Publikationslexikon

Photo: FSV / Hugger

Ein kleines Verlagswörterbuch

Sie können mit der Angabe „Werkdruck 80g/m2, 1,5-fach, gelblich-weiß“ nichts anfangen? Sie wissen nicht, was Sie sich unter einem „Pappband“ vorzustellen haben? Oder warum Buchumfänge häufig in 16er Schritten angegeben werden? Dann sind Sie hier richtig – bei unserem kleinen Verlagswörterbuch!

Von A–Z

Unsere ganze Produktion ist auf eine flexible Terminplanung eingerichtet. Daher schreiben wir in der Regel keine Abgabefristen vor, sondern richten uns nach Ihrem Arbeitstempo. Bitte sprechen Sie sich jedoch rechtzeitig mit uns ab, wenn Ihr Buch zu einem bestimmten Termin vorliegen muss – sei es, weil geldgebende > Stiftungen Ihnen Fristen gesetzt haben oder weil Vorschriften in Prüfungsordnungen zu beachten sind. Auch wenn Sie bestimmte Vorträge und Tagungen oder eigene Buchpräsentationen „anpeilen“, vergessen Sie bitte nicht, uns rechtzeitig in Ihre Planungen einzubeziehen.

Als Aushänger bezeichnet man im Offset-Druck (vgl. > Druckverfahren) ein Exemplar aus der bereits in voller Höhe gedruckten, aber noch nicht aufgebundenen Auflage eines Werkes. Anhand des Aushängers überprüft die Herstellungsabteilung im Verlag, ob die Druckerei sauber gearbeitet hat, also das Druckbild gleichmäßig ist, alle Seiten in der richtigen Reihenfolge und vollzählig sind und die Qualität der Abbildungen stimmt.

Wir verschicken den Aushänger häufig auch an unsere Autorinnen und Autoren, um auch ihnen die Möglichkeit einer letzten Kontrolle zu geben. Inhaltliche Änderungen sind zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht mehr möglich.

Die langlebigsten Bücher sind diejenigen, die fadengeheftet sind, d.h. bei denen die Druckbögen vernäht sind. Technisch ist Fadenheftung sowohl bei Broschuren als auch bei Festeinbänden möglich und sorgt dafür, dass auch nach jahrelangem intensivem Gebrauch eines Bandes keine einzelnen Seiten herausfallen. Daher ist der Großteil unserer Neuerscheinungen fadengeheftet.

Es gibt jedoch auch unter den Klebebindungen durable Lösungen, die je nach Projekt eine gute (und preiswertere) Alternative bieten. Wir nutzen sie z.B. bei Nachdrucken häufig. Dabei verwenden wir ausschließlich Dispersionskleber, der im Vergleich zu Hotmelt und PUR flexibler ist und auch mit der Zeit nicht brüchig wird.

Bücher werden im Offset- und häufig auch im Digital-Verfahren (vgl. > Druckverfahren) nicht in einzelnen Seiten gedruckt, sondern auf großen Druckbögen, auf denen bei unseren Formaten in der Regel 16 Seiten Platz haben (es gibt aber z.B. auch 8er oder 32er Bögen). Buchumfänge werden daher in 16er Schritten oder gleich in Bögen angegeben und berechnet (z.B. 224 Seiten = 14 Druckbogen). Besonders entscheidend sind Bogengrenzen beim > Farbdruck.

Vgl. > satzfertig

Bei wissenschaftlichen Publikationen übersteigen häufig die für Produktion, Vermarktung und Vertrieb anfallenden Kosten den Erlös, der sich mit einem Band erwirtschaften lässt. Daher ist – auch bei uns – für viele Bände ein Druckkostenzuschuss nötig. Dessen Höhe hängt von verschiedenen Faktoren ab: Der Umfang des Bandes ist natürlich entscheidend, außerdem das Satz- und Druckverfahren, die Ausstattung, die Bebilderung und nicht zuletzt auch das Thema und die Reihe, in der der Band erscheint. Jedes Projekt wird daher von uns individuell durchgerechnet, oft in mehreren Varianten, bis das „passende Modell“ gefunden ist. Bei Bedarf erstellen wir auch spezielle Vorberechnungen für Zuschussanträge bei > Stiftungen.

