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Franz Steiner Verlag

Neue Reihe: Studien zur Übersetzungsgeschichte

Übersetzungen fördern die internationale Weitergabe kultureller, sprachlicher, nationaler und akademischer Werte, gleichzeitig bieten sie das Potential kritischer Reflexion gesellschaftlicher und kultureller Strukturen. Mit der neuen Reihe >> Studien zur Übersetzungsgeschichte bieten wir ein Forum für Schriften, die diese Transfer- und Transformationsprozesse und deren Akteure näher untersuchen.

Den Auftakt der Reihe bildet Kathrin Engelskirchers Studie >> Nationsbildung als Übersetzungsprojekt, die Guiseppe Mazzinis Übersetzungen in ihrer Entstehungs- und Verwirklichungsgeschichte betrachtet. Sein Konzept einer Bibliotheca Drammatica sollte mithilfe von Dramen den Aufbau einer italienischen Identität unterstützen und so zu einer Neuordnung Italiens führen.

Die neue Teilreihe der Wissenschaftskulturen

In den >> Wissenschaftskulturen werden innovative Forschungsbeiträge zur Reflexion der Wissenschaften und ihrer Verflechtung mit Kultur, Politik, Gesellschaft und Wirtschaft veröffentlicht. Die Reihe gliedert sich in drei Teilreihen mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten. Mit >> Der sammelnde Professor erscheint nun der erste Band der Teilreihe Wissenschaftsgeschichte. Darin betrachtet Miriam Müller die wachsenden Sammlungen der Universitäten im 18. Jahrhundert, die schon bald zum Selbstverständnis und der Wissenspraxis der Hochschulen beitrugen.

Werfen Sie jetzt einen Blick in die beiden anderen Teilreihen der Wissenschaftskulturen: Im Bereich der Geschichte der institutionalisierten Wissenschaft erschien zuletzt >> Von der "Universitätsfabrick" zur "Entrepreneurial University", im Bereich Wissenschaftsforschung der Band >> Gewalt – Deutung – Selbstoptimierung.

Was ist Heavy Metal?

"Das interessante am Metal ist, dass er eigentlich sehr flexibel ist, dass er sehr vielfältig ist, das ist ein immens pluralistisches Genre, [das] immer auch einen Resonanzraum für aktuelle Fragestellungen und Trends bietet, aber gleichzeitig eine verbindende Klammer, […] und das ist beim Metal die Härte, die Intensität, das ist die Ästhetik, es ist keine Ideologie, die ausschließt, sondern da finden eigentlich alle Platz, die eine gewisse Vorliebe zu den härteren und düsteren Seiten des Lebens haben", antwortet Jörg Scheller im Interview mit dem Deutschlandfunk Kultur auf die Frage, warum Heavy Metal langlebiger ist als andere Musikrichtungen.

Dass Heavy Metal mehr ist als die harte Fassade, zeigt Scheller in seinem neuen Buch >> Metalmorphosen – mit musiktheoretischen Analysen von Dennis Bäsecke-Beltrametti und Interviews mit Sabina Classen (Holy Moses), Mille Petrozza (Kreator) und mehr. Lesen Sie jetzt rein ins >> Probekapitel oder hören Sie das Interview mit Susanne Luerweg beim >> Deutschlandfunk Kultur.

Jubiläum im Franz Steiner Verlag

Die Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte und ihre Beihefte sind das einzige deutschsprachige Fachorgan, das die ganze Bandbreite der Disziplin in thematischer und chronologischer Hinsicht abdeckt. 1923 wurde das erste Beiheft publiziert – dieses Jahr erscheint mit Arnd Kluges >> Die deutsche Porzellanindustrie bis 1914 bereits der 250. Band.

Wir danken den Herausgebern Mark Spoerer, Jörg Baten, Markus A. Denzel, Thomas Ertl, Gerhard Fouquet und Günther Schulz. Wir freuen uns auf die nächsten Bände!

Zu den neuesten Beiheften auf unserer Homepage geht es >> hier.

Die Frühjahrsvorschau ist da!

Auch im Frühjahr 2020 präsentieren wir wieder ein umfangreiches Programm, von den Altertums- und Geschichtswissenschaften bis hin zur Musikwissenschaft und Berufspädagogik: Großbauprojekte wie Stuttgart 21 oder der Berliner Flughafen werden heute medial heiß diskutiert – wie kann es also sein, dass ein Lehrstück aus der Vergangenheit keine Konsequenzen nach sich zog und heute fast vergessen ist? Was macht Karl Lamprecht zum wohl umstrittensten Historiker des Deutschen Kaiserreichs? Und was hat es eigentlich mit den Heavy-Metal-Strickmeisterschaften in Finnland auf sich?

