Endre Begby: Leibniz on Determinism and Divine Foreknowledg

 

Nach Michael J. Murrays Aufsatz ãLeibniz on Divine Foreknowledge of Future Contingents and Human FreedomÒ ist Leibniz nicht als Kompatibilist zu verstehen. Die gšttliche Vorhersehung beruhe nicht darauf, dass menschliche Handlungen mechanischen Gesetzen von Ursache und Wirkung (causa efficiens) gehorchen, sondern auf den fŸr diese Handlungen spezifischen geistigen Gesetzen (causa finalis, moralische Gesetze, etc.). In diesem Aufsatz argumentiere ich, dass Murray die Tragweite des Grundsatzes vom hinreichenden Grund in LeibnizÕ Philosophie nicht richtig versteht. Des Weiteren zeige ich, dass die Unterscheidung zwischen causa efficiens and causa finalis nicht, wie Murray nahelegt, mit der Unterscheidung zwischen physikalischen und geistigen Ereignissen zusammenfŠllt. In diesem Zusammenhang mache ich deutlich, dass die prŠstabilierte Harmonie nicht als Beziehung zwischen unterschiedlichen Arten von Substanzen, Geistern und Kšrpern, verstanden werden kann. Zuletzt skizziere ich kurz, worin m. E. die eigentliche Auffassung von Leibniz mit Blick auf die behandelte Problematik besteht.

 

¯        zurŸck zur Stammseite

¯        zurŸck zum Gesamtinhaltsverzeichnis