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Franz Steiner Verlag
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Dieter R. Bauer (Hrsg.), Klaus Herbers (Hrsg.), Hedwig Röckelein (Hrsg.), Felicitas Schmieder (Hrsg.)

Heilige – Liturgie – Raum

1. Auflage 2010.
293 S., 39 s/w Abb.
Kartoniert
ISBN 978-3-515-09604-1

Kurztext

Religion ist wesentlich durch das Heilige bestimmt. Es manifestiert sich im heiligen Raum, der abgegrenzt ist gegenüber der äußeren Welt, tritt aber auch zu bestimmten Zeiten, in speziellen Handlungen und nicht zuletzt in besonders ausgezeichneten Menschen in Erscheinung. Im Christentum geht die Heiligkeit allein von Gott aus, so dass zunächst nur Menschen geheiligt werden können. Schon früh werden heilige "Heroen" aus der christlichen Gemeinde herausgehoben: Märtyrer und andere Glaubenszeugen genießen kultische Verehrung und werden zu Mittlergestalten des Heiligen. Heiligenverehrung geht ein in die Liturgie und vollzieht sich im abgegrenzten Kultraum, findet aber auch im profanen Bereich statt. Im europäischen Mittelalter stehen Heilige, Liturgie und Raum daher in enger Beziehung zueinander.
Dieser Sinnzusammenhang stand im Zentrum einer Tagung des Arbeitskreises für Hagiographische Fragen. Deren Beiträger untersuchen hier in drei thematischen Abschnitten erstens verschiedene Gattungen von Schriften und deren Nutzungskontexte, zweitens Kirchenräume und die dort stattfindende liturgische Praxis sowie drittens die Sakralisierung profaner Räume.

Rezensionen

Helmut Flachenecker, Historische Zeitschrift 298, 2014/1

Albrecht Diem, Zeitschrift für historische Forschung 40, 2013/4

Alain Dubreucq, Francia-Recensio, 2013/2

Ludovic Viallet, Le Moyen Âge 116, 2011

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