FSV
Franz Steiner Verlag
Home


E-Books bestellen: Für einen Überblick über unser E-Book-Programm wechseln Sie bitte zur >> eLibrary.

Von Heringen und Vorurteilen: Die Herbstvorschau ist da!

Urteile sind oft nicht nur schnell gefällt, sie sind auch äußerst langlebig. Heringe etwa hielt man lange Zeit für unausrottbar – es dauerte Jahrzehnte, bis sich die Erkenntnis über die Endlichkeit der Meeresressourcen durchgesetzt hatte; und ein Blick auf das deutsche Italien-Bild zeigt: Uralte Vorurteile und Klischees bestimmen bis heute unsere Sicht auf das Land.
Sie möchten wissen, was hinter diesen Beispielen steckt? Werfen Sie einen Blick in die Herbstvorschau, auf den Seiten 22 und 27 erfahren Sie mehr. Sie werden darüber hinaus zahlreiche weitere Neuerscheinungen finden, die zum Nachdenken anregen, Fragen aufwerfen – und vor schnellen Urteilen bewahren!

>> zum Katalog

Georgischer National-Atlas im Franz Steiner Verlag erschienen

Georgien, das diesjährige Gastland der Frankfurter Buchmesse, rückt mehr und mehr ins Bewusstsein – auch als Nahtstelle zwischen Asien und Europa. Mit dem National Atlas of Georgia liegt nun ein neues Standardwerk zu Georgien, seiner Geographie, Geologie aber auch zu seiner Kultur und Geschichte vor. In einer Kooperation zwischen der Universität Gießen und der Universität Tiflis arbeiteten mehr als 70 Wissenschaftler an den über 100 großformatigen Karten des Atlas' und seinen ausführlichen Beschreibungen – und setzen damit einen neuen Standard für das geographische Wissen über Georgien.

Asyl in der Antike? Band 250 der Historia erschienen

Katharina Knäpper nimmt im 250. Band der Historia ein bewährtes Instrument in Zeiten politischer Instabilität in den Blick: die "Territoriale Asylie". Politischen Akteuren war es damit möglich, ein bestimmtes Territorium, ein Heiligtum oder eine Poleis für unverletzlich zu erklären. Die Frage ist: Warum gingen andere Herrscher, Städte oder Bünde darauf ein? Katharina Knäpper nimmt die Funktionsweise der Asylieverleihung in den Blick, aber auch die Motive derjenigen, die um Asylie baten bzw. diese anerkannten – und begibt sich damit auf die Spur früher außenpolitischer Schutzmechanismen.

Warum der Neoliberalismus in Deutschland nie ankam

Seit den 1970er Jahren gewannen marktliberale Ansätze in der Politik rasant an Bedeutung: Ronald Reagan und Margaret Thatcher stehen beispielhaft für diesen Wandel hin zum Neoliberalismus, weg vom Wohlfahrtsstaat der Nachkriegszeit. Auch die Bundesrepublik blieb davon nicht unberührt, allerdings war die Transformation hier überraschend vielfältig: Der Linksliberalismus erlebte sogar eine Konjunktur. Die Beiträge dieses Bandes stellen den Wandel des Liberalismus erstmals im Zusammenhang dar – und sie benennen seine Grenzen.
Mit diesem Band erscheint die wissenschaftliche Reihe der Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus unter dem neuen Namen "Zeithistorische Impulse".

...mehr

Martin-Behaim-Preis für Oliver Krause

Wie kommt es, dass die Vereinigten Niederlanden, im 17. Jahrhundert einer der bedeutendsten ökonomischen und politischen Akteure im globalen Machtgefüge, als Randerscheinung und Ausnahme in der Geschichte der Staatsbildung gelten? Oliver Krause untersucht die Entstehung des interkontinentalen Handelsregiments der Niederländer als eine spezifische Variante der Staatsformierung – und wirft die Frage auf, ob die bisherigen Theorien der Staatenbildung aufgrund ihrer eurozentrischen Fixierung überdacht werden müssen. Die Gesellschaft für Überseegeschichte würdigte diese Leistung 2017 mit dem Behaim-Preis, der jährlich gemeinsam mit dem Franz Steiner Verlag vergeben wird.

...mehr

Warenkorb

Ihr Warenkorb ist leer