Die Rechnungsstellung erfolgt in der Regel erst, wenn der Band fertig ist – schließlich sollen Sie sehen, wofür Sie zahlen. Sollten Sie aber z.B. aus haushalterischen Gründen eine frühere Abrechnung wünschen, können wir die Schlussabrechnung oder eine Teilrechnung auch vorziehen.

Die meisten unserer Reihen werden nach wie vor im klassischen Offset-Verfahren gedruckt. Offset ist in seiner Qualität ungeschlagen, erlaubt es doch eine gleichmäßig Farbabdeckung, randscharfe Schriftenwiedergabe und sehr feine, flächenvariable Raster. Zudem erscheinen die meisten unserer Bände in Auflagenhöhen, bei denen Offset-Druck auch aus ökonomischen Gründen angezeigt ist.

Bei Projekten mit geringer Auflagenhöhe bzw. in Kombination mit Open Access kann Digitaldruck, der sich in den letzten Jahren deutlich verbessert hat, eine sinnvolle Variante darstellen, auf die wir mittlerweile bei einigen unserer Reihen setzen. Digitaldruck ist wegen der geringen Einrichtungskosten bei Kleinstauflagen preisgünstiger als Offset, gegebenenfalls muss man aber insbesondere bei der Wiedergabe von Bildern und Grafiken Einbußen in Kauf nehmen.

Wir erstellen von jedem neu gedruckten Buch auch ein E-Book (außer, es gibt rechtliche Einwände, da für das Werk oder Teile des Werks keine Genehmigung für eine digitale Version vorliegt). Unsere E-Books erscheinen vornehmlich aufbereitet als PDF – das hat Vorteile für die Zitierfähigkeit, die Anzeige auf vielen unterschiedlichen Endgeräten und wird von den meisten Bibliotheken so gewünscht. Insbesondere für letztere bieten wir unsere E-Books auch auf einer eigenen > eLibrary an mit counterzertifizierten Nutzungsstatistiken, Auffindbarkeit über OCLC, Langzeitarchivierung über die Deutsche Nationalbibliothek und unterschiedlichen Kauf- und Lizenzmodellen wie Pick&Choose und Evidence-Based-Acquisition. Dieses EBA-Modell ist die derzeit beliebteste Kaufoption: Für einen festen Betrag werden alle E-Books freigeschaltet, und nach einem Jahr werden die meistbenutzen Bücher für die bereits bezahlte Gebühr von der Bibliothek dauerhaft erworben. Hier finden Sie weitere Informationen zu E-Books > für Bibliotheken. Privatleute können E-Books einfach hier im Shop bestellen.

Bei wissenschaftlicher Fachliteratur stellt sich beim Einband in erster Linie die Wahl zwischen einem broschierten und einem gebundenen Buch. Ersteres ist flexibel wie ein Taschenbuch, letzteres fest wie ein Hardcover (auch Festeinband oder Pappband genannt), das bei uns meistens einen runden Rücken hat. In manchen Fällen ist die Ausstattung durch die Reihe vorgegeben. Technisch gesehen empfiehlt sich bei umfangreicheren Bänden ein Festeinband, da dieser dem Buch mehr Stabilität verleiht. Ansonsten unterscheiden sich Broschur und Festeinband in punkto Haltbarkeit nicht, da unsere Broschuren – im Gegensatz zum konventionellen Taschenbuch, das man aus der Belletristik kennt – fadengeheftet und nicht klebegebunden sind (vgl. > Bindung). Und egal ob broschiert oder gebunden: Umschläge werden bei uns standardmäßig mit einer dünnen, kratzfesten Mattfolie überzogen, die das Buch (in Maßen) vor Feuchtigkeit, Dreck, Kratzern und Farbabrieb schützt.

Im Offset-Druck (vgl. > Druckverfahren) muss jeder > Druckbogen, auf dem sich farbiges Material befindet, auf einer eigenen Maschine gedruckt werden, die zusätzlich zum Druckwerk für schwarz noch über mind. drei zusätzliche Druckwerke für cyan, magenta und gelb verfügt. Die Einrichtung der Maschine, die Belichtung der Platten etc. sind ein aufwendiges Verfahren, das entsprechend hohe Rüstkosten mit sich bringt. Daher werden im Offset-Druck bunte Bilder und Grafiken auf möglichst wenigen > Druckbögen gebündelt bzw. auf einen separaten Tafelteil gestellt. Im Digitaldruck kann farbiges Material über den Band verteilt werden.

