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Informationen zur Raumentwicklung 2016/3

Im Schatten der Reurbanisierung? Suburbias Zukünfte

2016.

Kartoniert
ISSN 0303-2493

Kurztext

Suburbanisierung – Ein Auslaufmodell? In stagnierenden Großstadtregionen bleiben erste Baugebiete unbebaut, weil die Nachfrage fehlt. In schrumpfenden Großstadtregionen gehen die Wanderungsverluste der Kernstädte an das Umland schon länger zurück. Wo suburbane Wohnquartiere in den 1960er-, 1970er- oder 1990er-Jahren aus einem Guss entwickelt wurden, zeichnet sich heute eine homogene Alterung der Bevölkerung ab. Wenn zwischenzeitlich Versorgungs-, Freizeit- oder Dienstleistungen nachgezogen sind, bestehen allerdings teils sogar in schrumpfenden Regionen Chancen für den Generationswechsel.

Wie ist es heute um Suburbia bestellt? Wie sehen unterschiedliche Entwicklungspfade aus und wie haben sich die Bevölkerungsstrukturen verändert? Wie emanzipiert ist der suburbane Raum heute und welche Qualitäten hat er, die die Kernstadt nicht bietet, die aber gerade deswegen die Funktionalität der Stadt ergänzen können?

Das sind Fragen, die in dem Themenheft "Im Schatten der Reurbanisierung? Suburbias Zukünfte" aus verschiedenen Forschungszusammenhängen heraus aufgegriffen werden.

Rezensionen

"…das Heft [bietet] einen Überblick über die Diskussion und die empirischen Befunde, die notwendig sind, um zu einem differenzierten Verständnis von Reurbanisierung zu kommen und um Suburbanisierung in seiner neuen qualitativen Ausprägung zu verstehen."
Prof. Dr. Detlef Baum, socialnet, 09.02.2017

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