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Wissenschaftskulturen
Fließtext
Anführungszeichen
- Anführungszeichen (doppelt [„…“] bzw. einfach [‚…‘]) werden ausschließlich zur Kennzeichnung von Zitaten bzw. von Zitaten in Zitaten verwendet, nicht zur Hervorhebung oder Relativierung von Begriffen.
Eigennamen
- Eigennamen in Fremdsprachen werden in Originalschreibweise angegeben (Réaumur, nicht Reaumur), außer bei Ortsbezeichnungen, die im Deutschen von der Originalschreibweise abweichen (Brüssel, nicht Bruxelles).
- Bei Erstnennung einer Person werden Vorname und Nachname ausgeschrieben. Bei allen weiteren Nennungen genügt der Nachname.
- Eigennamen (von Firmen, Vereinen, …) und Namen von Institutionen werden im Fließtext nicht hervorgehoben. Dasselbe gilt für Eigennamen von Zeitungen und Zeitschriften.
Fremdsprachliche Zitate
- Zitate in englischer Sprache sind zulässig. Zitate in anderen Sprachen (z. B. Französisch, Portugiesisch, Latein) müssen übersetzt werden. Das Originalzitat kann in einer Fußnote mitgeliefert werden.
Literaturverzeichnis in den Fußnoten
- In den Fußnoten werden Verweise auf Publikationen in einem der drei folgenden Formate angegeben:
1. Autor (Jahr), S. XX–XY.
2. Autor (Jahr), Kurztitel, S. XX–XY.
3. Erstnennung einer Publikation mit vollem Titel; Zweitnennung derselben Publikation mit Kurztitel (ausführliche Zitierrichtlinien siehe unten).
- Das gewählte Verweisformat muss innerhalb eines Bandes beibehalten werden.
- Bei mehreren Publikationen desselben Autors im selben Jahr werden die Jahreszahlen in der Reihenfolge des Erscheinens der Publikationen um einen kleinen lateinischen Buchstaben ergänzt. Diese Kleinbuchstaben werden ebenfalls im Literaturverzeichnis angeführt.
Einstein (1905a), Einstein (1905b), Einstein (1905c)
oder: Einstein (1905a, 1905b, 1905c)
oder: Einstein (1905 a, b, c)
- Bei mehreren zitierten Stellen werden die Seitenangaben in der Fußnote mit Komma verbunden:
Kuhn (1962), S. 77, 80.
- Aufeinander folgende Seiten werden mit einer Von-bis-Angabe zitiert, nicht f. oder ff. verwenden:
Albert (1991), S. 276–288.
Kuhn (1962), S. 77–78, 80.
- Bei mehreren Zitatnachweisen desselben Autors und Werks nacheinander in aufeinander folgenden Fußnoten werden der Nachname und die Jahreszahl in Klammern wiederholt:
354 Reardon (2005), S. 45.
355 Reardon (2005), S. 59–73.
Zitierrichtlinien für das Literaturverzeichnis
Allgemeine Hinweise
- Autoren sind für die Korrektheit der Literaturangaben selbst verantwortlich und sollten diese vor Einreichung des Manuskripts selbst überprüfen oder durch Dritte überprüfen lassen.
- Die hier aufgeführten Richtlinien und Beispiele gelten sowohl für die Bibliografie als auch für das dritte der drei wählbaren Verweisformate in den Fußnoten.
Richtlinien
- Bei mehreren Urhebern werden diese mit einem Schrägstrich getrennt.
- Auch bei mehreren Herausgebern folgt „(Hg.)“, nicht „(Hgg.)“.
- Zeitschriftentitel können abgekürzt werden; der volle Zeitschriftentitel wird in diesem Fall im Abkürzungsverzeichnis aufgelistet.
- Bei Zeitschriften kann die Heft-Angabe entfallen, wenn es sich um eine pro Jahrgang durchpaginierte Zeitschrift handelt.
- Reihentitel (z. B. „Boston Studies in the Philosophy of Science“) werden nicht genannt.
- Bei mehreren Verlagsorten wird nur der erste Verlagsort angegeben und „u. a.“ hinzugefügt.
- Die Nennung des Verlags kann – dann jedoch einheitlich für alle bibliografischen Angaben – entfallen.
- Das Datum der Erstveröffentlichung oder Entstehung kann in eckigen Klammern hinter dem Erscheinungsjahr angegeben werden.
- Sollte es sich nicht um die Erstausgabe handeln, ist die Auflage als kleine, hochgestellte Ziffer der Jahreszahl voranzustellen.
- Seitenangaben für einen vollständigen Aufsatz in einer Zeitschrift oder einem Sammelband stehen ohne „S.“ hinter der Jahresangabe (XX–XY). Der genaue Seitenbereich, auf den verwiesen wird, folgt ggf. nach einem Komma mit „S.“
- (XX–XY, S. XA–XB).
Beispiele
Monografien
- Im Literaturverzeichnis:
Name, Vorname, Titel der Monografie, Ort: Verlag, Jahr
- In der Fußnote (beim dritten Verweisformat und präziser Nennung des Seitenbereichs):
Vorname Name, Titel der Monografie (Ort: Verlag, Jahr), S. XX–XY.
Thomas S. Kuhn, The Structure of Scientific Revolutions (Chicago: University of Chicago Press, 1962), S. 77–78.
Beiträge aus Zeitschriften
- Im Literaturverzeichnis:
Name, Vorname, „Titel des Aufsatzes“, in: Titel der Zeitschrift Band, no. Heft (Jahr): XX–XY.
- In der Fußnote (beim dritten Verweisformat und präziser Nennung des Seitenbereichs):
Vorname Name, „Titel des Aufsatzes“, in: Titel der Zeitschrift Band, no. Heft (Jahr): XX–XY, S. XA–XB.
Peter Galison / Andrew Warwick, „Introduction: Cultures of Theory“, in: Studies in History and Philosophy of Modern Physics 29, no. 3 (1998): 287–294, S. 291.
Beiträge aus Sammelbänden
- Im Literaturverzeichnis:
Name, Vorname, „Titel des Beitrags“, in: Vorname Name (Hg.), Titel des Sammelbandes (Ort: Verlag, Jahr): XX–XY.
- In der Fußnote (beim dritten Verweisformat und präziser Nennung des Seitenbereichs):
Vorname Name, „Titel des Beitrags“, in: Vorname Name (Hg.), Titel des Sammelbandes (Ort: Verlag, Jahr): XX–XY, S. XA–XB.
Margit Szöllösi-Janze, „Die Arbeitsgemeinschaft der Großforschungseinrichtungen – Identitätsfindung und Selbstorganisation, 1958–1970“, in: Margit Szöllösi-Janze / Helmuth Trischler (Hg.), Großforschung in Deutschland (Frankfurt am Main u. a.: Campus Verlag, 1990): 140–160, S. 145.