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Franz Steiner Verlag
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Arm und Reich: Immer dieselbe Geschichte?

Gentrifizierung, Inflation, die wachsende Schere zwischen Arm und Reich – die Themen dieses Bandes könnten den aktuellen Titelseiten entsprungen sein. Das macht deutlich, wie relevant die zentralen Fragen der wirtschafts- und sozialgeschichtlichen Forschung auch heute noch sind: Was sind die Ursachen solcher Ungleichheiten? Wie hat die Politik auf sie reagiert und mit welchen Folgen? Die Autoren stellen in ihren Beiträgen neue Ansätze und Antworten auf diese Fragen vor, anhand von Fallbeispielen, die vom Spätmittelalter bis zur Zeitgeschichte reichen.

Die Geschichte des Liberalismus im 20. Jahrhundert

"Den Liberalismus" gibt es nicht! Die Frage, was "liberal" war, ist und sein sollte ist im 20. Jahrhundert ganz unterschiedlich beantwortet worden. Anselm Doering-Manteuffel und Jörn Leonhard wagen in diesem Band eine historische Standortbestimmung dieses prägenden politischen Konzepts der Moderne: In ihren Beiträgen beleuchten 13 internationale Autoren ganz unterschiedliche Formen des Liberalismus – vom Umbruch des Ersten Weltkriegs über die Krise des Liberalismus in der Zwischenkriegszeit und seine Erneuerung in den 1940er Jahren bis hin zum Neo-Liberalismus seit den 1970er Jahren.

Ehe, Freundschaft, Ehre: Soziale Beziehungen als Wirtschaftsgüter

Die Ökonomie der Frühen Neuzeit war das Ergebnis sozialer Beziehungen: Der Gewinn von Ehre, Zugang zu Kontakten oder der Beweis von Loyalität waren wichtige Ressourcen. Dennoch werden solche Faktoren von der Wirtschaftsgeschichte häufig vernachlässigt. Für wen waren diese immateriellen Güter relevant, wer hatte Zugang und welchen Regeln unterlagen sie? Die Autoren dieses Bandes gehen der schwer zu fassenden Thematik nach – und rücken damit eine Seite des Wirtschaftens in den Vordergrund, die ungleich komplexer ist, als es die Modelle einer einfachen Tauschökonomie glauben machen.

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Das Pharma-Unternehmen Boehringer-Ingelheim im Nationalsozialismus

Die Rolle kleiner und mittelständischer Unternehmen im Nationalsozialismus ist noch immer kaum erforscht – obwohl hier der größte Teil der Industriearbeiter beschäftigt war. Michael Kißener legt nun eine kompakte Studie über das Pharma-Unternehmen Boehringer-Ingelheim vor. Firmenunterlagen, Dokumente der NS-Überwachung sowie Untersuchungen der Besatzungsbehörden erlauben neue und erstaunlich detaillierte Einblicke: Wie stand die Firmenleitung zu den NS-Machthabern? Wie ging man mit jüdischen Mitarbeitern um, und welche Rolle spielte Zwangsarbeit für die Produktion?

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