Porträt
Lea Schneider ist Historikerin mit Schwerpunkten in der südwestdeutschen Landesgeschichte sowie der Sozial- und Medizingeschichte. Sie studierte Geschichte und Kunstgeschichte an der Universität Stuttgart und schloss ihr Studium 2015 mit dem Master of Arts ab. Anschließend promovierte sie am Historischen Institut der Universität Stuttgart. Ihre Dissertation, die sie 2025 einreichte und erfolgreich verteidigte, behandelt die Geschichte der akademischen Geburtshilfe und der klinischen Ausbildungspraxis im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen der Wissensvermittlung, der Institutionalisierung medizinischer Praxis sowie der Rolle von Patientinnen im universitären Lehrbetrieb.
Zwischen 2014 und 2023 war Lea Schneider in unterschiedlichen wissenschaftlichen und archivischen Einrichtungen tätig, darunter am Institut für Landesgeschichte der Universität Stuttgart sowie in mehreren Stadt- und Landesarchiven in Baden-Württemberg. Sie arbeitete an Forschungs- und Digitalisierungsprojekten mit und war an der Konzeption sowie der redaktionellen Betreuung landesgeschichtlicher Inhalte für die Online-Plattform LEO-BW beteiligt. Zu ihren Veröffentlichungen zählen Beiträge zur Geschichte von Frauen in der Kommunalpolitik des 20. Jahrhunderts sowie zu einzelnen Themenbereichen des Dreißigjährigen Krieges auf LEO-BW.
Ihre Forschungsinteressen verbinden landesgeschichtliche Fragestellungen mit sozial- und medizinhistorischen Ansätzen und reichen von frühneuzeitlichen Randgruppen bis zur modernen Universitäts- und Klinikgeschichte.
Forschungsschwerpunkte
- Sozialgeschichte
- Medizingeschichte
- Landesgeschichte Baden-Württembergs