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Franz Steiner Verlag
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Karsten Thiel

Aietes der Krieger - Jason der Sieger

Zum Heldenbild im hellenistischen Epos

1. Auflage 1996.
XI, 100 S.
Kartoniert
ISBN 978-3-515-06955-7

Kurztext

Die Untersuchung konzentriert sich auf den Schluß des dritten Argonautikabuches (1225-1407) und hier besonders auf Jasons sogenannte „Aristie“. Über eine gründliche Analyse – gestützt auf eine bewährte und ausgefeilte Methode – können wichtige neue Erkenntnisse zur apollonianischen Poetik vorgestellt werden. Der Antagonismus der beiden so gegensätzlichen Charaktere Aietes und Jason, der eine altepischer Heros und Areskrieger, der andere Meister der magisch-erotischen Intrige und Eroskrieger, ist auch in diesem Teil des Gedichtes überall präsent. Die mit parodistischen und ironischen Elementen aller Art angereicherte Wappnungs- und Aristieszene konturiert aufs neue die Unlebbarkeit echten Heroentums in Apollonios’ Epos und erweist über die Janusköpfigkeit des Protagonisten die Tragik des Kolcherkönigs: Der geradlinige Krieger unterliegt dem „blendenden“ Sieger.

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