Kurztext
Die Beiträge beleuchten das Thema in zweifacher Hinsicht: Zum einen geht es um die in der Renaissance zu beobachtende ‚Komisierung‘ der Gattung durch die Einbeziehung von Komödienelementen und die spezifischen Funktionen des Aufgreifens der lukianesken Traditionslinie. Zum anderen wird die Gattung Dialog im Diskursfeld der Zeit situiert, indem der Dialog kontrastiv zum Essay als der ‚aktuellen’ Gattung des theoretischen Diskurses im ausgehenden 16. Jahrhundert betrachtet wird.
Inhalt
Klaus W. Hempfer: Vorwort
Bernd Häsner / Angelika Lozar: Providenz oder Kontingenz? Antonio Galateos Eremita und die ‚Lukianisierung‘ des religiösen Diskurses
Henning Hufnagel: „Mercurio“ und pedante, Dialog und Komödie. Zur Inszenierung wissenschaftlicher Autorität in der Cena de le ceneri Giordano Brunos
Bernd Häsner: Dialog und Essay. Zwei „Weisen der Welterzeugung“ an der Schwelle zur Neuzeit
Klaus W. Hempfer, geb. 1942, Professor für Romanische Philologie und Direktor des Italienzentrums an der Freien Universität Berlin, 2003–2007 Erster Vizepräsident der FU Berlin; Mitherausgeber der "Zeitschrift für französische Sprache und Literatur", Herausgeber von "Text und Kontext: Romanische Literaturen und Allgemeine Literaturwissenschaft".
Aktuelle Forschungsschwerpunkte: Literatur und Epistemologie, europäische Renaissance- Literatur, Literatur der Aufklärung, französische Lyrik des 19. Jahrhunderts, Literaturtheorie.
[Von Klaus W. Hempfer erschienene Publikationen]
ISSN 0933-4769
Herausgegeben von Klaus W. Hempfer.
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