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Franz Steiner Verlag
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Peter Kramper

NEUE HEIMAT

Unternehmenspolitik und Unternehmensentwicklung im gewerkschaftlichen Wohnungs- und Städtebau 1950–1982

1. Auflage 2008.
664 S., 9 s/w Tab.
Gebunden
ISBN 978-3-515-09245-6

Kurztext

Bekannt ist der gewerkschaftseigene Wohnungsbaukonzern NEUE HEIMAT durch seinen spektakulären Zusammenbruch. Über diesen Skandal ist in Vergessenheit geraten, daß das Unternehmen in der Bundesrepublik eine zentrale Rolle spielte.
In den fünfziger Jahren hatte die NH entscheidenden Einfluß auf die Überwindung der Wohnungsnot. Seit der Hinwendung zum Städtebau in den sechziger Jahren prägte sie das Gesicht der Städte. Gleichzeitig entbrannte um den Konzern eine Debatte über die Rolle gemeinwirtschaftlicher Unternehmen in der sozialen Marktwirtschaft. Die Krise der NH in den siebziger Jahren stand deshalb symbolisch für den Niedergang eines Regulierungsmechanismus, der lange Zeit von großer Bedeutung gewesen war.
Das Buch zeichnet Aufstieg und Fall der NH nach, ordnet ihre Entwicklung in aktuelle Debatten der Unternehmensgeschichte ein und verknüpft sie mit der Gesellschaftsgeschichte der Bonner Republik.

Die Arbeit wurde 2007 mit dem Friedrich-Lütge-Preis ausgezeichnet.

Rezensionen

"Peter Kramper haben wir eine profunde Untersuchung des gewerkschaftlichen Wohnungsbaukonzerns NEUE HEIMAT zu verdanken, die zahlreiche Rückschlüsse auf den krisenhaften, sozialökonomischen Wandel bis in die frühen 1980er Jahre hinein zulässt, der mit einer fast vollständigen Verdrängung der Gemeinwirtschaft einherging."
Archiv für Sozialgeschichte 52, 2012

"Peter Kramper's outstanding history of Neue Heimat tells the story of the rise and fall of social economy, that utopian hope of the labour movement, which relied on the possibility of corrective intervention in the market by social companies."
Dietmar Süß, German Studies Review 29, 2011/3

"Krampers Studie kann in ihrer enzyklopädischen Weite den Stellenwert eines Kompendiums der Städtebaugeschichte der Bundesrepublik beanspruchen, geschrieben aus dem Blickwinkel eines ihrer – scheiternden – Flaggschiffunternehmen."
Georg Wagner-Kyora, Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte 98, 2011/2

"Peter Kramper hat eindrucksvoll gezeigt, dass Unternehmensgeschichte und Gesellschaftsgeschichte immer zusammenhängen und in der Regel nicht zu trennen sind."
Benjamin Obermüller, Archiv und Wirtschaft 42, 2009/4

"Vorbildlich. [...] Eine der gelungensten Unternehmensgeschichten der letzten Jahre."
Kim Priemel, Zeitschrift für Unternehmensgeschichte, 2010/1

Dieser Band wurde außerdem rezensiert von:

Jürgen Mittag, Mitteilungsblatt des Instituts für Soziale Bewegungen 43, 2010

Thomas Wolfes, Das Historisch-Politische Buch 58, 2010/1

Deutschland Archiv, 2009/4

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