FSV
Franz Steiner Verlag
ISSN 1611-2083

Das Institut für donauschwäbische Geschichte wurde 1987 als außeruniversitäre Forschungseinrichtung gegründet mit dem Ziel, "die Geschichte, Landeskunde und Dialekte der deutschen Siedlungsgebiete in Südosteuropa sowie die zeitgeschichtlichen Fragen von Flucht, Vertreibung und Eingliederung der deutschen Heimatvertriebenen zu erforschen und zu dokumentieren." Diesen Auftrag erfüllt das Institut durch Forschung, Lehre, Dokumentation und Öffentlichkeitsarbeit. Die inhaltlichen Leitbegriffe bilden dabei Migrations (Migrationen), Minorities (Minderheiten) und Memories (Erinnerungen).

Das Forschungsfeld des IdGL umfasst das nördliche Südosteuropa – somit im Wesentlichen die heutigen Staaten Ungarn, Rumänien, Kroatien und Serbien. Ein Fokus liegt dabei auf den sogenannten donauschwäbischen Siedlungsgebieten im mittleren Donaubecken. Als herausragendes Beispiel einer von Migrationen und dem Minderheitendasein bestimmten Geschichte haben die Donauschwaben heute einen festen Platz in der Erinnerungskultur ihrer Herkunftsländer und sind zugleich ein komplexer Forschungsgegenstand, der es erlaubt, die neuere und neueste Geschichte des multiethnischen Südosteuropa und seine Beziehungen zu Deutschland besser zu verstehen.

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