Titel

Armin Eich (Hrsg.)

Die Verwaltung der kaiserzeitlichen römischen Armee

Studien für Hartmut Wolff

Historia – Einzelschriften
Band 211

1. Auflage 2010.
210 S., 4 s/w Abb. Gebunden

€ 56,00

ISBN 978-3-515-09420-7

Abstract

Der endgültige Übergang von einer Miliz- zu einer Berufsarmee unter Augustus markiert eine fundamentale Weichenstellung in der römischen Geschichte. Das Ideal einer geringen zentralstaatlichen Verwaltungsintensität mußte im Laufe der folgenden Jahrhunderte Zug um Zug zugunsten von protobürokratischen Verwaltungsstilen aufgegeben werden. Ihre zentrale Rolle spielte die Armee bei dieser Entwicklung zum einen als eine sich selbst verwaltende Großstruktur, in der sich komplexe Administrationsformen herausbildeten, die partiell zum Vorbild für militärexterne Institutionen wurden. Zum anderen stellte sie ein teures Machtinstrument dar, dessen Existenz die Regierungszentrale zum Budgetieren und zur Suche nach neuen Regierungstechniken zwang. In dem Band werden verschiedene Probleme dieser Entwicklung aus historischer, archäologischer, epigraphischer und papyrologischer Perspektive beleuchtet.

Rezensionen

"[Die Beiträge] gewähren allesamt gute Einblicke in die Thematik und bieten nicht nur fundierte Zusammenfassungen des aktuellen Forschungsstandes, sondern auch Anknüpfungspunkte für weiterführende Untersuchungen. In dieser Hinsicht kann das Buch sowohl dem Spezialisten als auch dem allgemein am Militärwesen der römischen Kaiserzeit interessierten Leser zur Lektüre empfohlen werden."
Peter Probst, Tyche. Beiträge zur Alten Geschichte, Papyrologie und Epigraphik 27, 2012

"Die Artikel sind kenntnis- und materialreich geschrieben, und der Band als Gesamtes wirkt durchaus kohärent: Für Militärgeschichtler (nicht nur der Antike) eine lohnende Lektüre."
Leonhard Burckhardt, Museum Helveticum. Schweizerische Zeitschrift für klassische Altertumswissenschaft 68, 2011/2

Dieser Band wurde außerdem rezensiert von:

Herbert Graßl, Anzeiger für die Altertumswissenschaft 67, 2014/3-4