Finden Sie Antworten auf diese und weitere manchmal überraschende Fragen in unserer >> Frühjahrsvorschau, es lohnt sich!

Ein Lehrstück über die alte Bundesrepublik: Der Elbe-Seitenkanal

"[D]ie Stärke [des Buches] liegt darin, dass Uekötter den Verwaltungsakten tatsächlich über Jahrzehnte penibel nachgespürt hat, winzige Wendungen untersucht, Persönlichkeiten […] wie auch graue Mäuse vorstellt und darin zugleich ein Brennglas der bundesdeutschen Geschichte sieht", urteilt Arno Orzessek im Deutschlandfunk Kultur über >> Der Deutsche Kanal von Frank Uekötter.

Großbauprojekte wie der Berliner Flughafen, die Elbphilharmonie oder Stuttgart 21 werden medial heiß diskutiert – ein Lehrstück aus der Vergangenheit ist trotz Flutkatastrophe aber fast in Vergessenheit geraten: der Elbe-Seitenkanal. Frank Uekötter sieht in der Geschichte der Wasserstraße eine Kultur der organisierten Verantwortungslosigkeit, ein Fiasko mit Ansage. Werfen Sie jetzt einen Blick ins >> Probekapitel oder hören sie rein in den Beitrag beim >> Deutschlandfunk Kultur.

Ein Rundgang durch Roms Kirchen

Kirchen prägen das Stadtbild Roms und bieten ein Fundus an architektonischen Besonderheiten und sakralen Ausstattungsobjekten. Eine Sonderrolle unter den römischen Kirchen nehmen die eindeutig mittelalterlich geprägten Kirchen ein, von denen nur wenige unter dem barocken Einfluss unveränderlich geblieben sind.

Mit >> Kirchen der Stadt Rom werden die mittelalterlichen Kirchen in Einzelmonographien detailliert vorgestellt und deren Bau- und Ausstattungsgeschichten ausführlich beschrieben. Im vierten Band tragen Daniela Mondini, Carola Jäggi und Peter Cornelius Claussen internationale Beiträge über 37 Kirchen zusammen, die mit zahlreichen Farbfotos ergänzt werden. >> Mehr erfahren

Der Wettkampf der Universitäten

Seit der Veröffentlichung von Universitätsrankings wird eine Vergleichbarkeit von Hochschulen vorausgesetzt, mit der Einführung der Exzellenzinitiative verstärkte sich der Eindruck der "besten" Universitäten sogar noch. Die mediale Wahrnehmung solcher Gegenüberstellungen resultiert in einem stetigen Konkurrenzkampf der Hochschulen um Drittmittel, Prestige, Forschende und Studierende. Dieser interuniversitäre Wettkampf ist jedoch kein moderner Ansatz, sondern zeigte seine Grundzüge bereits in der Spätaufklärung.

Fabian Waßer führt den Leser durch die historische Entwicklung des Konkurrenzdenkens deutscher Universitäten bis 1980 und stellt die Frage nach dem Gewinn eines interuniversitären Wettbewerbs. Wo liegen die Grenzen einer solchen Rivalität und was können die Hochschulen in dem Wettstreit um Fördermittel und Ansehen verlieren? >> mehr zum Titel

Alexander Mayers Untersuchung beginnt dort, wo Fabian Waßers endet: Anhand von sechs deutschen Hochschulen zeichnet er die Folgen des interuniversitären Konkurrenzkampfes ab 1980 bis in die Gegenwart nach.

>> mehr zum Titel

Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband zur Zeit des Nationalsozialismus

Die Geschichte von Institutionen und Unternehmen während der NS-Zeit ist oft unrühmlich. Janina Salden untersucht in ihrer Studie die Geschichte des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV) in Zeiten des totalitären Systems. 1924 ins Leben gerufen, stieg der DSGV schnell zu einem wichtigen Akteur in der Weimarer Republik auf und trug durch seine geschlossene Verbandspolitik zur erheblichen Stärkung des politischen Einflusses und finanzwirtschaftlichen Stärkung der Sparkassen bei. Keine 10 Jahre später sah sich der 'Verband der Verbände' in seiner Existenz bedroht.

