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Franz Steiner Verlag
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Streit um die Erinnerung: 25 Jahre europäische Wende

Die Wende des Jahres 1989 war einer der großen Umbrüche der europäischen Geschichte. Wie die Französische Revolution, die beiden Weltkriege und der Kalte Krieg prägt auch dieser epochale Einschnitt die kollektive Erinnerung der Europäer – diese war und ist allerdings nie einheitlich positiv, sondern bis heute höchst ambivalent. Band 5 des Jahrbuchs für Politik und Geschichte widmet sich in einem Themenschwerpunkt dem Konflikt der Erinnerungskulturen. In ihren Beiträgen geben die Autoren Ein- und Ausblicke zum gegenwärtigen Stand der europäischen Gedächtniskarte.

Brot und Spiele: Alltag im Alten Rom

Lernen Sie ein neues Rom der Antike kennen – abseits der römischen Prominenz von Cicero bis Cäsar. Historiker, Archäologen und Wissenschaftsjournalisten berichten Ihnen in diesem Band aus dem Alltag der einfachen Bevölkerung, vom Sklavenhändler bis zur Prostituierten. Schriftliche Zeugnisse und archäologische Erkenntnisse verraten Erstaunliches: Wo konnte man in Rom am besten Mädchen treffen? Wie sah die Stadt zum alljährlichen Fasching aus? Und welches war der angesagteste Urlaubsort erholungsbedürftiger Städter?

Debatte um Merkantilismus neu entfacht

Der Merkantilismus war lange Zeit in der Mottenkiste ökonomischer Dogmengeschichte verschwunden. Dabei bietet die frühneuzeitliche Wirtschaftstheorie genügend Anlass zur Diskussion, setzt sie doch die Ökonomie in ein sehr enges Verhältnis zum Staat. Eine internationale Autorenschaft wagt in diesem Band eine aktuelle Standortbestimmung: Welche Nachteile hatte das merkantilistische Wirtschaftssystem? Welche Erfolge konnte es verbuchen? Und inwiefern eignet sich das Konzept des Merkantilismus überhaupt noch für die wirtschaftshistorische Analyse?

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Medizingeschichte hautnah: Lukas Schönleins Briefe ediert

Der Mediziner Lukas Schönlein war ein Vorreiter seines Fachs: Er entwickelte im frühen 19. Jahrhundert zahlreiche neue Methoden. Seine Briefe, einzigartige Dokumente, die lange Zeit als verschollen galten, liegen nun erstmals in edierter Form vor. Die insgesamt 151 Schreiben an Freunde, Verwandte und Kollegen dokumentieren Schönleins Leben als Forscher – und Privatmann. Mit diesen Quellen begleiten Sie den Wissenschaftler auf seinem Weg von Würzburg über Zürich nach Berlin, wo der Sohn eines Seilers schließlich zum Leibarzt des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV. aufstieg.

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