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Die Neuerscheinungen im Frühjahr 2017

Zum Jahresbeginn können wir Ihnen wieder eine ganze Reihe interessanter Neuerscheinungen vorstellen: Sei es der Forschungsstand über Emotionen in der Antike, ein weiterer "Basistexte"-Band zur Stadtgeschichte oder die neuesten Studien zu Sprachwandel und Sprachdynamik. Mit den "Schlüsseldokumenten zur internationalen Rezeption von ‚Mein Kampf‘" und Ernst Haeckels "Familienkorrespondenz" haben wir zudem gleich zwei beachtenswerte neue Editionen im Programm – werfen Sie einen Blick in unseren aktuellen Katalog, es lohnt sich!

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Basistexte Frühe Neuzeit: Stadtgeschichte

Die Frühe Neuzeit war nicht zuletzt ein Zeitalter der Städte: In einer monarchisch-aristokratischen politischen Ordnung nahmen sie eine Sonderstellung ein. Das macht die Stadt zu einem zentralen Feld der historischen Forschung – und zu einer besonderen Herausforderung. Wie lässt sich ihre Geschichte eigentlich schreiben? Herausgeber André Krischer hat für diesen Band wegweisende Beiträge aus den vergangenen 50 Jahren zusammengestellt, die dieses Forschungsfeld geprägt haben. Ein unverzichtbarer Überblick über die Stadtgeschichte – nicht nur für Studierende!

Neue Edition – Ernst Haeckel: Ausgewählte Briefwechsel

Ernst Haeckel gilt als einer der bedeutendsten, aber auch umstrittensten Naturwissenschaftler des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts. Seine umfangreiche Korrespondenz gibt in einzigartiger Weise Auskunft über die Geschichte der Biowissenschaften. Die nun erstmals veröffentliche Familienkorrespondenz von 1839 bis 1854 markiert den Start einer historisch-kritischen Edition thematisch ausgewählter Briefwechsel in 25 Bänden. Der erste Band gibt Aufschluss über das liberal-protestantische Milieu von Haeckels Elternhaus und sein Studium der Medizin – das Haeckel wenig schätzte.

Streng nach Plan? Kommunalpolitik in der DDR

Die Frage nach den Handlungsspielräumen innerhalb des Staats- und Parteiapparats der DDR wurde bisher nur ansatzweise untersucht. Dabei bestanden zwischen zentralen Entscheidungen und lokalen Auswirkungen zunehmende Differenzen: Gerade auf städtischer Ebene trafen Herrschaftsansprüche, Entwicklungsdefizite und der Unmut der Bevölkerung unmittelbar aufeinander. Christian Rau untersucht am Beispiel Leipzigs, wie weit das Planungsmonopol der SED in der Praxis tatsächlich reichte. 

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Macht Weisheit tugendhaft?

Katarina Nebelin fragt nach dem Ursprung eines zentralen philosophischen Mythos: Wie entstand in der griechischen Antike die Idee, dass zwischen der Weisheit (Philosophia) und der Tugendhaftigkeit (Aristie) ein direkter Zusammenhang besteht? Nebelin sucht die Erklärung dafür im sozialen und intellektuellen Milieu der philosophischen Akteure, ihren Gründen und Zielen. Mit diesem Ansatz wirft sie ein neues Licht auf den Entstehungsprozess der antiken Philosophie – von den Vorsokratikern bis zur "platonischen Grenzziehung".

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