Welche Handlungsspielräume blieben dem DSGV angesichts Gleichschaltung, Kriegsfinanzierung und "Arisierung"? Und welche Strategien wandte er im Umgang mit der NS-Manie an, um die Interessen der Sparkassenorganisation zu wahren? >> Mehr erfahren

Die Kehrseite des Konsums

Ozeane voller Plastik, Lebensmittel im Müll, Wegwerfmöbel – das Wegwerfen ist den Menschen zur Gewohnheit geworden und die Deutschen gehören mit zu den größten Wegwerfern weltweit. Was um die Jahrhundertwende mit Hygieneartikeln angefangen hat, hat inzwischen Dimensionen angenommen, in denen auch noch gebrauchsfähige oder neuwertige Produkte auf dem Müll landen.

Wolfgang König möchte mit seiner >> Geschichte der Wegwerfgesellschaft zum Nachdenken über das eigene Wegwerfverhalten anregen und zeigt, wie die Wirtschaft und die Konsumenten gemeinsam das Wegwerfen zur Routine gemacht haben – und welche Alternativen es gibt.

Die Herbstvorschau ist da!

Entdecken Sie mehr als 60 Neuerscheinungen und finden Sie Antworten auf wichtige und manchmal überraschende Fragen – selbst wenn es um Plastikmüll und Wegwerfartikel geht. In der Geschichte der Wegwerfgesellschaft des Historikers und Sachbuchautors Wolfgang König erfahren Sie, wie das Wegwerfen im Laufe von über hundert Jahren zur Routine wurde. Ein Buch, das zum Nach- und Umdenken anregt.

Ob Altertums- und Geschichtswissenschaften, ob Geographie oder Rechtsphilosophie: Werfen Sie einen Blick in die Vorschau, es lohnt sich!

Alexander der Große in "British India"

Alexander der Große war schon zu Lebzeiten eine mythische Figur – und ist es bis heute. Alexander Schliephake geht einem besonderen Strang der Alexander-Rezeption nach: Denn auf den makedonischen Feldherrn beriefen sich auch die Briten bei ihrer Expansion in Indien. Militärs, Abenteurer und Wissenschaftler wollten ihr Vordringen in die unbekannten Gebiete in einer Linie sehen mit dem berühmten Eroberer.

Schliephake folgt einzelnen solcher Eroberer "auf Alexanders Spuren" – und offenbart eine erstaunliche Kontinuität dieser Selbstbeschreibung, die vom späten 18. bis ins frühe 20. Jahrhundert reicht. Welche Bedeutung das für die britische Expansion in Indien hatte? Hier erfahren Sie mehr!

100. Neuerscheinung 2019: Einführung in die Alte Welt

Nach gut einem halben Jahr verzeichnen wir bereits die 100. Neuerscheinung des Jahres: Lange vergriffen erscheint das Standardwerk von Lukas de Blois und Robartus J. van der Spek zur Geschichte der Alten Welt jetzt in einer gründlich überarbeiteten und erweiterten Auflage. Neben der griechisch-römischen Antike umfasst die >> Einführung in die Alte Welt auch den Vorderen Orient – in dieser Breite einzigartig auf dem Lehrbuchmarkt. Zahlreiche Karten, Schemata und Übersichten bieten einen kompakten Querschnitt der Epochen: Der unverzichtbare Begleiter für das Studium der Geschichts- und Altertumswissenschaften!

Preisgekrönte Studie: Gewalt in Kolonialkriegen

Daniel Karch vergleicht die Kolonialkriege in "Deutsch-Südwestafrika" und die "Sioux Wars" in den nordamerikanischen Plains. Zwei Konflikte, die eines gemeinsam haben: In beiden Fällen eskalierte die Gewalt, zerstörten die Truppen des Deutschen Reichs bzw. der Vereinigten Staaten systematisch die Lebensgrundlagen der indigenen Bevölkerungen. Anhand des Vergleichs arbeitet Karch die Muster heraus, die solche Konflikte prägen – und sucht nach Erklärungen dafür. >> Mehr erfahren

Die Gesellschaft für Überseegeschichte und der Franz Steiner Verlag zeichneten Karch für diese Studie mit dem Martin Behaim-Preis aus. Der Preis wird jährlich für herausragende Arbeiten auf dem Gebiet der außereuropäischen Geschichte verliehen. 

Franz Steiner Preis für Transatlantische Geschichte

Für ihre Studie "Re-Winning American Hearts and Minds" wurde Elisabeth Piller mit dem Franz Steiner Preis 2019 ausgezeichnet. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung zur Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Amerikastudien überreichte Axel Jansen, stellvertretender Direktor des German Historical Institute Washington DC (GHI), die Urkunde.

