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Brautschatz oder Schatz Braut? Mitgiften und Lösegelder im Mittelalter

Von wegen Liebesheirat! Hochzeiten im Mittelalter waren politisches Instrument, um Bündnisse zu schmieden oder sich durch eine gute Partie zu bereichern. Mitgiften waren, Lösegeldern oft nicht unähnlich, fester Bestandteil der adeligen Gesellschaft. Erstmals arbeitet Janis Witowski die konkrete monetäre Bedeutung dieser beiden Phänomene heraus: Im Vergleich zahlreicher Beispiele bestimmt er nicht nur die Höhe der Zahlungen, sondern kann auch Preisspannen ausloten. Mitgiften und Lösegelder waren demnach gängige Zahlungspraxis – bis hin zu einem regelrechten Tarifsystem.

Seit 300 Jahren aktuell: Denken und Werk von G.W. Leibniz

Vor genau 300 Jahren starb mit Gottfried Wilhelm Leibniz einer der letzten Universalgelehrten – sein Werk und Denken sind jedoch bis heute lebendig. Anlässlich des "Leibniz-Jahres" erscheinen in der Reihe Studia LeibnitianaSonderhefte gleich vier Bände mit den neuesten Ergebnissen der internationalen Leibniz-Forschung: Betrieb Leibniz experimentelle Philosophie? Wie war sein Realitätsbegriff? Und welche Bedeutung hatte Caroline von Brandenburg-Ansbach für Leibniz? Im neuesten Band fragt Ansgar Lyssy nach Kausalität und Teleologie bei Leibniz – zwei zentralen Themen der frühneuzeitlichen Philosophie, die nach wie vor relevant sind.

Antike Herrscherinnen? Die Frauen des Seleukidenreichs

Antike Texte strotzen häufig vor Chauvinismus: strikte Verhaltensregeln, sanktioniert mit roher Gewalt, dokumentieren den Anspruch, das Verhalten von Frauen strengster Kontrolle zu unterwerfen. Bis heute halten sich die Stereotype von der antiken Frau als Hausherrin oder Dienerin, meist orientiert am Vorbild der römischen Republik. Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes durchbrechen diese Sichtweise: Am Beispiel des Seleukidenreichs arbeiten sie neue Perspektiven auf die Frauen in der Antike heraus – vom Verhältnis von Macht und Liebe über die Heiratspolitik bis zum Weg einer Frau zur Königin.

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Politische Bildung im Geographieunterricht

Die gewaltsamen Konflikte des 21. Jahrhunderts, der Klimawandel oder auch die Migration sind nur einige der aktuellen politischen Herausforderungen unserer globalen Gesellschaft. Jede von ihnen betrifft genuin geographische Themenfelder – welchen Beitrag also kann das Schulfach Geographie zur Entwicklung von Kompetenzen bei Schülerinnen und Schülern leisten? Alexandra Budke und Miriam Kuckuck stellen in diesem Band unterrichtsnahe Themenfelder, didaktische Ansätze und aktuelle Analysen vor: von der Kriminalitätsprävention bis zur Frage nach "gutem" Handeln im Geographieunterricht.

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