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43 Hendrik Ehrhardt Stromkonflikte Selbstverständnis und strategisches Handeln der Stromwirtschaft zwischen Politik, Industrie, Umwelt und Öffentlichkeit (1970–1989) VIERTELJAHRSCHRIFT FÜR SOZIAL- UND WIRTSCHAFTSGESCHICHTE – BEIHEFT 240 Die Energiewirtschaft hat in den vergangenen knapp 50 Jahren einen fundamentalen Transformationsprozess durchlaufen. Hendrik Ehrhardt untersucht in dieser Studie die Anfänge und Herausforderungen dieses Prozesses seit den 1970er Jahren anhand bisher nicht ausgewerteter Unternehmens- und Verbandsquellen. Für die Bereiche Energiebedarf, Industrie sowie Umwelt und Öffentlichkeit analysiert er das Handeln der Stromwirtschaft, das sich seit den 1970er Jahren zwischen Beharrungsvermögen und Veränderungsdruck bewegte. Welche Entscheidungsspielräume hatten die Unternehmen in diesen drei Bereichen? Wie formte das Handeln der Energieversorger das deutsche Energiesystem? Und wie veränderte deren Handeln ihr Bild in der Öffentlichkeit? Diese Fragen nach dem Wandel in der Energiewirtschaft wurden bisher weder wissenschaftlich hinreichend untersucht, noch von den Akteuren selbst ausreichend reflektiert. Die Ergebnisse dieses Bandes leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Analyse der Anfänge der Energiewende. Aus dem Inhalt Einleitung | Energiebedarf als zentrale Orientierungsgrundlage stromwirtschaftlichen Handelns | Marktmacht im Monopol? Das Verhältnis zwischen industrieller Kraftwirtschaft und den öffentlichen Energieversorgungsunternehmen | Umwelt und Öffentlichkeit in der Stromwirtschaft | Anhang Wirtschaftsgeschichte Der Autor Hendrik Ehrhardt studierte Politikwissenschaft und Geschichte an den Universitäten Jena und Tampere (Finnland). 2013 promovierte er an der Universität Jena. Anschließend war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Universität Berlin tätig. → erscheint voraussichtlich April 2017 317 Seiten mit 4 s/w-Abbildungen und 4 Tabellen € 56,– 978-3-515-11633-6 e-book 978-3-515-11624-4 kartoniert Hendrik Ehrhardt Stromkonflikte VSWG-B 240 Hendrik Ehrhardt Stromkonflikte Selbstverständnis und strategisches Handeln der Stromwirtschaft zwischen Politik, Industrie, Umwelt und Öffentlichkeit (1970–1989) Entscheidungsspielräume hatten diesen drei Bereichen? Handeln der Energieversorger deutsche Energiesystem? deren Handeln ihr Öffentlichkeit? Diese Fragen Energiewirtschaft wissenschaftlich noch von den Akteuren ausreichend reflektiert. Die leisten damit einen Analyse der Anfänge steiner-verlag.de Geschichte Steiner Verlag Franz Steiner Verlag VSWG – Beiheft 240


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