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Franz Steiner Verlag
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Die Neuerscheinungen im Herbst 2016

Auch 2016 kann der Franz Steiner Verlag wieder mit einer ganzen Reihe hochkarätiger Neuerscheinungen aufwarten! In den aktuellen Katalogen entdecken Sie die ganze Bandbreite des Verlagsprogramms: vom Studienbuch zur Geschichte der europäischen Integration bis hin zum Sachbuch "Gemüseheilige" – einer spannend erzählten Geschichte des veganen Ernährungstrends. Die Herbst-Kataloge stehen ab sofort online zum Download bereit. Sie möchten die gedruckten Kataloge gerne per Post erhalten? Füllen Sie einfach das Formular Kataloganforderung aus oder schreiben Sie uns eine E-Mail an service@steiner-verlag.de.

Der Nobelpreisträger Rolland neu entdeckt

Rund 100 Jahre nach der Verleihung des Literatur-Nobelpreises an Romain Rolland ist es an der Zeit, sein Werk neu zu entdecken. Der Schriftsteller gilt als "großer Europäer" unter den Intellektuellen seiner Zeit und als einer der wichtigsten Vermittler zwischen Deutschland und Frankreich. Diese Leistung historisch einzuordnen, nach den Brüchen und Ambivalenzen in Biographie und Werk zu fragen, hat sich dieser Band zur Aufgabe gemacht. In kritischer Distanz zu dem regelrechten Rolland-Kult der Zwischenkriegszeit gelingt den Autorinnen und Autoren ein umfassender und innovativer Blick auf das Werk des Europa-Vordenkers.

Politik – Kultur – Gesellschaft: Sport im Hellenismus

In der griechischen Kultur nahm der Sport eine zentrale Stellung ein. Fand hier ein Wandel statt, lassen sich daraus auch Rückschlüsse auf die Politik- und Sozialgeschichte ziehen. Erstmals untersuchen die Autorinnen und Autoren dieses Bandes die Bedeutung des Sports im Hellenismus – einer Ära, in der sich die griechische Sportkultur stark veränderte. Welche neuen Vorstellungen von Heldentum bildeten sich in dieser Zeit? Wie veränderte sich die Darstellung von Sport in Literatur und Kunst? Und nicht zuletzt: Wie wurden sportliche Siege in politische Legitimation umgemünzt?

Neue Reihe zur Vormoderne

Mit "Urkirche als Utopie" hat Christian Hoffarth den ersten Band der Hamburger Studien zu Gesellschaften und Kulturen der Vormoderne vorgelegt. Die Besonderheit: Die Reihe bietet eine Publikationsplattform über Fächer- und Epochengrenzen hinweg – von der Klassischen Archäologie über die Byzantinistik bis hin zur Mittelalterlichen Geschichte. Der Fokus liegt damit auf den Gemeinsamkeiten und Kontinuitäten der Vormoderne. Ganz in diesem Sinne untersucht Hoffarth, wie die Idee der Gütergemeinschaft des Evangelisten Lukas im späten Mittelalter eine neue Dynamik erhielt – bis hin zur Forderung nach der Enteignung des Klerus.

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Neue Quellen zur Geschichte von "Mein Kampf"

Othmar Plöckinger, Mitarbeiter an der kommentierten Ausgabe von Mein Kampf des Instituts für Zeitgeschichte, zeigt in dieser Edition, wie die Sowjetunion und der Vatikan über Mein Kampf dachten. Die beiden hier präsentierten Dokumente waren bisher der Forschung nur schwer zugänglich. Sie spiegeln nicht nur die Bewertung des berüchtigten Buches seitens der katholischen Kirche und seitens der Sowjetunion wider, sondern deren Einschätzung des Nationalsozialismus insgesamt. Zwei unverzichtbare Quellen, denn öffentliche Debatten über Mein Kampf gab es in diesen beiden Staaten nicht.

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