Autorinnen und Autoren von Monographien bekommen von uns in der Regel 15 Freiexemplare. Bei Sammelbänden richtet sich die Menge nach der Anzahl der beteiligten Herausgeberinnen und Herausgeber. Beitragende erhalten für gewöhnlich sowohl ein Freiexemplar des Bandes als auch einen > Sonderdruck ihres Aufsatzes. Der Versand erfolgt durch den Verlag.

Bei Publikationen, die in einer Reihe erscheinen, versorgt der Verlag natürlich auch die Reihenherausgeberinnen und Reihenherausgeber mit Belegen.

Vgl. auch > Pflichtexemplare

Bei Bänden, die wir im Haus setzen (vgl. > Satzverfahren), erhalten Sie ca. 4 Wochen nach Abgabe des > satzfertigen Manuskriptes den Umbruch zur Korrektur, d.h. den Text im Layout des späteren Buches. Nach Einarbeitung Ihrer Korrekturen schicken wir Ihnen den Umbruch noch einmal zur Revision, damit Sie überprüfen können, ob alle Änderungswünsche korrekt umgesetzt wurden. Auf Basis des 2. Umbruchs kann in der Regel auch das Register erstellt werden.

Bei Sammelbänden wird der erste Umbruch von uns sowohl an die Herausgeberinnen und Herausgeber verschickt als auch an die einzelnen Beitragenden. Diese melden ihre Korrekturen den Herausgeberinnen oder Herausgebern, die wiederum alle Korrekturen in einem Exemplar zusammenfassen und an den Verlag leiten. Die Revision versenden wir nur noch an die Herausgeberinnen und Herausgeber.

Die Abwicklung der Korrekturstufen ist im Preis für das Layout enthalten und wird nicht mit tickender Uhr stundenweise abgerechnet. Nur in seltenen Extremfällen und massiven Textänderungen im Umbruch müssen auch wir den Mehraufwand in Rechnung stellen, sprechen uns dann aber vorher mit Ihnen ab.

Bei druckfertiger Lieferung (vgl. > Satzverfahren) obliegt die Abwicklung der Korrekturstufen derjenigen oder demjenigen, die oder der das Layout erstellt.

Bei unserem Sachbuchprogramm findet ein klassisches Lektorat im Verlag statt, ebenso bei unseren Lehrbüchern. Bei einigen wissenschaftlichen Schriftenreihen – vorwiegend mit institutioneller Trägerschaft – übernehmen die Reihenherausgeber sowohl die Organisation als auch die Finanzierung eines Lektorats. Es ist hier automatisch mit der Annahme einer Arbeit für die Reihe verbunden.

In der Regel geben Reihenherausgeberinnen und -herausgeber sowie der Verlag jedoch Anregungen zu Verbesserungen nicht im Sinne eines vollständigen Lektorats, sondern als beispielhafte Hinweise und pars pro toto Ratschläge zur Überarbeitung. Sie als Autorin oder Autor wählen, ob sie diese selbst umsetzen oder dafür die Hilfe einer Lektorin oder eines Lektors in Anspruch nehmen möchten.

Gerne bieten wir Ihnen diesen Service an und unterbreiten ein entsprechendes Angebot: Von der formalen Vereinheitlichung über eine sprachliche Endkontrolle bis hin zu stilistischen Umformulierungen bieten wir die gesamte Palette der Lektoratstätigkeit an.

Klingt gut, aber wozu braucht man die eigentlich? Die Aufbereitung von Metadaten ist heute eine zentrale Aufgabe gerade für Wissenschaftsverlage. Metadaten sind strukturierte Daten, die Informationen zu Eigenschaften und Inhalten der jeweiligen Bücher und Zeitschriften enthalten – dazu gehören natürlich der Name der Autorin oder des Autors, der Titel, die Auflage, das Erscheinungsjahr, der Verlag und die ISBN, aber z.B. auch die Warengruppensystematik des VLB (Verzeichnis lieferbarer Bücher), Schlagwörter, Cover, der DOI, die jeweilige CC-Lizenz, Angaben zu Urheberrechten, zum Digital Rights Management etc.

