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44 Institutionelle Waisenfürsorge im Alten Reich 1648–1806 Antje Schloms Institutionelle Waisenfürsorge im Alten Reich 1648–1806 Statistische Analyse und Fallbeispiele Wirtschafts- u. Bd. 129 Sozialgeschichte BWSG – Band 129 → erscheint voraussichtlich April 2017 ca. 394 Seiten ca. € 62,– 978-3-515-11662-6 kartoniert War die Eurokrise absehbar? Adrian Hubel War die Eurokrise absehbar? Ein analytischer Vergleich des Eurosystems mit dem klassischen Goldstandard aus ökonomischer und wirtschaftshistorischer Sicht Bd. 128 Wirtschafts- u. Sozialgeschichte BWSG – Band 128 → erscheint voraussichtlich April 2017 ca. 208 Seiten ca. € 44,– 978-3-515-11661-9 kartoniert Antje Schloms Institutionelle Waisenfürsorge im Alten Reich 1648–1806 Statistische Analyse und Fallbeispiele BEITRÄGE ZUR WIRTSCHAFTS- UND SOZIALGESCHICHTE – BAND 129 Waisenhäuser stellen eine spezielle Facette der Sozialfürsorge in der Frühen Neuzeit dar. Antje Schloms vergleicht in dieser Studie 248 Waisenanstalten des Alten Reichs von 1648 bis 1806 und ermöglicht somit erstmals eine umfassende statistische Analyse. Ihre Daten zeigen, dass oftmals vaterlose Waisen mit 6 Jahren aufgenommen wurden, Elementarunterricht und eine arbeitsfokussierte Ausbildung erhielten, um mit 14 Jahren in eine handwerkliche Stelle oder einen Dienst vermittelt zu werden. Die Größe der Anstalten war häufig auf unter 30 Kinder beschränkt, ihre Organisation war allerorts identisch. Eine Überprüfung der statistischen Ergebnisse geschieht mittels fünf quellennah erschlossener Waisenanstalten in Braunschweig, Erfurt, den Niederlanden, Züllichau und Glaucha bei Halle. Im Falle der Glauchaschen Anstalt kann Schloms auf diese Weise zeigen, dass das Institut keineswegs so neuartig und wegweisend war, wie oft angenommen – ihr Gründer Hermann Francke war vor allem ein Meister der Vermarktung. Die umfassende, vergleichende Analyse mittels Waisenhaus-Datenbank sowie die ergänzenden Quellenbeispiele setzen damit neue Impulse für die Erforschung der Waisenfürsorge. Adrian Hubel War die Eurokrise absehbar? Ein analytischer Vergleich des Eurosystems mit dem klassischen Goldstandard aus ökonomischer und wirtschaftshistorischer Sicht BEITRÄGE ZUR WIRTSCHAFTS- UND SOZIALGESCHICHTE – BAND 128 War die Eurokrise absehbar? Dieser Frage geht Adrian Hubel anhand eines Vergleichs zwischen dem Euroraum und dem System des klassischen Goldstandards nach. Die spezielle Ausgestaltung dieses Währungssystems ermöglicht den Vergleich mit dem Währungsraum des Euro, stand doch für die Kernländer eine direkte Bindung der Währungen an das Gold und damit die Fixierung der Wechselkurse unverrückbar fest – dass der Goldstandard als das einzige Festkurssystem gilt, das jemals dauerhaften Bestand hatte, macht ihn als Referenz für den Euroraum umso interessanter. Hubel macht deutlich, dass sich die angenommene Stabilität des Goldstandards als Trugschluss erweist: Hier lassen sich dieselben Ungleichgewichte nachweisen, die auch im Euroraum schnell zutage getreten sind. Somit hätte der klassische Goldstandard vor der Einführung des Euro nicht als wichtige positive Referenz, sondern eher als abschreckendes Beispiel gelten müssen, da die damals aufgetretenen Probleme auch für den Euroraum absehbar gewesen wären. www.steiner-verlag.de Franz Steiner Verlag Franz Steiner Verlag Antje Schloms Waisenhäuser stellen eine spezielle Facette der Sozialfürsorge in der Frühen Neuzeit dar. Antje Schloms vergleicht in dieser Studie 248 Waisenanstalten des Alten Reichs von 1648 bis 1806 und ermöglicht somit erstmals eine umfassende statistische Analyse. Ihre Daten zeigen, dass oftmals vaterlose Waisen mit 6 Jahren aufgenommen wurden, Elementarunterricht und eine arbeitsfokussierte Ausbildung erhielten, um mit 14 Jahren in eine handwerkliche Stelle oder einen Dienst vermittelt zu werden. Die Größe der Anstalten war häufig auf unter 30 Kinder beschränkt, ihre Organisation war allerorts identisch. Eine Überprüfung der statistischen Ergebnisse geschieht mittels fünf quellennah erschlossener Waisenanstalten in Braunschweig, Erfurt, den Niederlanden, Züllichau und Glaucha bei Halle. Im Falle der Glauchaschen Anstalt kann Schloms auf diese Weise zeigen, dass das Institut keineswegs so neuartig und wegweisend war, wie oft angenommen – ihr Gründer Hermann Francke war vor allem ein Meister der Vermarktung. Die umfassende, vergleichende Analyse mittels Waisenhaus-Datenbank sowie die ergänzenden Quellenbeispiele setzen damit neue Impulse für die Erforschung der Waisenfürsorge. ISBN 978-3-515-11662-6 www.steiner-verlag.de Franz Steiner Verlag Franz Steiner Verlag Adrian Hubel Hubel macht deutlich, dass sich die angenommene Stabilität des Goldstandards als Trugschluss erweist: Hier lassen sich dieselben Ungleichgewichte nachweisen, die auch im Euroraum schnell zutage getreten Somit hätte der klassische Goldstandard vor der Einführung des Euro nicht wichtige positive Referenz, sondern als abschreckendes Beispiel gelten müssen, da die damals aufgetretenen Probleme auch für den Euroraum absehbar gewesen wären. ISBN 978-3-515-11661-9 Wirtschaftsgeschichte Wirtschaftsgeschichte


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