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19 Beiträge zur Juristischen Papyrologie Die griechischen Papyri Ägyptens bieten einen für die Antike einzigartigen ungefilterten Einblick in das Alltagsleben der Bevölkerung für die Zeit von Alexander dem Großen bis zur arabischen Eroberung im 7. Jh. p. C. Das Material umfaßt neben Privatbriefen und Notizen auch Urkunden über Rechtsgeschäfte des täglichen Lebens, Klagen und Beschwerden, Prozeßakten mit Urteilen und Akten der allgemeinen und der Steuerverwaltung. Dieser Band bietet einen umfassenden Einblick in das tatsächliche Rechtsleben Ägyptens in der griechischrömischen Zeit. Die Abhandlungen greifen neben grundsätzlichen Problemen der juristischen Papyrologie Fragen des Vertragsrechts auf, vor allem aus dem Schuld und Sachenrecht sowie aus dem Bereich des Familien und Erbrechts. Auch das Straf und Deliktsrecht wird angesprochen ebenso wie die Prozeßführung in Einzelfällen und die öffentlichen Lasten. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Anwendung griechischen oder ägyptischen, dann auch römischen Rechts. Gewicht legt der Verfasser zudem auf die Erfassung der tatsächlich zugrundeliegenden Umstände und die Nutzbarmachung des rechtlichen Instrumentariums zur Umsetzung der wirtschaftlichen und rechtlichen Ziele im Einzelfall. Beiträge zur Juristischen Papyrologie Kleine Schriften www.steiner-verlag.de Altertumswissenschaft → erscheint voraussichtlich März 2017 XIII, 408 Seiten mit Frontispiz € 68,– 978-3-515-11684-8 gebunden 2017 XXXVIII, 418 Seiten € 72,– 978-3-515-11580-3 e-book 978-3-515-11579-7 gebunden Hans-Albert Rupprecht Beiträge zur Juristischen Papyrologie Kleine Schriften Herausgegeben von Andrea Jördens Die griechischen Papyri Ägyptens bieten einen für die Antike einzigartigen ungefilterten Einblick in das Alltagsleben der Bevölkerung für die Zeit von Alexander dem Großen bis zur arabischen Eroberung im 7. Jh. p. C. Das Material umfaßt neben Privatbriefen und Notizen auch Urkunden über Rechtsgeschäfte des täglichen Lebens, Klagen und Beschwerden, Prozeßakten mit Urteilen und Akten der allgemeinen und der Steuerverwaltung. Dieser Band bietet einen umfassenden Einblick in das tatsächliche Rechtsleben Ägyptens in der griechisch-römischen Zeit. Die Abhandlungen greifen neben grundsätzlichen Problemen der juristischen Papyrologie Fragen des Vertragsrechts auf, vor allem aus dem Schuld- und Sachenrecht sowie aus dem Bereich des Familien- und Erbrechts. Auch das Straf- und Deliktsrecht wird angesprochen ebenso wie die Prozeßführung in Einzelfällen und die öffentlichen Lasten. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Anwendung griechischen oder ägyptischen, dann auch römischen Rechts. Gewicht legt der Verfasser zudem auf die Erfassung der tatsächlich zugrundeliegenden Umstände und die Nutzbarmachung des rechtlichen Instrumentariums zur Umsetzung der wirtschaftlichen und rechtlichen Ziele im Einzelfall. Martin Avenarius (Bearb.) Corpus der römischen Rechtsquellen zur antiken Sklaverei (CRRS) Teil 4.3: Erbrecht: Aktive Stellung, Personeneigenschaft und Ansätze zur Anerkennung von Rechten FORSCHUNGEN ZUR ANTIKEN SKLAVEREI – BEIHEFT 3.4.3 Wenn der römische Sklave als Erbe oder Vermächtnisnehmer Zuwendungen empfängt, wenn er Rechtshandlungen vornehmen, Rechtsschutz beanspruchen oder sogar letztwillig verfügen kann, dann ist er nicht lediglich Objekt von Regeln oder Verfügungen. Er führt vielmehr entweder selbst Rechtsfolgen herbei oder steht auf der „aktiven“ Seite von Rechtsverhältnissen. Diese Stellung ist gekennzeichnet durch die allmähliche Anerkennung von Ansätzen zu einer – wenn auch nur sehr begrenzten – Rechtsfähigkeit des Sklaven. Zwar lassen sich Beobachtungen, aus denen auf die Inhaberschaft von Rechten auf Seiten eines Sklaven geschlossen werden kann, nicht nur im Bereich des Erbrechts gewinnen. Aber hier ist besonders bedeutsam und gleichzeitig ungewöhnlich reich dokumentiert, dass sich Rechtswirkungen zugunsten des Sklaven entfalten, indem dieser selbst Rechtshandlungen wirksam vollzieht, Interessen im Wege geregelter Verfahren durchsetzt oder an ihm selbst anknüpfende Rechte beansprucht. Dies rechtfertigt es, die „aktive“ Stellung des Sklaven im Erbrecht nicht nur um ihrer selbst willen zu behandeln, sondern zugleich paradigmatisch im Hinblick auf die Rechtsstellung des Sklaven insgesamt. Kleine Schriften Franz Steiner Verlag Franz Steiner Verlag HansAlbert Rupprecht Hansalbert rupprecHt ISBN 978-3-515-11684-8 Herausgegeben von Andrea Jördens AVENARIUS PRIVATRECHT 3: ERBRECHT CRRS IV 3 FORSCHUNGEN ZUR ANTIKEN SKLAVEREI BEGRÜNDET VON JOSEPH VOGT, FORTGEFÜHRT VON HEINZ BELLEN UND HEINZ HEINEN IM AUFTRAG DER KOMMISSION FÜR GESCHICHTE DES ALTERTUMS DER AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN UND DER LITERATUR HERAUSGEGEBEN VON WINFRIED SCHMITZ BEIHEFT 3 _____________________________________________________________________ CORPUS DER RÖMISCHEN RECHTSQUELLEN ZUR ANTIKEN SKLAVEREI (CRRS) Herausgegeben von TIZIANA J. CHIUSI, JOHANNA FILIP-FRÖSCHL, J. MICHAEL RAINER TEIL IV STELLUNG DES SKLAVEN IM PRIVATRECHT 3: ERBRECHT AKTIVE STELLUNG, PERSONENEIGENSCHAFT UND ANSÄTZE ZUR ANERKENNUNG VON RECHTEN Bearbeitet von MARTIN AVENARIUS FRANZ STEINER VERLAG STUTTGART 2017 ISBN 978-3-515-11579-7 Alte Geschichte Alte Geschichte


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