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Franz Steiner Verlag
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Nichts als Schauspiel? Ritual und Politik in der Geschichte

Wie nehmen Vorstellungen von Macht und Herrschaft konkrete Formen an – jenseits schriftlich fixierter Regelungen? Die Beiträge dieses Bandes stellen das Ritual als politische Ausdrucksform in den Fokus: vom Leichenbegängnis des römischen Adels und den königlichen Umzügen in den hellenistischen Hauptstädten bis hin zu den Prozessionen des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit. Welche politische Relevanz konnten solche Aufführungen haben? Wie wirkten Sie auf die Wahrnehmung der Zeitgenossen? Welche Perspektiven eröffnet ein solcher Ansatz? Dieser Band lotet die Möglichkeiten und Grenzen aus.

Heidnische Mythen im spätantiken Christentum

Hieronymus zählt zu den bekanntesten Kirchenvätern der Spätantike – umso bemerkenswerter, dass die Texte des christlichen Gelehrten bevölkert sind von griechischen Sagengestalten, von Zeus bis zu den Sirenen. Und das keineswegs allein im Kontext einer kritischen Auseinandersetzung mit den heidnischen Mythen, wie die Forschung bisher annahm. Karsten C. Ronnenberg untersucht erstmals systematisch die Bedeutung und Funktion der Mythen in den Werken des Hieronymus. Ein wichtiger Beitrag zur Frage nach der Transformation paganer Erzählungen in der christlichen Literatur.

Arm und Reich: Immer dieselbe Geschichte?

Gentrifizierung, Inflation, die wachsende Schere zwischen Arm und Reich – die Themen dieses Bandes könnten den aktuellen Titelseiten entsprungen sein. Das macht deutlich, wie relevant die zentralen Fragen der wirtschafts- und sozialgeschichtlichen Forschung auch heute noch sind: Was sind die Ursachen solcher Ungleichheiten? Wie hat die Politik auf sie reagiert und mit welchen Folgen? Die Autoren stellen in ihren Beiträgen neue Ansätze und Antworten auf diese Fragen vor, anhand von Fallbeispielen, die vom Spätmittelalter bis zur Zeitgeschichte reichen.

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Die Geschichte des Liberalismus im 20. Jahrhundert

"Den Liberalismus" gibt es nicht! Die Frage, was "liberal" war, ist und sein sollte wurde im 20. Jahrhundert ganz unterschiedlich beantwortet. Anselm Doering-Manteuffel und Jörn Leonhard wagen in diesem Band eine historische Standortbestimmung dieses prägenden politischen Konzepts der Moderne: 13 internationale Autoren beleuchten ganz unterschiedliche Formen des Liberalismus – vom Umbruch des Ersten Weltkriegs über die Krise des Liberalismus in der Zwischenkriegszeit und seine Erneuerung in den 1940er Jahren bis hin zum Neo-Liberalismus seit den 1970er Jahren.

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