Für Metadaten gibt es zwei wichtige Hauptformate: MARC21 Daten, die von Bibliotheken benutzt werden, und ONIX-Daten, die wir unter anderem ans VLB und nationale wie internationale Barsortimente, Agenturen und Buchhändler versenden. So sorgen wir dafür, dass alle wichtigen Verteiler die notwendigen Information haben, um wiederum ihre Kunden bedienen zu können.

Das geht doch alles automatisch?! Nein, Metadaten wollen gepflegt sein, und jeder Großkunde hat spezielle Anforderungen hinsichtlich „seiner“ Datenpakete, die von unserer IT jeweils passgenau zugeschnitten und angereichert werden müssen. Wir setzen viel daran, dass die Daten immer in der gewünschten Form dort sind, wo sie sein sollen, damit Ihr Band weltweit sichtbar ist und seine Leserschaft findet.

Trotz > E-Books, Plattformen, Digitalisierung etc. bleibt Papier der Hauptträger Ihres Werks bei uns.

Wenn Sie im Angebot Angaben wie „Werkdruck 80g/m2, 1,5-fach, gelblich-weiß“ finden, bezieht sich der Begriff Werkdruck auf die Papiersorte, die 80g/m2 auf das Papiergewicht, 1,5-fach auf das Papiervolumen und gelblich-weiß auf die Papierfärbung. Werkdruckpapier ist ein meist holzfreies (oder nur leicht holzhaltiges) Druckpapier, das geglättet und gefärbt (bläulich-weiß, gelblich-weiß, hochweiß usw.) wird. Es eignet sich primär für den Druck von Text. Das Gewicht pro Quadratmeter gibt an, wie schwer ein Bogen mit den Maßen 1x1m ist. Bei gleichem Gewicht pro Quadratmeter ist ein Papier umso griffiger, je voluminöser es ist (z.B. 1,5-fach, 1,75-fach, 2-fach). Doch je voluminöser, desto dicker der Buchblock, da sich die Papierstärke in mm erhöht. Hier muss man bei der Papierauswahl den richtigen Mittelweg finden.

Als Bilderdruckpapier (früher wurde vor allem der Begriff Kunstdruckpapier verwendet) bezeichnet man gestrichene Papiere von 70 bis 170 g/m2. Gestrichenes Papier wird zusätzlich behandelt, so dass es eine geschlossenere und glattere Oberfläche erhält, es kann dabei matt, seidenmatt oder glänzend gestrichen sein. Die dichte Oberfläche saugt die Druckfarbe nicht so stark auf, so dass sich eine hohe Detailwiedergabe erzielen lässt, die Konturen genauer und die Flächen deutlicher voneinander abgegrenzt sind. Wir verwenden in der Regel Grammaturen von 115 bis 135g/m2. Für die Zusatzkosten des Bilderdrucks ist bei den Auflagenhöhen eines Fachbuches nicht das gewählte Papier, sondern der > Farbdruck entscheidend.

Wir setzen ausschließlich auf 100% holzfreie Buchpapiere, die vergilbungsfrei, säurefrei, chlorfrei und alterungsbeständig sind.

Den Versand der Pflichtexemplare für die National- und die bezugsberechtigte Landesbibliothek erfolgt automatisch über den Verlag.

Bei Dissertationen stellen wir zudem auf Anforderung der Autorin oder des Autors bis zu 6 Exemplare für das Prüfungsamt, auf Wunsch mit speziellem > Titelblatt. Bitte teilen Sie uns bei Ihrer Bestellung mit, an welche Adresse die Bände geliefert werden sollen.

Zusätzlich versenden wir bis zu 4 Freiexemplare an Geldgeber (z.B. > Stiftungen).

Für die Rechteinhaberin oder -inhaber des Coverbildes sehen wir 1 Freiexemplar vor.

