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Neue Fachzeitschrift: Sprache im Beruf

Die Bedeutung von Kommunikation nimmt im beruflichen Kontext stetig zu. Die neue Zeitschrift Sprache im Beruf trägt dem Rechnung: Sie bringt die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse aus Didaktik, Linguistik und Pädagogik mit der Aus- und Weiterbildungspraxis in Schulen und Unternehmen zusammen. Von der Studie über einen sprachsensiblen Mathematik-Unterricht bis hin zum Telefonat in der Ausbildungspraxis – inklusive Zusatzmaterial, wie Übungs- oder Beobachtungsbögen, zum kostenlosen Download für Abonnenten!
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>> zu Ausgabe 1/2018

Warum der Neoliberalismus in Deutschland nie ankam

Seit den 1970er Jahren gewannen marktliberale Ansätze in der Politik rasant an Bedeutung: Ronald Reagan und Margaret Thatcher stehen beispielhaft für diesen Wandel hin zum Neoliberalismus, weg vom Wohlfahrtsstaat der Nachkriegszeit. Auch die Bundesrepublik blieb davon nicht unberührt, allerdings war die Transformation hier überraschend vielfältig: Der Linksliberalismus erlebte sogar eine Konjunktur. Die Beiträge dieses Bandes stellen den Wandel des Liberalismus erstmals im Zusammenhang dar – und sie benennen seine Grenzen.
Mit diesem Band erscheint die wissenschaftliche Reihe der Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus unter dem neuen Namen "Zeithistorische Impulse".

Martin-Behaim-Preis für Oliver Krause

Wie kommt es, dass die Vereinigten Niederlanden, im 17. Jahrhundert einer der bedeutendsten ökonomischen und politischen Akteure im globalen Machtgefüge, als Randerscheinung und Ausnahme in der Geschichte der Staatsbildung gelten? Oliver Krause untersucht die Entstehung des interkontinentalen Handelsregiments der Niederländer als eine spezifische Variante der Staatsformierung – und wirft die Frage auf, ob die bisherigen Theorien der Staatenbildung aufgrund ihrer eurozentrischen Fixierung überdacht werden müssen. Die Gesellschaft für Überseegeschichte würdigte diese Leistung 2017 mit dem Behaim-Preis, der jährlich gemeinsam mit dem Franz Steiner Verlag vergeben wird.

Psychopathen in Purpur: Der julisch-claudische "Caesarenwahnsinn"

Glaubt man den antiken Quellen, dann befand sich das römische Weltreich während der julisch-claudischen Dynastie ein gutes halbes Jahrhundert unter der Herrschaft von vier Geisteskranken. Hemmungslos sollen Tiberius, Caligula, Claudius und Nero ihre Charakterschwächen ausgelebt haben, man hatte es der Überlieferung zufolge mit sadistischen Psychopathen, Perversen, Muttermördern und Brandstiftern zu tun. Florian Sittig blickt hinter den Vorwurf des Wahnsinns und fragt nach seiner Funktion: Inwiefern war die Zuschreibung von Geisteskrankheit ein politisches Instrument? Ermöglichte dieser Diskurs vielleicht sogar eine politische und soziale Transformation?

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Kaspar Hausers Geschwister: Die Schicksale hinter dem Mythos

In Kaspar Hausers Geschwister macht sich der Autor und Publizist P. J. Blumenthal auf die Suche nach dem "wilden Menschen": Welche realen Schicksale verbergen sich hinter bekannten Erzählungen wie der von Kaspar Hauser oder aufsehenerregenden Meldungen, etwa über das "Affenmädchen" von Uttar Pradesch 2017? Blumenthal trägt in diesem Buch weit über einhundert authentische Fälle aus den letzten 1500 Jahren zusammen – und verknüpft die oft erschütternden Beispiele mit der großen Frage, was den Menschen eigentlich zum Menschen macht.

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