Gleb Kazakov


Kurzporträt

Gleb Kazakov studierte Geschichte und Skandinavistik an der Russischen Staatlichen Universität für Geisteswissenschaften in Moskau und schloss sein Studium mit dem Magister Artium 2010 ab. 2011 bis 2012 absolvierte er als Stipendiat des DAAD einen Forschungsaufenthalt an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. 2014 war er Gastforschender am Mahindra Humanities Center der Harvard Universität. 2014 bis 2017 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter im deutsch-russischen internationalen Graduiertenkolleg „Kulturtransfer und ‚kulturelle Identität‘ – Deutsch-russische Kontakte im europäischen Kontext“ an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. 2017–2018 erhielt er das Doktorandenstipendium des Leibniz Instituts für Europäische Geschichte in Mainz. 2019 promovierte er in Freiburg im Fach osteuropäische Geschichte mit „magna cum laude“. Seit 2019 arbeitet er als wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für russische und sowjetische Geschichte an der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Gleb Kazakov forscht im Bereich der frühneuzeitlichen osteuropäischen Geschichte, mit besonderer Berücksichtigung der diplomatischen Kontakte zwischen dem vormodernen Moskauer Reich und Europa und der frühneuzeitlichen Medien- und Kommunikationsgeschichte. Aktuell arbeitet er am Konzept eines Postdoc-Projekts zur Umweltgeschichte und Abfallwirtschaft in der späten Sowjetunion.

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Publikationen von Gleb Kazakov

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