Autorinnen und Autoren von Monographien sowie Herausgeberinnen und Herausgeber von Sammelbänden erhalten 25% Rabatt auf alle gedruckten Bücher unserer Verlagsgruppe, Beitragende zu Sammelbänden können den Band, an dem sie mitgewirkt haben, mit einem Rabatt von 25% von uns beziehen. Vor Druckbeginn besteht für Autorinnen und Autoren, Herausgeberinnen und Herausgeber sowie Beitragende zu Sammelbänden die Möglichkeit, den jeweiligen Band mit einem Rabatt von 50% zu bestellen.

Rabattierte Exemplare bestellen Sie bitte per Mail (service@steiner-verlag.de).

Noch vor Drucklegung senden wir Ihnen eine Liste mit Fachzeitschriften für Ihr Themengebiet: So erhalten Sie einen Überblick über die Verteiler für den Versand der Rezensionsangebote und können ggf. noch weitere Fachmedien ergänzen. Nach Erscheinen eines Buches bieten wir es den entsprechenden Redaktionen zur Rezension an. In unserem Programmbereich Altertumswissenschaften erreichen wir mit unseren Verteilern beispielsweise über 100 Ansprechpartnerinnen und -partner im In- und Ausland, im Programm Geschichte sind es mehr als 200 Redaktionen weltweit, mit denen uns oft schon eine langjährige Zusammenarbeit verbindet. Wir stellen bis zu 25 Rezensionsexemplare zur Verfügung. Über die erschienenen Rezensionen halten wir Sie natürlich stets auf dem Laufenden.

Als „satzfertig“ bezeichnen wir bei Satz im Haus (vgl. > Satzverfahren) einen Text, der soweit vorbereitet ist, dass mit dem Layout begonnen werden kann. Der Text muss also inhaltlich, stilistisch, sprachlich und formal final überarbeitet, sprich: fertig redigiert sein. Alle Bilder und Grafiken müssen vollständig und in ausreichender Qualität vorliegen, die entsprechenden Rechte müssen geklärt sein. Satzfertige Texte werden als offene Dateien (in der Regel Word) abgegeben und dann von uns in ein Layoutprogramm übertragen. Die folgenden > Korrekturstufen geben Ihnen Gelegenheit, die Fehler zu beheben, die im Layout entstehen können (z.B. falsche Trennungen).

Bei reproduktionsfähiger Lieferung sprechen wir von „druckfertigen“ Dateien, da Texte bei diesem > Satzverfahren so redigiert und formatiert abgeliefert werden (sollen), dass sie als PDF-Datei direkt der Druckerei übergeben werden können. Das Layout und die > Korrekturstufen sind hier also schon abgeschlossen.

Das Layout eines Bandes erfolgt nach vorheriger Absprache entweder im Verlag oder wir unterstützen Sie mit Format- und Layoutvorlagen bei der eigenen Druckvorbereitung des Manuskripts.

Wenn wir im Haus setzen, übertragen wir die Manuskripte aus Word in ein professionelles Layoutprogramm, und das sieht man dem Ergebnis an: schöner, leserfreundlicher und einfach „besser“, als es sich in gängigen Textverarbeitungsprogrammen bewerkstelligen lässt. Abgesehen vom schönen Ergebnis erhalten Sie bei Satz im Haus den „vollen Rundum-Service“ bei den > Korrekturstufen.

Aber auch die kostengünstigere Variante – die von Ihnen selbst erstellte druckfähige Vorlage – basiert bei uns auf einem sorgfältig entwickelten Layout, das alle Anforderungen der klassischen Fachbuchgestaltung erfüllt. Wir stellen Ihnen eine entsprechende Musterdatei in Word oder Stammseiten in InDesign zur Verfügung, in denen alle Formate angelegt sind, sowie eine Anleitung. Sobald Sie mit der Einrichtung des Textes begonnen haben, senden Sie uns bitte eine PDF-Datei mit Probeseiten zur Begutachtung. Unsere Herstellungsabteilung wird das Layout sorgfältig prüfen und Sie intensiv beraten, bis das Ergebnis „sitzt“.

