Vision of Our Times: Politics and TheodicŽe in the Current Political Scene

 

Dieser Beitrag beschŠftigt sich mit der Frage nach der Relevanz von LeibnizÕ Denken vor dem gegenwŠrtigen politischen und sozialen Hintergrund, ohne internationale Fragen mit einzubeziehen. Der Abstand, der uns vom frŸhen 18. Jahrhundert trennt, ist dabei von gro§er Bedeutung. Der Beitrag versucht, Leibniz als einen VorlŠufer von ÔBig GovernmentÕ und staatlichen Interventionismus zu prŠsentieren, aber dieses immer innerhalb eines moralischen Rahmens auf der Grundlage seiner Interpretation des Naturrechts. Jedoch erscheint es so, dass sein wichtigster begrifflicher Beitrag dabei in der Kontingenz von Bedeutungen liegt, welche die Ratlosigkeit angesichts politischer Denkrichtungen erklŠrt, was u.a. in den Werken von Isaiah Berlin und Hannah Arendt reflektiert wird. Schlie§lich werden LeibnizÕ zwar marginale, aber dafŸr interessante BeitrŠge zu Versuchen angefŸhrt, ein rationales Entscheidungsverfahren in den Sozialwissenschaften zu etablieren. In diesem Zusammenhang wird von uns auf Arbeiten von Habermas und Robert Putnam hingewiesen.

 

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