Porträt
Raoul Hippchen war nach einem Studium der Mittleren und Neueren Geschichte, Kulturanthropologie und Allgemeinen Sprachwissenschaft von 2009 bis 2020 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Arbeitsbereich Spätmittelalterliche Geschichte und Vergleichende Landesgeschichte des Historischen Seminars der Johannes Gutenberg-Universität Mainz tätig, an der er auch promoviert wurde. Seit 2021 ist er Mitarbeiter der Arbeitsstelle des Projekts Die Deutschen Inschriften an der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz. Dort ist er aktuell für die epigrahische Erfassung und Bearbeitung der Landkreise Limburg-Weilburg und Mainz-Bingen zuständig. Auch als Mitglied im Vorstand des Historischen Vereins Rheinhessen setzt er sich wissenschaftlich mit der Vergangenheit des heutigen Bundeslands Rheinland-Pfalz auseinander. Seine Forschungsschwerpunkte liegen insbesondere an den Schnittstellen von Denkmal- bzw. Objektgeschichte, Personengeschichte und Landesgeschichte.
Forschungsschwerpunkte
- Regional- und Landesgeschichte, besonders der ehemals kurmainzischen, wittelsbachischen und nassauischen Gebiete der heutigen Bundesländer Rheinland-Pfalz, Hessen und Saarland
- Herrschafts- und Elitengeschichte
- Stadtgeschichte des Mittelrheingebiets
- Personengeschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit
- Epigraphik und Objektgeschichte
- Frühe Inschriftensammler und Haushistoriographen
Mitgliedschaften
- Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V.
- Historischer Verein Rheinhessen e. V.
- Historische Gesellschaft Bingen e. V.
- Arbeitskreis Jüdisches Bingen
- Mainzer Altertumsverein e. V.