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Gesichter des Ersten Weltkrieges – eine Patientengeschichte

Durch neue Arten der Kriegführung erlitten die Soldaten an den Fronten des Ersten Weltkrieges häufig schwere Verletzungen im Gesicht: Melanie Ruff geht in ihrer Studie den Folgen dieser besonders verheerenden Verwundung für die Betroffenen nach. Wie konnten sie behandelt werden? Wie gingen Sie mit bleibenden Entstellungen um, und wie wirkten sich diese auf ihre Biografien aus? Konsequent nimmt Ruff die Perspektive der Patienten selbst ein und kann so zeigen, wie sie sich ganz eigene Lebensentwürfe schufen – auch jenseits unserer Vorstellung des leidenden Kriegsversehrten.

Behaim-Preis 2015 an Heinrich Christ verliehen

Den Preis erhielt Christ für seine Studie über eine bemerkenswerte Aktiengesellschaft: Die 1859 gegründete Basler "Missions-Handlungs-Gesellschaft" sollte der christlichen Sache in Übersee dienen – und Gewinn abwerfen. Ein Unternehmen zwischen Religion und Geschäft, bei dem Investoren zugleich "fröhliche Geber für die Zwecke des Reiches Gottes" waren, wie es in einem Jahresbericht heißt. Mit dem Behaim-Preis würdigen die Gesellschaft für Überseegeschichte und der Franz Steiner Verlag jährlich eine herausragende Arbeit auf dem Gebiet der außereuropäischen Geschichte.

Bruno Snell-Preis für Raphael Schwitter

Für seine Arbeit über "dunkle Sprache" in der spätantiken Briefliteratur ist unser Autor Raphael Schwitter mit dem Bruno Snell-Preis der Mommsen-Gesellschaft ausgezeichnet worden. Erstmals analysiert er mit der "Obscuritas" systematisch einen Stil, dessen Kennzeichen die Unverständlichkeit ist – die gezielte Verschleierung des Inhalts gegenüber dem Leser. Was waren die Gründe für diese sprachliche Sabotage der Kommunikation im Briefverkehr? Schwitter geht den literatursoziologischen und sprachästhetischen Ursachen des Phänomens und seiner Funktion auf den Grund.

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Raum und Sicherheit: Die Geographie der Kriminalität

Manfred Rolfes bringt Humangeographie und Kriminalitätsforschung zusammen: Denn Unsicherheit und Risiken sind meist mit bestimmten Räumen verbunden – sei es der nächtliche Stadtpark oder ein Viertel mit zweifelhaftem Ruf. Wie lassen Medien oder Politik solche Räume entstehen? Mit welchen Mitteln können die Zusammenhänge zwischen Raum und (Un-)Sicherheit analysiert werden? Dieser Band gibt Aufschluss – bis hin zum Einsatz von geographischen Informationssystemen für die Kriminalitätsanalyse. Ein grundlegendes Werk über die geographische Dimension von Sicherheit.

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