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38 19.–21. Jahrhundert 19.–21. Jahrhundert Stadtgeschichte Beiträge zur Stadtgeschichte und Urbanisierungsforschung – 18 → erscheint voraussichtlich März 2017 425 Seiten mit 17 s/w-Abbildungen und 19 Tabellen € 68,– 978-3-515-11532-2 e-book 978-3-515-11530-8 gebunden Christian Rau BzSU-Band 18 Stadtverwaltung im Staatssozialismus 9 7 8 3 5 1 5 1 1 5 3 0 8 Stadtgeschichte Beiträge zur Stadtgeschichte und Urbanisierungsforschung – 19 2016 313 Seiten mit 27 s/w-Abbildungen und 54 s/w-Fotos € 59,– 978-3-515-11595-7 e-book 978-3-515-11594-0 gebunden Christian Rau Stadtverwaltung im Staatssozialismus Kommunalpolitik und Wohnungswesen in der DDR am Beispiel Leipzigs (1957–1989) BEITRÄGE ZUR STADTGESCHICHTE UND URBANISIERUNGSFORSCHUNG – BAND 18 Mangelverwaltung, Ohnmacht, Unwirtlichkeit – Begriffe wie diese prägen unser Bild von der Kommunalpolitik in der SED-Diktatur. Der traurige Anblick, den ostdeutsche Städte im Herbst 1989 boten, fügt sich gut in die Vorstellung vom totalitären SED-Staat ein, in dem eine kleine Machtelite 40 Jahre lang über den ostdeutschen Teilstaat herrschte. Demgegenüber blieben die vielen, an der Schnittstelle von Politik und Alltag agierenden Herrschaftsträger in den Städten bislang unbeachtet. Von ihnen wurde „Eigenverantwortung“ im Rahmen der staatlichen Vorgaben verlangt, die Spielräume und Grenzen ihres Handelns unterlagen jedoch weniger klaren formalen Regelungen, sondern informellen Aushandlungsprozessen. Christian Rau untersucht am Beispiel Leipzigs diese Grenzdebatten, die sich seit Mitte der 1960er Jahre um den Begriff Kommunalpolitik rankten, sowie die Handlungsspielräume lokaler Verwaltungsfunktionäre in zwei der lokalpolitisch wichtigsten Politikfelder. Die Studie leistet damit einen Beitrag zum Verständnis der Herrschaftspraxis und Systemstabilität in der DDR, die sich aus lokaler Perspektive komplexer darstellt, als es mit dem Blick auf die SED-Führung erscheint. Christoph Bernhardt (Hg.) Städtische öffentliche Räume / Urban public spaces Planungen, Aneignungen, Aufstände 1945–2015 / Planning, appropriation, rebellions 1945–2015 BEITRÄGE ZUR STADTGESCHICHTE UND URBANISIERUNGSFORSCHUNG – BAND 19 Städtische öffentliche Räume sind ein Spiegelbild gesellschaftlichen Wandels und wurden in den letzten zehn Jahren wiederholt zur Bühne politischer Bewegungen und Revolutionen. Bereits im Verlauf des 20. Jahrhunderts versuchten Planer und Politiker zunehmend, sie gezielt zu gestalten und zu kontrollieren, um damit auf die Stadtgesellschaft einzuwirken. Bürger besetzten sie in vielfältiger Weise als Lebensraum, politische Bewegungen nutzten sie als Bühne und Kampfplatz. Die Planung und Aneignung städtischer öffentlicher Räume kann daher als ein Seismograph der Urbanisierungs- und Gesellschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts gelesen werden – bis hinein in die Gegenwart, wie zuletzt die Kämpfe um die öffentlichen Stadträume von Tunis über Istanbul bis Kiew gezeigt haben. Die Beiträger des Bandes analysieren in transnationaler Perspektive anhand historischer und aktueller Beispiele die Dimensionen der Planung, baulichen Umgestaltung, Nutzung und Aneignung solcher Räume durch die Stadtbewohner. www.steiner-verlag.de Christoph Bernhardt (Hg.) BzSU-Band 19 Städtische öffentliche Räume / Urban public spaces Franz Steiner Verlag Franz Steiner Verlag ISBN 978-3-515-115940-0 Christoph Bernhardt (Hg.) Städtische öffentliche Räume / Urban public spaces Planungen, Aneignungen, Aufstände 1945–2015 / Planning, appropriation, rebellions 1945–2015 Städtische öffentliche Räume sind ein Spiegelbild gesellschaftlichen Wandels und wurden in den letzten zehn Jahren wiederholt zur Bühne politischer Bewegungen und Revolutionen. Bereits im Verlauf des 20. Jahrhunderts versuchten Planer und Politiker zunehmend, sie gezielt zu gestalten und zu kontrollieren, um damit auf die Stadtgesellschaft einzuwirken. Bürger besetzten sie in vielfältiger Weise als Lebensraum, politische Bewegungen nutzten sie als Bühne und Kampfplatz. Die Planung und Aneignung städtischer öffentlicher Räume kann daher als ein Seismograph der Urbanisierungs- und Gesellschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts gelesen werden – bis hinein in die Gegenwart, wie zuletzt die Kämpfe um die öffentlichen Stadträume von Tunis über Istanbul bis Kiew gezeigt haben. Die Beiträger des Bandes analysieren in transnationaler Perspektive anhand historischer und aktueller Beispiele die Dimensionen der Planung, baulichen Umgestaltung, Nutzung und Aneignung solcher Räume durch die Stadtbewohner. www.steiner-verlag.de Franz Steiner Verlag Franz Steiner Verlag ISBN 978-3-515-11530-8 9 7 8 3 5 1 5 1 1 5 3 0 8 Christian Rau Stadtverwaltung im Staatssozialismus Kommunalpolitik und Wohnungswesen in der DDR am Beispiel Leipzigs (1957–1989) Regelungen, sondern informellen Aushandlungsprozessen. untersucht am Beispiel Grenzdebatten, die sich 1960er Jahre um den Begriff Kommunalpolitik rankten, sowie die Handlungsspielräume lokaler Verwaltungsfunktionäre in zwei der lokalpolitisch Politikfelder. Die Studie einen Beitrag zum Verständnis Herrschaftspraxis und Systemstabilität DDR, die sich aus lokaler komplexer darstellt, als es mit die SED-Führung erscheint.


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