T.A. Hall

 

Nasal Place Assimilation in Emsland German and its Theoretical Implications

 

 

Gegenstand dieses Beitrages ist die DomŠne der Nasalassimilation des niederdeutschen Dialektes des Emslands. Die Regel verwandelt /n/ in einen homorganischen Nasal vor Plosiven, das hei§t, /n/ ¨ [m ŋ]/ __ /p b t d k g/. In der ursprŸnglichen Quelle (Schšnhoff 1908) wird illustriert, dass die Nasalassimilation obligatorisch vor einem unmittelbar folgenden tautomorphemischen Plosiv zur Anwendung kommt, jedoch wird sie vor /k/initialem Suffix konsequent blockiert. Die Daten scheinen zu belegen, dass ein /n/ am rechten Rand eines PrŠfixes der Nasalassimilation unterliegt. Dies ware jedoch fŸr die oft angenommene Universalie problematisch, derzufolge Suffixe und StŠmme enger verbunden sind als PrŠfixe und StŠmme. Das Ziel dieses Beitrages besteht darin, die theoretischen Konsequenzen der emslŠndischen Daten zu besprechen.

 

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