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Franz Steiner Verlag
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Hans-Christian Maner (Hrsg.), Martin Schulze Wessel (Hrsg.)

Religion im Nationalstaat zwischen den Weltkriegen 1918–1939

Polen – Tschechoslowakei – Ungarn – Rumänien

1. Auflage 2002.

Gebunden
ISBN 978-3-515-08235-8

Kurztext

Die politische und soziale Neuordnung Ostmitteleuropas nach dem Ersten Weltkrieg ging in allen neugegründeten Staaten mit nationalen, aber auch religiösen Identitätsdiskursen einher. Religion gewann dabei neue Bedeutungen: In der Beziehung zwischen Staat und Kirchen, in Konflikten zwischen Konfessionen um ihre Geltung in der Gesellschaft, in der Beziehung der Gläubigen zur religiösen Gemeinschaft.

Der Band stellt erstmals in einem breiten ostmitteleuropäischen Kontext dar, welche Wirkungen der revolutionäre Umbruch von 1918 auf das Verhältnis von Staat und Kirche, auf den Stellenwert von Religion in der Gesellschaft hatte. Er beleuchtet auch die Funktion von Religion in dem Übergang von demokratischen zu autoritären Staatsordnungen in Ostmitteleuropa seit der Mitte der zwanziger Jahre.

"The essays presented here exhibit some of the newest research into religion and society in modern East Central Europe, focusing on the years between the two world wars. They leave the reader with a sense of discovery of new sources, but also rediscovery of forgotten scholarly work, and anticipation of an emerging literature that will serve as a treasure trove for the student of comparative history in and beyond this region. Each of these well-crafted, often suspenseful essays is based upon a broad array of sources, including journal articles and books that have appeared in regional languages in the last decade, but also sociology and other scholarly work from the period itself, most of which was buried by decades of neglect." Zeitschrift für Ostmitteleuropa-Forschung

"Im vorliegenden Band wird das Spannungsverhältnis zwischen Religion und Nationalkultur sowie der staatlichen Institutionen in Mittelosteuropa durch zehn qualifizierte internationale Fachleute in überzeugender Weise dargestellt. Dem Leser eröffnen sich neue Sichtweisen aufgrund der ausgezeichneten, sprachlich gut verständlichen Präsentation der verschiedenen Betrachtungsweisen." Schweizerische Zeitschrift für Religions- und Kulturgeschichte

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