Der Franz Steiner Preis wird alle zwei Jahre für ein herausragendes Manuskript auf dem Gebiet der transatlantischen Geschichte verliehen. Der Preis beinhaltet die Veröffentlichung des Manuskripts in der Reihe >> Transatlantische Historische Studien, die der Franz Steiner Verlag gemeinsam mit dem GHI Washington herausgibt. Eine Reihe, die seit ihrer Gründung 1991 die historische Forschung zu den transatlantischen Beziehungen wesentlich beeinflusst hat, wie Jansen in seiner Rede betonte. Der Franz Steiner Verlag gratuliert Elisabeth Piller zu dieser Auszeichnung!

Neue Reihe: Lateinische Literatur der Spätantike

Die neue Reihe >> Bibliothek der lateinischen Literatur der Spätantike versammelt Texte, die zwischen dem 3. und 7. Jahrhundert nach Christus entstanden sind. Die zweisprachigen Ausgaben mit Anmerkungen und Einführungen eröffnen einen Zugang zu Vielfalt und Experimentierfreude, Formen- und Gedankenreichtum dieser fruchtbaren Periode literarischen Schaffens.

In >> Band 1 starten wir mit einem der wirkungsmächtigsten Texte der Antike: Macrobius Ambrosius Theodosius' Kommentar zu Ciceros Somnium Scipionis. Der um 430 n. Chr. entstandene Text wurde über ein Jahrtausend vor allem als Kompendium der Traumtheorie, Arithmologie, Astronomie, Geographie und Musiktheorie der Antike gelesen. Friedrich Heberlein legt diesen Kommentar nun erstmals in deutscher Übersetzung vor und macht Macrobius' Text somit einem breiteren Publikum zugänglich.

"Sprache im Beruf schließt eine wesentliche Lücke"

Sprache im Beruf (SpriB) ist die erste Zeitschrift, die der wachsenden Bedeutung von Sprache und Kommunikation im Beruf angemessen Rechnung trägt. Damit ist die Sprache im Beruf das Forum für alle, die sich mit kommunikativen Kompetenzen im beruflichen Kontext befassen. Werfen Sie einen Blick in den aktuellen Flyer und erfahren Sie, warum die Fachwelt die SpriB für wichtig erachtet!

Soeben ist das neue Heft erschienen: Inhaltsverzeichnis und die Abstracts der Beiträge finden Sie in der eLibrary.

 

Das bietet die SpriB:

Neueste Erkenntnisse: Forschungsergebnisse aus Sprachdidaktik, Angewandter Linguistik sowie Wirtschafts- und Berufspädagogik.

Vereint Wissenschaft und Praxis: Enthält sowohl wissenschaftliche Beiträge als auch anwendungsnahe didaktische Konzepte und Fallbeispiele.

Die Frühjahrsvorschau ist da!

Auch in diesem Frühjahr können wir Ihnen wieder ein umfangreiches Programm an Neuerscheinungen präsentieren, die wichtige Fragen aufgreifen und Grundlegendes für ihr Fachgebiet leisten.

Was machte die antiken Stadtstaaten so anfällig für Gewalt? Wie veränderte die zunehmende Konkurrenz im Hochschulsystem die Universitätslandschaft? Und gibt es fast 30 Jahre nach der Wiedervereinigung tatsächlich noch eine "Mauer in den Köpfen"?

Werfen Sie einen Blick in die Vorschau und entdecken Sie diese und mehr als 70 weitere Neuerscheinungen – von den Altertums- und Geschichtswissenschaften über Berufspädagogik und Musikwissenschaft bis hin zur Linguistik.

>> zur Vorschau

Große Dirigenten im Franz Steiner Verlag

Seit Mitte der 2000er Jahre prägt >> Gustavo Dudamel das internationale Konzertwesen. Bereits mit Mitte Zwanzig zählte Dudamel zu den weltweit gefragtesten Dirigenten und war der Vorreiter einer jungen Dirigentengeneration, die nach und nach Chefpositionen international führender Orchester besetzt haben. Bei der Vermittlung seiner künstlerischen und sozialen Botschaften spielt neben seiner Konzerttätigkeit auch seine Präsenz in den Massenmedien eine immer stärkere Rolle.

Peter Moormann betrachtet in dieser interdisziplinär angelegten Studie Dudamels musikalisches, performatives und mediales Wirken: Verändert der Stardirigent mit neuen Erfahrungsangeboten die klassische Musik?

