Wissensvermittlung in dichterischer Gestalt

Wissensvermittlung in dichterischer Gestalt

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vergriffen

Mit Hesiod beginnt die Tradition lehrhaften Dichtens in der Antike. Wie Wissen in dichterischer Gestalt vermittelt wird, unterliegt dem historischen Wandel.
Welche Funktionen erfüllt das Lehrgedicht im sich wandelnden soziokulturellen Kontext? Lässt sich eine Periodisierung in der Gattungsgeschichte feststellen? Wie bedingen sich Traditionsbezogenheit lehrhaften Dichtens auf der einen und experimentelle Themenvielfalt auf der anderen Seite? In welchem Verhältnis stehen poetische und prosaische Fach- und Lehrschriften?

Diesen Fragen gingen die Philologen und Historiker während des 2. Rostocker Kolloquiums zu antiken Fachschriftstellern nach. Entstanden ist ein Band, in dem chronologisch der Bogen vom archaischen Griechenland bis ins lateinische Mittelalter gespannt wird, und in dem theoretische Überlegungen ebenso wie Einzelinterpretationen sich zu einem Überblick über die Funktionsweise von Wissensvermittlung in dichterischer Gestalt runden.

Mit Beiträgen von:
Marietta Horster / Christiane Reitz, Peter Toohey, Bernd Effe, Wilhelm Blümer, Oliver Primavesi, Christian Käßer, Peter Kruschwitz, Wolfgang Hübner, Katharina Volk, Monica Gale, Claudia Schindler, Christiane Reitz, Roland Mayer, Alison Sharrock, Marco Formisano, Thomas Haye

"Nous tenons à souligner que, s[i l´ouvrage] apporte beaucoup sur le sujet traité, il ouvre aussi des perspectives en matière de méthode pour l´interprétation des textes à la lumière du classement des genres littéraires."

L´Antiquité Classique 76, 2007
Reihe Palingenesia
Band 85
ISBN 978-3-515-08698-1
Medientyp Buch - Gebunden
Auflage 1.
Copyrightjahr 2005
Umfang 348 Seiten
Abbildungen 2 s/w Abb.
Format 17,0 x 24,0 cm
Sprache Deutsch