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Franz Steiner Verlag
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Friedemann Quass

Die Honoratiorenschicht in den Städten des griechischen Ostens

Untersuchungen zur politischen und sozialen Entwicklung in hellenistischer und römischer Zeit

1. Auflage 1993.
451 S.
Gebunden
ISBN 978-3-515-05709-7

Kurztext

In den hellenistischen Städten bestand ein Gegensatz zwischen der formalen, im Durchschnitt demokratischen Verfassung und der Verfassungswirklichkeit, in der überall eine kleine Oberschicht die politische Führung in der Hand hielt. Die Ursachen dafür lagen in neuen Anforderungen der außenpolitischen Beziehungen und der Entwicklung neuer Bedürfnisse im Inneren. Sie führten in den Städten, für die machtpolitische und finanzielle Schwäche konstitutiv waren, zu einer verstärkten Personalisierung der Politik und damit zu einem Honoratiorenregime. Die Kehrseite dieser Entwicklung war die abnehmende Bedeutung der Volksversammlung, die weitgehend ein Organ der öffentlichen Resonanz auf die verdienstvolle Tätigkeit der Honoratioren und damit Quelle des von diesen erstrebten sozialen Prestiges wurde, aber selbst in der Kaiserzeit einen gewissen Stellenwert in der politischen Willensbildung behielt.

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