Porträt
Margret Findeisen studierte zunächst Allgemeine Rhetorik und Empirische Kulturwissenschaft (Bachelor) an der Universität Tübingen und absolvierte anschließend ein Masterstudium in Allgemeiner Rhetorik, das sie im Jahr 2017 abschloss. Danach war sie als Pressesprecherin und Referentin in Kultur und Politik tätig.
Von 2021 bis 2025 war Findeisen wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft in Tübingen. An der dortigen Arbeitsstelle „Sprache in Südwestdeutschland“ forschte sie zur Erinnerungskultur von Flucht und Vertreibung in der Gegenwart. 2026 wurde sie mit ihrer Dissertation „Vertriebene Erinnerungen? Zur Rezeption historischer Tonbandaufnahmen mit ‚Heimatvertriebenen‘ in der Nachfahrengeneration“ promoviert.
Anschließend erschloss Findeisen als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde in Tübingen den Nachlass des Dialektologen Hans Gehl.
Forschungsschwerpunkte
- Erinnerungskultur
- Flucht und Vertreibung der Deutschen aus Osteuropa
- (Im-)Materielle Kultur und Auditivität
- Narration und Emotion
- Archivtheorie
- (Historische) Dialektforschung
Mitgliedschaften
- Tübinger Vereinigung für Empirische Kulturwissenschaft
Podcasts
- Tonarchive entdecken. Historische Originaltöne für Wissenschafts- und Lehrpodcasts nutzen. Mit Dr. Margret Findeisen. (aus der Reihe: Science goes Podcast).
- Baden-Württemberg erzählt, Folge 2: Flucht und Vertreibung (aus der Reihe: Baden-Württemberg erzählt – Kulturwissenschaft und Sprachwissenschaft im Dialog).