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Neuer "Basistexte"-Band: Schlüsseltexte zur Reformationsgeschichte

Die Reihe Basistexte-Frühe Neuzeit erschließt den Lesern die zentralen Entwicklungen, Kontroversen und Ergebnisse der Forschungsgeschichte – der neueste Band widmet sich der Reformation. Als eines der wichtigsten Ereignisse der vormodernen deutschen Geschichte reicht sie bis weit in die Gegenwart hinein. Umso vielfältiger und nur noch schwer zu überblicken sind die Interessen, Methoden und Resultate der Reformationsforschung. Matthias Pohlig liefert nun eine Auswahl an Texten, die sowohl eine Einführung in die Reformationsgeschichte als auch in deren Erforschung seit den 1950er Jahren bietet.

Debatte um Digitalisierung und Geisteswissenschaften

Wo liegen die Chancen, wo die Grenzen der Digital Humanities? Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes gehen dieser Frage am Beispiel digitaler Projekte aus den historischen Kulturwissenschaften nach: von der Digitalisierung historischer Artefakte über die spielerische Vermittlung von Geschichte in Apps bis hin zu neuen Publikationspraktiken in den Geisteswissenschaften. Droht in Zeiten von Big Data eine Kampfansage durch quantitative Methoden? Oder ermöglicht es die Digitalisierung gerade, die Bedeutung der Geschichts- und Kulturwissenschaften wieder in den Vordergrund zu rücken?

Nichts als Schauspiel? Ritual und Politik in der Geschichte

Wie nehmen Vorstellungen von Macht und Herrschaft konkrete Formen an – jenseits schriftlich fixierter Regelungen? Die Beiträge dieses Bandes stellen das Ritual als politische Ausdrucksform in den Fokus: vom Leichenbegängnis des römischen Adels und den königlichen Umzügen in den hellenistischen Hauptstädten bis hin zu den Prozessionen des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit. Welche politische Relevanz konnten solche Aufführungen haben? Wie wirkten Sie auf die Wahrnehmung der Zeitgenossen? Welche Perspektiven eröffnet ein solcher Ansatz? Dieser Band lotet die Möglichkeiten und Grenzen aus.

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Heidnische Mythen im spätantiken Christentum

Hieronymus zählt zu den bekanntesten Kirchenvätern der Spätantike – umso bemerkenswerter, dass die Texte des christlichen Gelehrten bevölkert sind von griechischen Sagengestalten, von Zeus bis zu den Sirenen. Und das keineswegs allein im Kontext einer kritischen Auseinandersetzung mit den heidnischen Mythen, wie die Forschung bisher annahm. Karsten C. Ronnenberg untersucht erstmals systematisch die Bedeutung und Funktion der Mythen in den Werken des Hieronymus. Ein wichtiger Beitrag zur Frage nach der Transformation paganer Erzählungen in der christlichen Literatur.

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