FSV
Franz Steiner Verlag
ISSN 1836-7655

Herausgegeben von Rüdiger vom Bruch (†).

Die Reihe präsentiert Ergebnisse des Schwerpunktprogramms 1143 der Deutschen Forschungsgemeinschaft Wissenschaft, Politik und Gesellschaft Deutschland im internationalen Zusammenhang im späten 19. und im 20. Jahrhundert: Personen, Institutionen, Diskurse. Das Projekt macht auf vordringliche Forschungsfragen in der Wissenschaftsgeschichte im deutschsprachigen Raum aufmerksam. Es zielt damit erstens auf eine inhaltliche Orientierung auf zentrale Fragestellungen und zweitens auf eine Verstärkung der internationalen Vernetzung dieses Problemgebiets. Das Programm zielt ferner auf eine breite disziplinäre und interdisziplinäre Anschlussfähigkeit.

Im Zentrum stehen folgende Fragestellungen:

1. Welche strukturellen Besonderheiten (oder Anschlussfähigkeiten) weisen das deutsche Wissenschaftssystem und die deutsche Wissenschaftskultur sowie die in ihnen agierenden Einzeldisziplinen in internationaler Perspektive auf?

2. Wie beeinflussten kulturell geprägte Themenstellungen, Forschungsstile oder strukturell bzw. politisch bedingte Entwicklungspfade längerfristig wirksame Verhaltens- und Verfahrensmuster in den Wissenschaften über mehrfache politische Systembrüche hinweg?

3. Wie sind fachspezifische Entwicklungen in disziplinenübergreifenden Perspektiven zu gewichten und auf transdisziplinäre Problemhaushalte zurückzubeziehen?

Unverzichtbar bei der Beantwortung dieser Fragen sind die Vergleichs- bzw. Bezugsperspektiven, die mit der im Titel genannten doppelten Trias einerseits in der Problemstellung (Wissenschaft, Politik, Gesellschaft), andererseits im analytischen Zugriff (Personen, Institutionen, Diskurse) benannt sind. Aus diesem Bezugsraster leiten die Studien ihre Themenfelder ab.

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