Titel

Armin Eich (Hrsg.), Stefan Freund (Hrsg.), Meike Rühl (Hrsg.), Christoph Schubert (Hrsg.)

Das dritte Jahrhundert

Kontinuitäten, Brüche, Übergänge

Palingenesia
Band 108

2017.
286 S., 30 s/w Abb. Gebunden

€ 59,00

ISBN 978-3-515-11841-5

Abstract

Die Epoche zwischen Mark Aurel und Konstantin gilt gemeinhin als eine Zeit krisenhaften Umbruchs und tiefgreifender Veränderungen in politischer, sozio-ökonomischer und religiöser Hinsicht. Auch in Literatur, Philosophie und Kunst richtet sich der Blick oft auf Abbrüche und Neuanfänge.

Die Beiträge dieses Bandes, der auf eine Tagung der Mommsen-Gesellschaft zurückgeht, wagen sich an eine differenziertere Beschreibung und Beurteilung der Epoche. Autorinnen und Autoren aus allen Bereichen der Altertumswissenschaft nehmen hierfür exemplarische Analysen vor – und stoßen dabei immer wieder auf paradoxe Befunde: Verengung der künstlerischen Motivsprache und gleichzeitige Ausweitung spiritueller Bedeutungen; Erstarrung des Schul- und Kulturbetriebs und innere Lebendigkeit der Deklamation; Übernahme traditioneller Funktionen und Motive der Literatur durch völlig neu konzipierte christliche Gattungen; isolierte experimentelle Sonderformen der Dichtung, die spätere Entwicklungen vorwegnehmen; auch die Spuren langer Vorbereitungsprozesse philosophischer Durchbrüche lassen sich ausmachen.

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Rezensionen

Edward Dabrowa, Electrum 26, 2019

Lukas De Blois, Latomus 78, 2019

Ulrich Lambrecht, Plekos 20, 28.04.2018

Tina Shahin, Das Historisch-Politische Buch 66, 2018/1

Michael Mause, Forum Classicum, 2018/1