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23 Geschichte Franz Steiner Verlag nicht Zuge Lehrbühne umgestaltet. Ikonografie entstanden war. Jahrhundert an sogenannten Erdteilallegoriengürtel, liegt, findet eine Kontextuali kultureller verbanden Patronatsherren, Visualisierung zeitgenössischer des Volkes. verlag.de Verlag Die Welt im Dienst des Glaubens Die Welt im Dienst des Glaubens Erdteilallegorien in Dorfkirchen auf dem Gebiet des Fürstbistums Augsburg im 18. Jahrhundert Marion Romberg Romberg Die Autorin Marion Romberg studierte Betriebswirtschaft, Kunstgeschichte und Geschichte in Deutschland, Österreich, England und Neuseeland. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören die Historische Bildforschung, die Mentalitätsgeschichte, Volksfrömmigkeit und europäische Kulturgeschichte. → erscheint voraussichtlich März 2017 ca. 626 Seiten mit ca. 154 s/w-Abbildungen ca. € 89,– 978-3-515-11673-2 gebunden Marion Romberg Die Welt im Dienst des Glaubens Erdteilallegorien in Dorfkirchen auf dem Gebiet des Fürstbistums Augsburg im 18. Jahrhundert Nach dem Konzil von Trient galt es aufseiten der katholischen Kirche nicht nur mit dem Wort, sondern auch mit dem Bild zu argumentieren. Im Zuge dessen wurden Kirchen zu einer permanenten Schau- und Lehrbühne umgestaltet. In den Dienst dieser barocken Medienoffensive wurde eine Ikonografie gestellt, die in der höfischen Welt des 16. Jahrhunderts entstanden war. Diese Ikonografie der vier Erdteile erlangte ihre Blüte im 18. Jahrhundert an den Wänden und Decken süddeutscher Dorfkirchen. Im sogenannten Erdteilallegoriengürtel, in dessen Zentrum das Fürstbistum Augsburg liegt, findet sich die größte Dichte dieser Bildwerke. Aber wie gelangten die Erdteilallegorien in die Dorfkirchen? Was für eine Funktion erfüllten sie? Mittels einer fürstbistumsgeschichtlichen Kontextualisierung zeichnet die Autorin diese Popularisierung als ein Bild kultureller Transferprozesse nach. In einem dynamischen Zusammenspiel verbanden sich unterschiedliche kulturelle Einflüsse durch Künstler, Patronatsherren, Pfarrer, Bruderschaften und zirkulierende Medien. Als Visualisierung zeitgenössischer Diskurse wurden die Erdteilallegorien Teil der Sprache des Volkes. Aus dem Inhalt Einleitung | Zielsetzung, Gang der Untersuchung und Benutzung | Erdteilallegorische Grundlagen | Das Quellenkorpus der Arbeit | Methodische Grundlage in der Bearbeitung | Barocke Medienoffensive und die Praxis Pietatis | Die Auftraggeber und die Künstler der Erdteil-Allegorien | Bildprogramme | Conclusio – Die Welt im Dienst des Glaubens | Anhang Frühe Neuzeit


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