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Von Helden und Hunnenangst: Die Seekriegsrezeption des Ersten Weltkriegs

Welche Spuren hat der Erste Weltkrieg im gesellschaftlichen Gedächtnis hinterlassen? Für die Kaiserliche Marine ist diese Frage bislang weitgehend unbeantwortet geblieben. Die Autorinnen und Autoren begeben sich auf Spurensuche – und werden fündig. Sie stellen Quellen, museale Sammlungen und Gedenkorte vor, ebenso wie bekannte Literaten, deren Dienst in der Marine sich in ihrem Schaffen niederschlug. Ein Panorama der Seekriegsgeschichte, von literarischer Heldenverklärung bis hin zum britischen Kriminalroman und der dort verarbeiteten "Hunnenangst" vor einer deutschen Invasion.

Lukian von Samosata: Philologischer Kommentar zu "Das traurige Los der Gelehrten"

Lukian von Samosata war sowohl ein großer Kenner der klassischen griechischen Literatur als auch der griechischen Sprache und des attischen Stils – lange Zeit galt er jedoch als reiner Imitator klassischer Literatur. Markus Hafner geht in seiner Studie einen neuen Weg, in dem er die bislang wenig beachtete Schrift "Das traurige Los der Gelehrten" in literarischen und kulturgeschichtlichen Diskursen verortet. Auf diese Weise kann er zeigen, wie viel eigenen Gestaltungswillen und Kreativität Lukian entwickelte – dessen Kunstfertigkeit erscheint damit in einem neuen Licht.

Basistexte Stadtgeschichte: Ein unverzichtbarer Begleiter für das Studium der Frühen Neuzeit!

In der Frühen Neuzeit waren Städte eher die Ausnahme als die Regel – das unterstreicht jedoch nur ihren besonderen Status in einer Zeit der Fürsten und der Höfe. Die Stadtgeschichte gehört daher zu den populärsten und produktivsten Feldern der Frühneuzeit-Forschung. Allerdings ist die Literatur kaum noch zu überschauen. Der neue Basistexte-Band bietet Orientierung: Die hier abgedruckten, wegweisenden Forschungsbeiträge markieren die zentralen Diskussionen und Ergebnisse der Forschung der vergangenen 50 Jahre. Ein unverzichtbarer Begleiter für das Studium der Frühen Neuzeit!

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Dürre in Brasilien: Eine unabwendbare Naturkatastrophe?

Regelmäßig wird der Nordosten Brasiliens von Dürrekatastrophen heimgesucht, gehen Bilder von verendenden Tieren und ausgetrockneten Seen durch die Medien. Aber handelt es sich hier wirklich um schicksalhafte Naturereignisse? Tobias Schmitt wagt einen neuen Blick und untersucht in seiner Studie die gesellschaftlichen Ursachen der Dürre-Ereignisse. Auf diese Weise kann er zeigen: Die Wasserknappheit ist zu großen Teilen Menschengemacht – verursacht und reproduziert durch Produktionsweisen, Besitzverhältnisse und gesetzliche Regelungen.

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