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>> André Previn (1929–2019) war einer der vielseitigsten Musiker und Dirigenten der Gegenwart – bis ins hohe Alter zeigte er sich als wahrhaftes Chamäleon in Sachen Anverwandlung musikalischer Aufgaben und Stile. Frédéric Döhl zeichnet dessen ungewöhnlichen künstlerischen Werdegang nach.

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Ernst Haeckels Briefwechsel

Ernst Haeckel war ein begeisterter Anhänger Darwins und gilt als einer der bedeutendsten, aber auch umstrittensten Naturwissenschaftler seiner Zeit. Seine Korrespondenz gibt in einzigartiger Weise Auskunft über die Entstehungs- und Wirkungsgeschichte seiner wissenschaftlichen Publikationen, erlaubt die Rekonstruktion seiner familiären, wissenschaftlichen sowie gesellschaftlichen Kontakte und gewährt darüber hinaus detaillierte Einblicke in zeitgeschichtliche Ereignisse und weltgeschichtliche Verwerfungen. Erstmals historisch-kritisch ediert erscheinen >> Ausgewählte Briefwechsel in 25 Bänden.

Der >> zweite Band enthält die Familienkorrespondenz zwischen August 1854 und März 1857 und umfasst damit die zweite Hälfte von Haeckels Studienzeit bis zu seiner Promotion sowie seine ersten größeren Reisen.

Band 1 dokumentiert das ihn prägende liberal-protestantische Milieu seines Elternhauses und seine frühe botanische Sammeltätigkeit in der Familienkorrespondenz von Februar 1839 bis April 1854. Einen besonderen Schwerpunkt bilden die Briefe während seiner Würzburger Studienzeit.

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Geographische Weltbilder im Medienalltag

"Die aktuelle politische Entwicklung in Europa, aber durchaus auch weltweit, wird von traditionellen und rechten Argumenten geprägt, die wenig Raum lassen, den veränderten, mobilen und globalisierten Lebenssituationen gerecht zu werden.", schreibt Doris Wastl-Walter in ihrem Geleitwort zu Annegret Harendts Buch. Die Autorin hinterfragt in diesem, inwieweit die Narrative von "Weltenkennern" wie Klaus Bednarz, Dieter Kronzucker, Jürgen Todenhöfer oder Peter Scholl-Latour, die eine breite mediale Wirkung erzielen und als Experten für bestimmte geographische Räume gelten, noch unseren spätmodernen globalisierten Lebenswelten entsprechen oder ob mit der medialen Vermittlung dieser Weltbilder nicht vielmehr Emotionalitäten und Vorstellungen des Zeitgeistes bedient werden.

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Harendts innovativer Beitrag zu dem jungen Forschungsfeld geographischer Narrationen ist nun in der >> Sozialgeographischen Bibliothek erschienen.

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Imperialismus als Zivilisierung?

Als das Zarenreich im 19. Jahrhundert nach Zentralasien ausgriff, rechtfertigte es diesen Schritt als notwendige Zivilisierungsmaßnahme einer rückständigen Bevölkerung. Ulrich Hofmeister analysiert die Konstruktion des Begründungsmusters – auch im Vergleich zu anderen europäischen Kolonisierungsprozessen –, Maßnahmen zur Umsetzung etwa in Infrastruktur, Medizin und Schulwesen, sowie die zeitgenössische Kritik am zivilisatorischen Konzept.

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Seine tiefgreifende Studie wurde mehrfach preisgekrönt: mit dem Fritz Theodor Epstein-Preis des Verbandes der Osteuropahistorikerinnen und -historiker, dem Doc.Award der Stadt Wien und der Universität Wien sowie dem Grete Mostny-Dissertationspreis der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien. Nun ist der Band in den >> Quellen und Studien zur Geschichte des Östlichen Europa erschienen.

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Verlierer und Aussteiger

Zu Beginn des Jahres widmen wir uns den Erfolglosen: den Unterlegenen im harten Kampf um politische Ämter in der römischen Republik. Mit welchen Strategien wurden Verlierer eingebunden, wie gingen sie selbst mit ihrem Scheitern um? >> Mehr zum Titel

Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches, vor allem aber schönes und erfüllendes neues Jahr und freuen uns auf Ihre Projektideen. Auch wir haben 2019 viel vor: Wir werden unsere >> eLibrary weiter ausbauen, unsere Kunden in Amerika und China werden bald Neuigkeiten aus dem Vertrieb erhalten, und auch gestalterisch wird sich so einiges tun.

