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Franz Steiner Verlag
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Das neue Jahrbuch für Kommunikationsgeschichte

Gute Nachrichten für alle Medien- und Kommunikationshistoriker: Band 16 des Jahrbuchs für Kommunikationsgeschichte erscheint demnächst. Erfahren Sie in dieser Ausgabe unter anderem, mit Hilfe welcher Marketing-Strategien die beliebten Prognostica in der Frühen Neuzeit so erfolgreich wurden, wie die politische Bildzensur in Deutschland funktionierte und welche ganz praktischen Probleme das öffentliche Verbrennen von Büchern im 18. Jahrhundert bereitete. Wie immer informieren Sie außerdem ein Rezensionsteil und eine umfangreiche Bibliographie über den aktuellen Forschungsstand. > Inhalt & Abstracts

Die senatorische Elite der römischen Kaiserzeit: Zwischen Princeps und Res Publica

Gab es im Imperium Romanum einen gezielten Aufbau loyaler Eliten durch den Kaiser? Johannes Geisthardt verwirft diese häufig geäußerte These. Anders als bisherige Studien untersucht er die Reichselite mit Hilfe eines qualitativen Ansatzes: Im Fokus steht die Selbstwahrnehmung der Senatoren. Am Beispiel der literarischen Werke von Plinius dem Jüngeren und von Tacitus zeichnet Geisthardt ein Bild selbstbewusster Systemträger nach, deren Status sich auf ihren Leistungen für die Res Publica gründete – und die doch gleichzeitig auf den Princeps angewiesen waren.

Johann Karl Vietor: Ein Kaufmann in Zeiten des Kolonialismus

Bernhard Olpen kondensiert in diesem Buch die deutsche Kolonialgeschichte in der Biographie Johann Karl Vietors – ein Bremer Kaufmann, ebenso vielschichtig und wandlungsfähig wie die Geschichte des kolonialen Handels selbst. Er war nicht nur Protagonist einer alternativen Kolonialpolitik in Westafrika sondern auch Abolitionist, Anhänger der Bodenreformbewegung und der christlichen Mission. Mit seinem umfassenden biographischen Zugang eröffnet Olpen neue Perspektiven auf die Geschichte kolonialer Kaufleute Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts.

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Studie über Urbanisierungsprozesse in China preisgekrönt

Wir gratulieren unserer Autorin Anna Lena Bercht zum Dalberg-Preis 2014! In ihrer Dissertation "Stresserleben, Emotionen und Coping in Guangzhou, China" untersucht sie in geographisch-psychologischer Perspektive die Dynamiken urbaner Transformationsprozesse am Beispiel der Stadt Guangzhou. Ausgezeichnet wurde ihre Arbeit für den Brückenschlag zwischen Geistes- und Naturwissenschaften. Den Preis verleiht die Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt. Für ihren disziplinübergreifenden Ansatz erhielt Anna Lena Bercht 2013 bereits den Hans Driesch Wissenschaftspreis.

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