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Die Ohnmacht des allmächtigen Cäsar

Welche Handlungsmöglichkeiten haben mächtige Politiker in Krisenzeiten? Die Römische Republik bietet das geradezu klassische Beispiel für eine politische Ordnung, deren Niedergang selbst ein Diktator wie Cäsar nicht aufzuhalten vermochte. Anhand der biographischen Skizzen Cäsars, Ciceros und Augustus erforscht dieser Band die Gründe, die es den Römern schließlich unmöglich machten, die Kontrolle über die Verhältnisse zurückzugewinnen. Der Franz Steiner Verlag hat diese bedeutende Studie Christian Meiers, die lange Zeit vergriffen war, jetzt neu aufgelegt.

Plinius' Reiseapotheke: Gesund durchs Römische Reich

Von Nordafrika bis England reichte das Römische Reich zur Zeit seiner größten Ausdehnung. Entsprechend lange Reisen unternahmen Händler, Militärs und ihre Familien in die Provinzen. Was jedoch tun, wenn fern der Heimat die Zähne schmerzten oder die Füße wundgelaufen waren? In der Medicina Plinii fanden Reisende vor gut 1700 Jahren Rat: Zerriebene Mäuseasche und Auflegen einer Widderlunge sollten den Geplagten in diesen Fällen Linderung verschaffen! Mit "Plinius' kleiner Reiseapotheke" liegt nun eine Übersetzung samt Einführung dieser ebenso originellen wie informativen Quelle vor.

Andreas Alföldi heute: Leben – Werk – Bedeutung

Mehr als 30 Jahre nach seinem Tod kommt noch immer kein Student der Alten Geschichte an ihm vorbei: Andreas Alföldi (1895–1981) zählt zu den wissenschaftlichen Schwergewichten seines Fachs. Mit seinen Thesen und unverwechselbarer Originalität prägte er Forschungsfelder, die vom archaischen Rom bis zur Spätantike reichten. Und dennoch ist ein gewichtiger Teil seines Werkes fast vergessen: James H. Richardson und Federico Santangelo leisten mit diesem Band einen Beitrag für eine erneute Diskussion um Alföldi – sein wissenschaftliches Lebenswerk, seine Ideen, Motive und Argumente.

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Macht Baseball amerikanisch? Integration und Sport in den USA

Wie werden Einwanderer zu "guten Staatsbürgern"? Diese Frage wurde in den USA um 1920 zum Politikum, als nach den Einwanderungswellen des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts Migranten und ihre Nachkommen bereits ein Drittel der Bevölkerung stellten. Melanie Henne rückt in ihrer Studie eine wenig bekannte Seite der Integrationsfrage in den Fokus: den Sport. Sie zeichnet nach, wie die Migranten Sport nutzten, um Identität zu stiften und Loyalität zur neuen Heimat zu beweisen. Ein Buch, das sich auch als historisch-kritischer Beitrag zu aktuellen Migrationsdebatten lesen lässt.

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