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Wissenschaftskulturen

Unsere Wissenschaftsgeschichte stellt sich neu auf: Die >> Wissenschaftskulturen bieten ein umfassendes Forum für Wissenschaftsgeschichte (Teilreihe I), Wissensforschung (Teilreihe II) und die Geschichte der institutionalisierten Wissenschaft (Teilreihe III). Letztere knüpft an unseren Klassiker "Pallas Athene" an und wird diese fortführen.

Den Anfang bei der >> Wissensforschung macht nun Anne Freese mit "Gewalt – Deutung – Selbstoptimierung". Sie untersucht den Wandel des psychischen Traumakonzeptes seit dem Vietnam-Syndrom. >> weiterlesen

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Freies Land für Siedler? Die US-"Free Land Policy"

Die Anziehungskraft der USA für Auswanderer speiste sich im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert zu einem großen Teil aus dem Wunsch nach eigenem Land und der damit verbundenen Chance auf einen gesellschaftlichen Aufstieg. Julius Wilm kann in seiner Studie nicht zur zeigen, dass die Verteilung von Land an Siedler von der Politik meist strikt abgelehnt wurde – die von ihm untersuchten Fälle, in denen tatsächlich Land an Siedler vergeben wurde, scheiterten zudem spektakulär.

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Die >> Transatlantischen Historischen Studien haben ein neues Gesicht: Ein vollständiger Relaunch sorgt für ein ansprechendes, klares Cover-Design.

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Wie archivieren im digitalen Zeitalter?

Vor diesem Dilemma steht, zugespitzt formuliert, die Archivwissenschaft: Während die Bedeutung von Wissen in der Informationsgesellschaft wächst, ist ein großer Teil dieses Wissens vom Verlust bedroht.

Christian Keitel stößt mit diesem Buch einen dringend notwendigen Diskurs an; sein Ziel: alle Disziplinen, die sich mit Erhaltungsfragen beschäftigen, und ihre jeweiligen Methoden zusammenzuführen. In zwölf Kapiteln schlüsselt Keitel aktuelle Fragen auf und entwirft Lösungsansätze: von den Institutionen der Erhaltung, über die Objekte, die es zu erhalten gilt, bis zu den Menschen, deren Aufgabe die Erhaltung ist. Damit setzt der Band wichtige Impulse für eine zukunftsfähige Archivwissenschaft.

>> Zwölf Wege ins Archiv (Auslieferung KW 46)

Aus der Backlist: Für alle, die diese Bände noch nicht im (realen oder digitalen) Bücherregal haben: Hier unsere beiden Klassiker der Archivwissenschaft von Dietmar Schenk.

>> "Aufheben, was nicht vergessen werden darf"

>> Kleine Theorie des Archivs

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Unser Flaggschiff Historia feiert Jubiläum

Mit Katharina Knäppers Studie zur Asylie ist der 250. Band der Historia – Einzelschriften erschienen. Von dem Schweizer Gerold Walser nach dem Zweiten Weltkrieg als wissenschaftliches Versöhnungsprojekt initiiert, gehören Zeitschrift und Reihe heute zu den anerkanntesten altertumswissenschaftlichen Publikationsorten weltweit.

An dieser Stelle unser herzliches Dankeschön an die Herausgeber Kai Brodersen, Mortimer Chambers, Bernhard Linke, Mischa Meier und Walter Scheidel sowie an die zahlreichen Gutachterinnen und Gutachter, die sich für die Historia engagieren. Wir freuen uns auf die nächsten 250 Bände!

Zu den neuesten Einzelschriften auf unserer eLibrary geht es >> hier.

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Elisabeth Schläwe
Ins Gedächtnis geschrieben
Leben und Schreiben der Eleonora Wolff Metternich zur Gracht (1679–1755)

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Klaus Meister
Studien zur griechischen Geschichtsschreibung
Von der Klassik bis zur Spätantike

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Sebastian Wenger
Arzt – ein krank machender Beruf?
Arbeitsbelastungen, Gesundheit und Krankheit von Ärztinnen und Ärzten im ausgehenden 19. und 20. Jahrhundert

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Inca Kola zwischen nationaler Identität und hybriden Kulturen
Werbediskurs, Konsumkultur und Marketinggeschichte eines peruanischen Identitätssymbols, 1935–1999

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Christian Seebacher
Zwischen Augustus und Antinoos
Tradition und Innovation im Prinzipat Hadrians

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