Titel

Martin Schulze Wessel (Hrsg.)

Nationalisierung der Religion und Sakralisierung der Nation im östlichen Europa

Forschungen zur Geschichte und Kultur des Östlichen Mitteleuropa
Band 27

1. Auflage 2006.
272 S., 1 s/w Abb., 2 farb. Abb. Gebunden

€ 40,00

ISBN 978-3-515-08665-3

Abstract

Aus dem Inhalt
Martin Schulze Wessel: Einleitung: Die Nationalisierung der Religion und die Sakralisierung der Nation im östlichen Europa
Thomas Bremer: Konfessionelle Konflikte aus theologischer Sicht

Nationale und religiöse Kulte:
Stefan Laube: Nationaler Heiligenkult in Polen und Deutschland. Ein erinnerungspolitischer Vergleich aus dem 19. Jahrhundert
Frithjof Benjamin Schenk: Die Nationalisierung des kulturellen Gedächtnisses? Das Aleksandr Nevskij-Bild in Rußland im 19. Jahrhundert

Religion in den Nationalbewegungen des 18./19. Jahrhunderts:
Hans-Christian Maner: Die „rumänische Nation“ in den Konzeptionen griechisch-katholischer und orthodoxer Geistlicher und Intellektueller Siebenbürgens im 18. und 19. Jahrhundert
John-Paul Himka: The Place of Religion in the Ukrainian National Revival
Ricarda Vulpius: Der Kirchenkampf in der Ukraine als Beispiel für Sakralisierung der Nation und Nationalisierung der Religion (1917-1921)

Religion und nationale Festkultur:
Harald Binder: Kirche und nationale Festkultur in Krakau 1861 bis 1910
Joachim von Puttkamer: Alltägliche Inszenierungen. Kirchliche und nationale Schulfeste in Ungarn 1867-1914

Religion und Krieg:
Juliane Brandt: „Jesus und der Weltkrieg“: Das Schicksal nationalen Gedankenguts des ungarischen Protestantismus im Ersten Weltkrieg
Christoph Mick: Der Kult um den Unbekannten Soldaten in der Zweiten Polnischen Republik

Religion in Kulturmustern:
Klaus Buchenau: Svetosavlje und Pravoslavlje. Nationales und Universales in der serbischen Orthodoxie
Vera Urban: Nationalisierung der Religion durch Abgrenzung? Orthodoxie versus Katholizismus in russischen Kulturtheorien des 19. Jahrhunderts
Dirk Uffelmann: Nationalstaat und Religion – direkt oder umgekehrt proportional? Die gespannte Historiosophie von Zygmunt Krasinskis „Przedswit“ (1843)