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Medizingeschichte hautnah: Lukas Schönleins Briefe ediert

Der Mediziner Lukas Schönlein war ein Vorreiter seines Fachs: Er entwickelte im frühen 19. Jahrhundert zahlreiche neue Methoden. Seine Briefe, einzigartige Dokumente, die lange Zeit als verschollen galten, liegen nun erstmals in edierter Form vor. Die insgesamt 151 Briefe an Freunde, Verwandte und Kollegen dokumentieren Schönleins Leben als Forscher – und Privatmann. Mit diesen Quellen begleiten Sie den Wissenschaftler auf seinem Weg von Würzburg über Zürich nach Berlin, wo der Sohn eines Seilers schließlich zum Leibarzt des preußischen Königs Friedrich Wilhelm des IV. aufstieg.

GZ-Themenheft: Die Stadt im neoliberalen Zeitalter

Die neue Ausgabe der GZ steht ganz im Zeichen der Stadtforschung: Das Doppelheft versammelt zentrale Ergebnisse eines DFG-Forschungsprojekts zur "Neuordnung des Städtischen im neoliberalen Zeitalter". Am Beispiel unterschiedlicher stadtpolitischer Felder untersuchen die Beiträge das Verhältnis von abstraktem Neo-Liberalismus, seiner konkreten Umsetzung und seinen Folgen – von der Migrations- über die Stadtentwicklungs- bis hin zur Liegenschaftspolitik. Den einleitenden Artikel können Sie hier kostenlos downloaden.

Dialog und Debatte in der Spätantike

Der Dialog war eine zentrale Form christlicher Rhetorik und Literatur. Das wissenschaftliche Interesse daran beschränkte sich jedoch bislang vor allem auf die Renaissance – obwohl die riesige Menge an Dialogliteratur bis in die byzantinische Epoche zurückreicht. Averil Cameron geht in ihrem Buch der Entwicklung dieser spezifisch christlichen Rhetorik in der Spätantike nach. Sie liefert eine Analyse, die sowohl der gesellschaftlichen Dynamik als auch der intellektuellen und literarischen Leistung dieser Literaturgattung gerecht wird.

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Osteuropäische Geschichte als Globalgeschichte

Die Globalgeschichte hat Osteuropa bislang vernachlässigt. Anlass genug also, um in diesem Band nach den globalgeschichtlichen Dimensionen der osteuropäischen Geschichtsregion zu fragen. Die Autoren entwerfen eine ganze Fülle von Perspektiven – sie reichen von den russischen Beziehungen zu Asien über die erste russische Weltumsegelung bis hin zu Literaturbeziehungen zwischen der UdSSR und Indien. Fazit: Ohne den Osten Europas muss jede Globalgeschichte unvollständig bleiben.

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