Sachbuch

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Christoph Ribbat

Flackernde Moderne

Die Geschichte des Neonlichts

2011.
221 S. 3 s/w- u. 10 Farbabb. auf Taf., Gebunden

€ 24,00

ISBN 978-3-515-09890-8

Abstract

Neonlicht gilt als kalt und anonym. Seine Geschichte aber eröffnet faszinierende Facetten von Stadt- und Populärkultur. Zwischen den Weltkriegen brachten Leuchtreklamen Eleganz und Vitalität in die Metropolen. In den 1950er Jahren verwandelten pulsierende Spektakel das Wüstenörtchen Las Vegas. Heute glimmt Lichtkunst in Museen und Galerien. Literaten, Filmemacher und Fotografen ließen sich vom Glimmen und Flackern anlocken und machten Neon zur Metapher der Moderne. Und doch ist die Geschichte des Neonlichts immer auch eine Geschichte der Erfolgslosigkeit: Nur wenige Jahrzehnte nach ihrer Erfindung galt die Werbetechnik als veraltet und war bald typisch für die Problemviertel der Stadt. Flackernde Moderne erzählt auch vom Niedergang einer Beleuchtungstechnik, den nur ihre leidenschaftlichsten Liebhaber aufhalten konnten.

"Ein lesenswertes Buch, das den phantasievollen Umgang von Musikern und Künstlern, Literaten und Designern mit jener summenden Röhre glänzend und amüsant beschreibt."
Wolfgang Rumpf, Radio Bremen