Christoph August Heumann (1681–1764)

Gelehrte Praxis zwischen christlichem Humanismus und Aufklärung

Christoph August Heumann (1681–1764)

Gelehrte Praxis zwischen christlichem Humanismus und Aufklärung

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Christoph August Heumann (1681–1764) war ein äußerst produktiver deutscher Gelehrter, Verfasser unzähliger Abhandlungen und Übersetzungen sowie Herausgeber historisch-philologischer Kommentare antiker Texte und der Bibel. Mit ungewöhnlicher Intensität beteiligte er sich an den philologischen, historischen, philosophischen und theologischen Debatten seiner Zeit und stand mit vielen Gelehrten in regem Austausch, wie die umfangreiche, in vorliegendem Band erstmals untersuchte Überlieferung seiner Briefe belegt. Die Briefe und Schriften Heumanns machen deutlich: Er war kein radikaler Aufklärer; vielmehr setzte er auf die reinigende Kraft der Vernunft, ohne die christliche Tradition und gesellschaftliche Ordnung grundsätzlich in Frage zu stellen. In dieser Hinsicht ist Heumann eine Übergangsgestalt zwischen christlichem Humanismus und Aufklärung.

Mit dem frühneuzeitlichen Gelehrten nehmen die Beiträge dieses Bandes zugleich das Geflecht der Bedingungen, Regeln und Praktiken in den Blick, die Ideen im Kontext ihrer Zeit bewegen, aber auch begrenzen.

"[E]in sehr schöner Band mit vielen Informationen, der einen wichtigen Baustein für die weitere Erforschung der Gelehrtenkultur vor allem der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts darstellt[...]"

Till Kinzel, IFB 26, 2018/1
Series Gothaer Forschungen zur Frühen Neuzeit
Volume 12
ISBN 978-3-515-09647-8
Media type Book - Hardcover
Edition number 1.
Copyright year 2017
Publisher Franz Steiner Verlag
Length XVI, 265 pages
Illustrations 6 b/w figs.
Size 17.0 x 24.0 cm
Language German