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Franz Steiner Verlag
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Maria Besse

Bäschoff, Kastelt und Kutterolf

Wortgeschichtliche Untersuchungen zu Materialität, Form und Funktion im Bereich der entlehnten Gefäß- und Hohlmaßbezeichnungen im Deutschen

1. Auflage 2010.
463 S.
82 Abb. u. Ktn., Kartoniert
ISBN 978-3-515-09703-1

Kurztext

Seit jeher spielen Gefäße – sei es als Gebrauchs-, Dekorations-, Ehrungs- oder Kunstgegenstände – eine wichtige Rolle im Leben der Menschen. In den Gefäßbezeichnungen findet sich oftmals der verwendete Werkstoff wieder. Ein Großteil wurde schon früh aus dem Lateinisch-Romanischen entlehnt, so dass sie wichtige Stationen des deutsch-romanischen Sprach- und Kulturkontakts dokumentieren.
Die vorliegende wortgeschichtlich ausgerichtete Untersuchung beleuchtet eine Reihe von entlehnten Gefäß- und Hohlmaßbezeichnungen im Deutschen vordringlich unter semasiologischen Gesichtspunkten, unter Einbezug der dialektalen, mittellateinischen und romanischen historischen Belege und der Sprachinseln. Durch Zusammenführung der Gefäße ähnlicher Form in eigenen Kapiteln, z.B. Käseformgefäße, Rückentraggefäße und Fässer, wird jedoch auch der onomasiologische Aspekt berücksichtigt. Außerdem werden der Übergang von Gefäß zu Maß und von Maß zu Gefäß und die Lautchronologie in den Blick genommen.

Rezensionen

"Zweifelsfrei ein großer Wurf. […] kann sie eine beeindruckende Fülle von Wortmaterial präsentieren, wobei sie gleichermaßen von ihrer germanistischen wie romanistischen Kompetenz profitiert. […] Diese gründliche wortgeschichtlich-etymologische und wortgeographische Studie kann nicht nur als Meilenstein kontaktlinguistischer Forschung im Bereich der Lexik angesehen werden. Auch Nachbarwissenschaften wie die Volkskunde werden von diesem Werk profitieren."
Rudolf Steffens, Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur (PBB) 134, 2012/4

"Das Thema ist für Kultur- wie Sprachkontaktgeschichte höchst bedeutsam. 82 Abb. tragen zum Verständnis der Sachgeschichte bei. Ein ausführliches Register aller Sprachbezeichnungen und Lokalisierungsangaben (393–413), das Quellen-, Literatur- und Siglenverz. (414–460) sowie das Register der behandelten Gefäß- und Maßbezeichnungen (463) erschließen das Werk vorzüglich für Benutzung und Auswertung in germanistischer, latinistischer und romanistischer Lexikographie und Sprachgeschichte sowie für volkskundliche, sach- und kulturgeschichtliche Fragestellungen."
Horst Haider Munske, Germanistik 52, 2011/1+2

Dieser Band wurde außerdem rezensiert von:

Hans-Peter Schifferle, Beiträge zur Namenforschung 48, 2013/3

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