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Vernichtet, vergessen: Behinderte in der besetzten Sowjetunion

Nach dem Ersten Weltkrieg und der Oktoberrevolution wuchs in den Gebieten des ehemaligen Zarenreichs die Zahl kranker und behinderter Menschen. Viele von ihnen wurden im Zweiten Weltkrieg von den nationalsozialistischen Besatzern ermordet – Verbrechen, die nach dem Krieg in der Sowjetunion weder thematisiert noch historisch aufgearbeitet wurden. In 35 Beiträgen untersuchen die Autoren dieses Bandes nun den Umgang mit behinderten Menschen in der (besetzten) Sowjetunion – vom Behinderten-Bild in der Propaganda, über Kindermorde bis hin zur Strafverfolgung nach dem Krieg.

Unternehmer in der Weimarer Republik

Die Weimarer Republik war eine Zeit der Umbrüche – das gilt auch und gerade für die Wirtschaft: heftige Kämpfe zwischen Arbeitgebern und -nehmern, rasche Veränderungen der politischen Rahmenbedingungen, Taylorismus und modernes Management statt patriarchalischer Unternehmerpersönlichkeiten. Die Autoren dieses Bandes stellen nun erstmals 25 Wirtschaftsführer der Weimarer Jahre vor, von Robert Bosch bis Hugo Stinnes. Ihre Biographien spiegeln die Veränderungen und Weichenstellungen jener Zeit, die allzu häufig im Schatten des „Dritten Reichs“ steht.

Erster Band der "Basistexte Geographie" erschienen

Im ersten Band der Basistexte Geographie stellen Anton Escher und Sandra Petermann wegweisende Texte aus der Debatte um zwei zentrale Kategorien der geographischen Forschung zusammen: "Raum" und "Ort". Welche Ideen und Konzepte standen und stehen hinter diesen Schlüsselbegriffen? Anhand ausgewählter Aufsätze gibt dieser Band einen Überblick über Entwicklungen und Kontroversen – vom klassischen Paradigma eines gegebenen, physischen Raums bis hin zu der These, dass Menschen ihre eigene Geographie machen, von der "French Theory" bis zu den angelsächsischen Positionen.

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Quellen und Dokumente zu Hitlers "Mein Kampf"

Die Forschung zu "Mein Kampf" stand lange Zeit still, das Buch galt schlicht als ungelesen und unlesbar. Othmar Plöckinger entlarvt diese Sichtweise nun als Mythos der Nachkriegszeit: Die Dokumente dieses Bandes belegen eindrücklich die Breite der öffentlichen Reaktionen auf "Mein Kampf" – und seinen enormen Verkaufserfolg. Unter anderem Briefe aus Hitlers Umfeld,  zahlreiche Rezensionen sowie die Unterlagen des nationalsozialistischen Eher-Verlags geben ein bemerkenswert dichtes Bild von der Entstehung und der Wirkung des berüchtigten Buches.

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Franz Steiner Verlag erwirbt Berliner Wissenschafts-Verlag

Seit September gehört der Berliner Wissenschafts-Verlag zum Franz Steiner Verlag. Damit vereinen sich zwei traditionsreiche Verlagshäuser; der BWV kann auf eine über 40-jährige Tradition als sozialwissenschaftlicher Fachverlag zurückblicken. Er wird das Programm des Franz Steiner Verlags unter anderem in den Bereichen Recht, Wirtschaft, Politik und Betriebswirtschaftslehre ergänzen. Im Berliner Wissenschafts-Verlag erscheinen derzeit pro Jahr ca. 140 Bücher sowie neun Zeitschriften. >> zur Homepage

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