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Franz Steiner Verlag
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Mark Häberlein (Hrsg.), Alexander Keese (Hrsg.)

Sprachgrenzen – Sprachkontakte – kulturelle Vermittler

Kommunikation zwischen Europäern und Außereuropäern (16.–20. Jahrhundert)

1. Auflage 2010.
421 S., 4 s/w Abb., 6 farb. Abb., 10 s/w Tab.
Kartoniert
ISBN 978-3-515-09779-6

Kurztext

Die überseeische Expansion brachte europäische Seefahrer, Händler, Missionare, Forscher und Kolonisten mit einer Vielzahl von Sprachen in Kontakt, die in Europa zuvor weitgehend unbekannt waren. Für die Kommunikation mit außereuropäischen Bevölkerungen jenseits einfacher Formen wie Gabentausch und Zeichensprache waren multilinguale Vermittler unabdingbar, die über die Fähigkeit verfügen mussten, im Medium der Sprache auch fremdartige Rituale, Weltbilder und Sinnsysteme verständlich zu machen. Aufbauend auf den philologischen Studien christlicher Missionare waren die Kolonialmächte seit dem 19. Jahrhundert zunehmend bestrebt, außereuropäische Sprachen wissenschaftlich zu klassifizieren. Während koloniale Herrschaft zum Verschwinden vieler außereuropäischer Sprachen führte, erlangten andere Sprachen wie Malaiisch oder Swahili als Verkehrssprachen neue Bedeutung.
Die vielfältigen Facetten der Kommunikation zwischen Europäern und Außereuropäern untersuchen die Autoren dieses Bandes, der auf eine Tagung der Gesellschaft für Überseegeschichte an der Universität Bamberg zurückgeht, in einer Reihe empirischer Fallstudien.

Rezensionen

"[Es handelt] sich bei allen Fallstudien um interessante Ausführungen, die wichtige Bausteine für eine Antwort auf die spannende Frage, wie die Kommunikation zwischen Europäern und Außereuropäern im Konkreten stattgefunden hat, zur Verfügung stellen. […] Ein wichtiges und Innovation vermittelndes Buch."
Ulrich van der Heyden, Zeitschrift für Weltgeschichte 12, 2011/2

"Mark Häberlein und Alexander Keese legen einen variantenreichen Band von großer empirischer Breite vor, der sich durch enorme Akribie in der Aufarbeitung von Quellenmaterial auszeichnet. Er bietet einen facettenreichen Überblick über globale Sprachkontakte der Kolonialgeschichte, ohne sich dabei regional einseitig zu erschöpfen, und stellt damit eine reichhaltige Sekundärquelle dar."
Timo Schulz, H-Soz-u-Kult, 18.01.2013

Dieser Band wurde außerdem rezensiert von:

Dieter Becker, ZKG 124, 2014/1

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