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Franz Steiner Verlag
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Klaus Stegner

Die Verwendung der Sentenz in den Historien des Tacitus

1. Auflage 2004.
266 S.
Kartoniert
ISBN 978-3-515-08543-4

Kurztext

Ausgehend von der stilistischen Modeerscheinung der Sentenz/Pointe in der römischen Literatur des ersten nachchristlichen Jahrhunderts geht der Verfasser der Frage nach, mit welcher Zielsetzung Tacitus die Sentenz im Rahmen seiner Historien verwendet. Hierbei trägt er der Tatsache Rechnung, daß Tacitus ein psychologisierender Schriftsteller ist.

Nach einer ausführlichen Beschäftigung mit dem Sentenzbegriff gibt der Verfasser eine umfassende Darstellung der Verwendung der Sentenz in den Historien, wie sie Tacitus als Begründung für Charaktere, Handlungen und Zustände einsetzt, wobei die Sentenzen Wert- bzw. Unwertbegriffen zugeordnet werden.
Dabei bietet er nicht nur reichhaltiges Material, Querverweise zu zeitgenössischen Autoren des Tacitus vor allem zu Lukan, Sueton und Plutarch.

Bei der zusammenfassenden Wertung der Zuordnungen geht der Verfasser auf eine stilistische Eigenheit des Tacitus ein, die von der Stilistik bisher nicht erfaßt wurde: der Nebeneinanderstellung von Physischem und Psychischem. Drei ausführliche Register schließen sich an.

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