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Neue Fachzeitschrift: Sprache im Beruf

Die Bedeutung von Kommunikation nimmt im beruflichen Kontext stetig zu. Die neue Zeitschrift Sprache im Beruf trägt dem Rechnung: Sie bringt die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse aus Didaktik, Linguistik und Pädagogik mit der Aus- und Weiterbildungspraxis in Schulen und Unternehmen zusammen. Von der Studie über einen sprachsensiblen Mathematik-Unterricht bis hin zum Telefonat in der Ausbildungspraxis – inklusive Zusatzmaterial, wie Übungs- oder Beobachtungsbögen, zum kostenlosen Download für Abonnenten!
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>> zu Ausgabe 1/2018

Martin-Behaim-Preis für Oliver Krause

Wie kommt es, dass die Vereinigten Niederlanden, im 17. Jahrhundert einer der bedeutendsten ökonomischen und politischen Akteure im globalen Machtgefüge, als Randerscheinung und Ausnahme in der Geschichte der Staatsbildung gelten? Oliver Krause untersucht die Entstehung des interkontinentalen Handelsregiments der Niederländer als eine spezifische Variante der Staatsformierung – und wirft die Frage auf, ob die bisherigen Theorien der Staatenbildung aufgrund ihrer eurozentrischen Fixierung überdacht werden müssen. Die Gesellschaft für Überseegeschichte würdigte diese Leistung 2017 mit dem Behaim-Preis, der jährlich gemeinsam mit dem Franz Steiner Verlag vergeben wird.

Psychopathen in Purpur: Der julisch-claudische "Caesarenwahnsinn"

Glaubt man den antiken Quellen, dann befand sich das römische Weltreich während der julisch-claudischen Dynastie ein gutes halbes Jahrhundert unter der Herrschaft von vier Geisteskranken. Hemmungslos sollen Tiberius, Caligula, Claudius und Nero ihre Charakterschwächen ausgelebt haben, man hatte es der Überlieferung zufolge mit sadistischen Psychopathen, Perversen, Muttermördern und Brandstiftern zu tun. Florian Sittig blickt hinter den Vorwurf des Wahnsinns und fragt nach seiner Funktion: Inwiefern war die Zuschreibung von Geisteskrankheit ein politisches Instrument? Ermöglichte dieser Diskurs vielleicht sogar eine politische und soziale Transformation?

Kaspar Hausers Geschwister: Die Schicksale hinter dem Mythos

In Kaspar Hausers Geschwister macht sich der Autor und Publizist P. J. Blumenthal auf die Suche nach dem "wilden Menschen": Welche realen Schicksale verbergen sich hinter bekannten Erzählungen wie der von Kaspar Hauser oder aufsehenerregenden Meldungen, etwa über das "Affenmädchen" von Uttar Pradesch 2017? Blumenthal trägt in diesem Buch weit über einhundert authentische Fälle aus den letzten 1500 Jahren zusammen – und verknüpft die oft erschütternden Beispiele mit der großen Frage, was den Menschen eigentlich zum Menschen macht.

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Gedenkbuch für die NS-Vertriebenen in der DFG

Im Zuge der nationalsozialistischen Vertreibungspolitik verloren auch 29 Wissenschaftler ihre Stellen, die sich um den Aufbau der späteren Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) verdient gemacht hatten. Karin Orth porträtiert die DFG-Gremienmitglieder, die nach 1933 als Juden bzw. "Nichtarier" oder als Gegner des NS-Regimes der Säuberungspolitik zum Opfer fielen. Orth leistet damit nicht nur einen Beitrag zur Wissenschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts, sondern legt einen Gedenkband vor, der die Leistungen dieser Forscher für die Wissenschaft und den Aufbau der DFG würdigt.

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