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Zwischen Party und Protest: Hip Hop in der DDR

Sie nannten sich Beatschmidt, Grandmaster Fight Machine oder Stretch Breakers: Hip Hop- und Breakdance-Gruppen in der DDR, die den Trend aus Amerika in der sozialistischen Enklave etablierten. Dort formierte sich in den 1980er und 1990er Jahren eine eigene Hip Hop-Jugendkultur – argwöhnisch beäugt vom sozialistischen Staat und zugleich von ihm vereinnahmt. Leonard Schmieding geht diesem Phänomen des transatlantischen Kulturtransfers nach. Sein Buch zeigt, wie sich junge Menschen in der DDR im Spannungsfeld von Party und Protest die Jugendkultur des Klassenfeindes aneigneten.

Russlands Fahrt in die Moderne

Nichts weniger als den Einzug der Moderne versprach sich Russland vom Bau der Eisenbahn. Das neue Verkehrsmittel brachte jedoch nicht nur große Erwartungen mit sich: Mit dem Bau der Eisenbahn geriet das Vielvölkerreich in Bewegung. Wie veränderten sich damit die Wahrnehmung und die Organisation sozialer Räume? Führte der Bau des Schienennetzes zu einer territorialen Integration? In welchem Verhältnis stehen dazu Tendenzen der Destabilisierung? Jenseits gängiger Eisenbahnmythen entwirft Frithjof Benjamin Schenk das Bild eines tiefgreifenden sozialräumlichen Transformationsprozesses.

Die Auto Union AG als Rüstungskonzern im Zweiten Weltkrieg

Die Chemnitzer Auto Union AG produzierte in ihrer Geschichte nicht nur noble Automobile: Während des Zweiten Weltkriegs stellte der Konzern auf Rüstungsprodukte um. Erstmals beleuchten Martin Kukowski und Rudolf Boch nun diese "Kriegsära" des Unternehmens: In wie weit nutzte die Firmenleitung aus eigenem Antrieb die neuen Absatzchancen? Welche Rolle spielte dabei Zwangsarbeit? Und ist die Rüstungsproduktion bei Auto-Union typisch für das Verhalten von Konzernen im "Dritten Reich"?

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Die Wirtschaft Spartas: ein antiker Spezialfall?

Der Basler Althistoriker Lukas Thommen nimmt in seinem neuen Buch einen in vielerlei Hinsicht besonderen Aspekt des antiken Sparta in den Blick: die Wirtschaft. Lange Zeit galt Sparta als Ausnahme – ein wirtschaftlich rückständiger Staat, der aus seinen natürlichen Reichtümern wenig gemacht und nie eine Geldwirtschaft entwickelt habe. Kaum der Rede wert also? Thommen legt erstmals einen umfassenden Überblick der Wirtschaftsgeschichte Spartas vor – und wiederlegt das Bild des "Spezialfalls" Sparta.

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