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Jörg Scheller

No Sports!

Zur Ästhetik des Bodybuildings

1. Auflage 2010.
267 S., 27 s/w Abb.
Gebunden
ISBN 978-3-515-09713-0

Kurztext

Bodybuilder werden oft belächelt. Dabei verraten sie viel über unsere ästhetisierte, körperfixierte, perfektionistische Lebenswelt – und deren Ursprünge. In einem großen kunstwissenschaftlichen und philosophischen Panorama deutet Jörg Scheller Bodybuilder als postmoderne Bildhauer, die an eine zentrale Idee von Neuzeit, Aufklärung und Moderne anknüpfen: der Mensch könne sich selbst formen, ja neu erschaffen. An Stelle der geistigen Arbeit an der „inneren Statue“ tritt im Bodybuilding die künstlerische Arbeit an der „äußeren Statue“. Sport ist dabei nur Mittel zum Zweck, die eigene Existenz in ein radikal selbstbezügliches Kunstwerk zu verwandeln.

„Auf 270 Seiten erläutert Scheller auf wissenschaftliche und zugleich unterhaltsame Art, inwiefern Bodybuilder die Idee der Aufklärung - der Mensch kann sich selbst neu erschaffen - konsequent umsetzen und Bildhauer wie auch Skulpturen in Personalunion sind. Er tut dies so elegant, leichtsprachig und witzig, dass das Buch weit über das kunstwissenschaftlich interessierte Publikum hinaus empfohlen werden kann. Scheller schafft es, am Phänomen Bodybuilding und dessen Rezeptionsgeschichte unseren gesellschaftlichen Zeitgeist zu analysieren." Tagesanzeiger

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