Sonderdrucke erstellen wir für Beiträge in Sammelbänden. Sie umfassen den jeweiligen Aufsatz sowie das Inhaltsverzeichnis des Gesamtbandes und ein Deckblatt. In der Regel fertigen wir für jeden bei uns erscheinenden Sammelband kostenlos „elektronische Sonderdrucke“ als PDF-Datei, „gedruckte Sonderdrucke“ hingegen nach Vereinbarung mit der jeweiligen Bandherausgeberin oder dem Bandherausgeber.

Den Versand der Sonderdrucke übernimmt der Verlag. Da bei Sonderdrucken, egal ob elektronisch oder gedruckt, immer noch viel Handarbeit gefragt ist, erfolgt er einige Zeit nach dem Versand der > Freiexemplare an die Beitragenden.

Bitte beachten Sie, dass Sonderdrucke immer vor Drucklegung eingeplant werden müssen. Nachträgliche Bestellungen bringen bei gedruckten Sonderdrucken hohe Kosten mit sich, gleiches gilt für elektronische Sonderdrucke aus Backlist-Titeln.

Zur Verwendung digitaler Sonderdrucke beachten Sie bitte unsere > Selbstarchivierungsregeln.

Ist für Ihren Band ein > Druckkostenzuschuss nötig, empfehlen wir Ihnen, sich z.B. bei einer Stiftung um Förderung zu bewerben. Bitte haben Sie bei der Auswahl der Stiftung ein Auge darauf, dass jede ihre eigenen Vorgaben hat, was sie wie fördert: So gibt es Stiftungen, die grundsätzlich keine Sammelbände unterstützen, solche, die ausschließlich mit summa bewertete Dissertationen aufnehmen, oder auch solche, die nur bei finanziellen Notlagen einspringen. Außerdem unterscheiden sich Stiftungen in der Höhe der Zuwendungen: Manche übernehmen den errechneten Zuschussbedarf vollständig, andere verstehen sich als Teilfinanzierer und setzen eine „angemessene Eigenbeteiligung“ von Autorinnen und Autoren voraus. Auch bei der geförderten Publikationsart ist die Bandbreite groß: Die meisten Stiftungen setzen zwar nach wie vor auf das gedruckte Buch, doch gibt es auch Geldgeber, die E-Books im Open Access bevorzugen. Bevor Sie sich im Dschungel der Richtlinien verlaufen, melden Sie sich bei uns, wir helfen gerne weiter!

Analog zur Bandbreite der Art der Förderung hat zumindest jede größere Stiftung eigene Vorgaben, wie eine Verlagskalkulation aufgebaut zu sein hat. Wenn ein und dasselbe Projekt für mehrere Stiftungen durchgerechnet wird, können die Ergebnisse daher stark voneinander abweichen.

Gemeinsam ist den meisten Stiftungen, dass sie relativ lange Antragsphasen haben, die mehrere Monate betragen können. Um keine unnötige Zeit zu verlieren, sollten Sie Anträge so schnell wie möglich auf den Weg bringen, nachdem Sie von uns eine Zusage über die Aufnahme Ihres Bandes in unser Programm erhalten haben.

Das weitere Procedere unterscheidet sich im Detail von Stiftung zu Stiftung. Jedoch erhalten Sie normalerweise auf Ihren Antrag mit der Vorberechnung eine vorläufige Bewilligung. Nach Erscheinen eines Bandes erstellt der Verlag eine Schlussaufstellung auf der Basis des fertigen Bandes (der z.B. im Umfang ja leicht von der ursprünglichen Schätzung abweichen kann). Diese Schlussaufstellung wiederum dient der Stiftung als Grundlage für die Festsetzung der finalen Bewilligung. Das Geld wird je nach Richtlinien direkt an den Verlag gezahlt oder zunächst der Antragstellerin oder dem Antragsteller überwiesen, die oder der wiederum mit dem Verlag abrechnet.

Last but not least: Geldgeber möchten erwähnt werden! Erkundigen Sie sich nach dem genauen Wortlaut des Förderungsvermerks für die > Titelei – und achten Sie auf Terminvorgaben: Die meisten Zusagen verfallen, wenn der Band nicht innerhalb von 24 Monaten nach Bewilligungsbescheid vorliegt.

