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Franz Steiner Verlag
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Jens Wilkens (Bearb.)

Alttürkische Handschriften

Teil 9: Buddhistische Beichttexte

1. Auflage 2003.
347 S.
11 Taf., Leinen
ISBN 978-3-515-08110-8

Kurztext

In dem vorliegendem Katalogband werden die Handschriftenreste der buddhistischen Beichtliteratur in uigurischer Sprache beschrieben, die auf den ersten drei in die Oasen der nördlichen Seidenstraße entsandten Preußischen Turfanexpeditionen (1902–1906) geborgen wurden und heute in der Berliner Turfansammlung aufbewahrt werden.

Das Ksanti kilguluk nom bitig zählt zu den einflußreichsten Werken des zentralasiatischen Buddhismus, was sich allein schon aus der Zahl der einzelnen Abschriften ergibt. Die Fragmente dieses aus dem Chinesischen übertragenen liturgischen Textes werden zum ersten Mal in ihrer Gesamtheit erfaßt. Die Beschreibungen dieser Bruchstücke machen einen Großteil der Katalogeinträge aus.

Aber auch die ebenfalls beschriebenen kleineren Sündenbekenntnisse haben als Zeugnisse der Laienfrömmigkeit ihre besondere Bedeutung innerhalb des alttürkischen buddhistischen Schrifttums, in welchem Beichte, Höllenfurcht und Maitreyakult eine prominente Stellung einnehmen. In der Einleitung werden die alttürkischen Beichttexte in einem religionswissenschaftlichen Kontext betrachtet.