Glenn A. Hartz and Catherine Wilson: Ideas and Animals: The Hard Problem of Leibnizian

Metaphysics

 

Die Ansicht, dass Leibniz um 1700 oder einige Zeit danach ein Ÿberzeugter Idealist war oder wurde, der allein an die RealitŠt der Geister und ihrer Ideen glaubte, hŠlt sich merkwŸrdigerweise in der neueren SekundŠrliteratur. In diesem Beitrag beurteilen wir die Textgrundlage fŸr diese Behauptung nach von uns fŸr solide gehaltenen Kriterien einer historischen Interpretation, wobei sich die Behauptung unserer Ansicht nach als unzureichend erweist. Obwohl Leibniz zur †berzeugung gelangt war, dass wirkliche ÒAtomeÓ der Natur keine Ausdehnung hŠtten, war er sein Leben hindurch auf die GeistesunabhŠngigkeit lebender Kreaturen festgelegt, in der Art, die eindeutig Idealismus ausschlie§t. Wir versuchen, die tieferen GrŸnde fŸr die Beharrlichkeit der idealistischen Sichtweise, trotz ihrer textlichen und konzeptualen Schwierigkeiten, aufzudecken, indem wir sie letztlich in den ahistorischen PrŠferenzen der Kommentatoren lokalisieren.

 

¯        zurŸck zur Stammseite

¯        zurŸck zum Gesamtinhaltsverzeichnis