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Von Horror bis Hoffnung: Emotionen in der Antike

Was vor einigen Jahren mit vereinzelten Studien und sporadischen Beiträgen begann, hat sich mittlerweile zu einem veritablen Forschungsfeld der Altertumswissenschaften entwickelt: Die Frage nach Emotionen in der Antike. Die Autorinnen und Autoren ziehen in ihren Beiträgen zu diesem Band Bilanz – denn eine aktuelle, systematische Übersicht des Erreichten steht bislang aus. Dass Emotionen historische Relevanz besitzen, ist mittlerweile unbestritten. Aber welche Methoden und Zugänge haben sich bewährt, um die Bedeutung von Hoffnung in der Literatur oder die ästhetische Darstellung von Trauer zu untersuchen?

Kwame Nkrumah – ein afrikanischer Visionär in der Diskussion

Kwame Nkrumah war der erste Präsident des freien Ghana – bis heute gilt er als einer der bedeutendsten und zugleich kontroversesten Politiker im Afrika des 20. Jahrhunderts. Seine sozialistische Politik brachte ihn während des Kalten Krieges in Konflikt mit dem Westen, ein Militärputsch vertrieb ihn schließlich vor 50 Jahren aus dem Amt. Historikerinnen und Historiker aus Afrika und Europa ziehen in diesem Band Bilanz: War Nkrumah Visionär und Befreier vom Joch des Kolonialismus oder ein autoritärer Herrscher? Wie ist der wachsende Protest gegen ihn zu erklären? Und wer steckte hinter dem Putsch?

Nobelpreisträger Rolland neu entdeckt

Rund 100 Jahre nach der Verleihung des Literatur-Nobelpreises an Romain Rolland ist es an der Zeit, sein Werk neu zu entdecken. Der Schriftsteller gilt als "großer Europäer" unter den Intellektuellen seiner Zeit und als einer der wichtigsten Vermittler zwischen Deutschland und Frankreich. Diese Leistung historisch einzuordnen, nach den Brüchen und Ambivalenzen in Biographie und Werk zu fragen, hat sich dieser Band zur Aufgabe gemacht. In kritischer Distanz zu dem regelrechten Rolland-Kult der Zwischenkriegszeit gelingt den Autorinnen und Autoren ein umfassender und innovativer Blick auf das Werk des Europa-Vordenkers.

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Politik – Kultur – Gesellschaft: Sport im Hellenismus

In der griechischen Kultur nahm der Sport eine zentrale Stellung ein. Fand hier ein Wandel statt, lassen sich daraus auch Rückschlüsse auf die Politik- und Sozialgeschichte ziehen. Erstmals untersuchen die Autorinnen und Autoren dieses Bandes die Bedeutung des Sports im Hellenismus – einer Ära, in der sich die griechische Sportkultur stark veränderte. Welche neuen Vorstellungen von Heldentum bildeten sich in dieser Zeit? Wie veränderte sich die Darstellung von Sport in Literatur und Kunst? Und nicht zuletzt: Wie wurden sportliche Siege in politische Legitimation umgemünzt?

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