Moritz Hinsch


Porträt

Moritz Hinsch ist seit 2022 Akademischer Rat a.Z. für Alte Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Hinsch studierte Geschichte und griechisch-römische Archäologie an der Humboldt-Universität zu Berlin, wo er 2018 mit einer Arbeit zum klassischen Griechenland promoviert wurde.

Von 2017 bis 2022 war Hinsch wissenschaftlicher Mitarbeiter für Alte Geschichte an der HU Berlin. Als Feodor-Lynen-Fellow der Alexander von Humboldt-Stiftung gastierte er 2021 an der Universität Edinburgh.

Forschungsschwerpunkte

Hinschs Forschungsschwerpunkt ist die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der antiken Welt. Neben der fortgesetzten Beschäftigung mit der Wirtschaftsgeschichte des antiken Griechenlands, gilt seine aktuelle Forschungsinteresse dem Versuch, die römische Komödie als sozialhistorische Quelle zu erschließen, um die Transformation der römischen Gesellschaft während der mittleren Republik (ca. 280 bis 133 v. Chr.) auf neue Weise zu verstehen.

Weitere Interessensgebiete sind die Orakelanfragen von Dodona als historische Quelle jenseits der Eliten und großen Zentren sowie die Potentiale der Digitalen Altertumswissenschaften.

Auszeichnungen

  • Otto-Hintze-Nachwuchspreis der Michael-und-Claudia-Borgolte-Stiftung zur Förderung der Geschichtswissenschaften (für seine Dissertation, 2021)

Mitgliedschaften

  • Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands
  • Mommsen-Gesellschaft. Verband der deutschsprachigen Forscherinnen und Forscher auf dem Gebiet des Griechisch-Römischen Altertums
Moritz Hinsch

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