Einige Prüfungsordnungen sehen vor, dass Dissertations-Exemplare für das Prüfungsamt (vgl. > Pflichtexemplare) ein spezielles Titelblatt enthalten, auf dem u.a. der Originaltitel, die Namen der Gutachter und das Datum der mündlichen Prüfung aufgeführt sind. Erhalten wir das Titelblatt rechtzeitig vor Drucklegung zugeschickt, binden unsere Buchbinder es in die geforderte Anzahl an Belegen ein und verschicken diese auf Wunsch direkt an das Prüfungsamt.
Die Titelei umfasst die Seiten 1–4 eines Buches, d.h. Schmutztitel, Frontispiz (ggf. mit Reihenangabe), Haupttitel und Impressumsseite. Sie wird (auch bei druckfähig gelieferten Bänden, vgl. > Satzverfahren) immer im Verlag erstellt und Ihnen vor Drucklegung gemeinsam mit dem Umschlag zur Kontrolle zugeschickt.

Auf der Impressumsseite ist Platz für eventuelle Geldgeber des Projekts und – bei Bedarf – deren Logo („Gedruckt mit freundlicher Unterstützung von …“, vgl. > Stiftungen), Angaben zum Coverbild oder auch Dissertationsvermerke („zzgl. Dissertation Universität XXX, Jahr XXXX, unter dem Titel XXXX“), so sie Ihre Prüfungsordnung vorschreibt.

vgl. > Korrekturstufen
Bei einer Backlist von über 4.000 Titeln brauchen wir ein großes Lager und einen Logistiker, der solche Menge verwalten und versenden kann. Daher liefern wir über Twenty 5 Logistik aus. Bei Buchlieferungen im Inland werden dabei keine Versandkosten fällig. Um auch auf den wichtigsten ausländischen Märkten direkt präsent zu sein, kooperieren wir speziell für den amerikanischen Raum mit ISD – Distribution, so dass Leserinnen und Leser beispielsweise in den USA ohne lange Wartezeiten und teures Überseeporto an unsere Bücher kommen.

Auch in China und für Japan und Korea haben wir mit Ian Taylor Associates Ltd. einen Spezialisten vor Ort, der unsere Bücher auf den Markt und an die Kundschaft bringt.

Die VG Wort erzielt aus der Wahrnehmung der sogenannten „gesetzlichen Vergütungsansprüche“ Einnahmen, zum Beispiel von Bibliotheken und Herstellern von Fotokopiergeräten. Mit diesen Zahlungen wird abgegolten, dass Bücher und Zeitschriften aus Bibliotheken ausgeliehen und für private und Studienzwecke fotokopiert werden dürfen. Die VG Wort ist treuhänderisch tätig und verteilt diese Einnahmen an die mit ihr vertraglich verbundenen Rechteinhaber.

Urheberinnen und Urheber, die an den Ausschüttungen partizipieren möchten, benötigen dafür seit dem 1. Februar 2018 einen Wahrnehmungsvertrag. Der Abschluss eines Wahrnehmungsvertrags ist ohne großen Aufwand möglich. Sie finden das Dokument auf der Website der > VG Wort im dortigen Registrierungs- und Meldeportal „T.O.M.“.

Nach Erscheinen eines Werkes können Autorinnen und Autoren bzw. Herausgeberinnen und Herausgeber sowie auch Beitragende zu Sammelbänden ihr Werk melden. Wir empfehlen Ihnen, von dieser Möglichkeit unbedingt Gebrauch zu machen, und dabei auch der Beteiligung des Verlags an den Ausschüttungen zuzustimmen.

Sie sind auf einen Vortrag eingeladen und möchten Flyer zu Ihrem Band auslegen? Sie haben einen großen E-Mail-Verteiler, dem Sie Ihre Publikation ankündigen möchten? Sie benötigen einen Stapel Postkarten, um der nächsten Aussendung Ihres Instituts/Verbandes etwas beilegen zu können? Dann helfen Ihnen die Kolleginnen und Kollegen aus der Marketing-Abteilung weiter und stellen Ihnen gerne Werbematerial zur Verfügung. Bitte denken Sie nur daran, dass wir etwas Vorlauf brauchen, und geben Sie uns rechtzeitig Bescheid.