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Franz Steiner Verlag
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Philippe Bornet

Rites et pratiques de l’hospitalité

Mondes juifs et indiens anciens

1st Edition 2010.
301 p., 3 b/w ill.
soft cover
ISBN 978-3-515-09689-8

Kurztext

Qui invite-t-on et qui n’invite-t-on pas chez soi ? De qui peut-on accepter l’hospitalité ? Quels marqueurs rituels jalonnent de telles occasions ? Que nous enseignent ces éléments pour l’histoire des sociétés anciennes ? Par une étude comparée de textes issus des mondes juifs et indiens anciens (littérature rabbinique / traités de dharma), le présent ouvrage apporte des éléments de réponse à ces différentes questions. L’examen indépendant de ces deux cas montre que l’hospitalité constitue une institution aussi sensible que cruciale, située au centre de « réseaux d’alliance qualifiés ». D’un point de vue d’histoire des religions, des valeurs essentielles, telles que la préservation du savoir traditionnel ou le respect des hiérarchies sociales lui sont inextricablement liées. L’hospitalité constitue ainsi un « rituel domestique » qui reflète et renforce une notion de communauté religieuse au travers de pratiques relevant de la sphère privée, et qui est susceptible de se substituer à d’autres types de rituels plus élaborés.

Wer wird und wer wird nicht zu Hause eingeladen? Von wem wird Gastfreundschaft angenommen? Was für Verhaltensregel sollen der Gastgeber und sein Gast beachten? Von welchen Ritualen werden solche Begegnungen begleitet? Was können wir davon über die Geschichte antiker Gesellschaften lernen? In seiner vergleichenden Studie von Texten aus den altjüdischen und altindischen Welten (rabbinische Literatur / Dharma-texte) zeigt Philippe Bornet Gastfreundschaft als eine höchst sensitive und entscheidende Institution, die streng kodifiziert wird, und sich am Zentrum von "qualifizierten Allianz-Netzwerken" befindet. Aus einer religionswissenschaftlichen Sicht werden wichtige Werte wie der Schutz des traditionellen Wissens oder die Achtung der sozialen Hierarchien untrennbar mit ihr verbunden. Gastfreundschaft bildet letztlich eine Art von "häuslichem Ritual", das ein Begriff von "religiöser Gemeinschaft" durch Praktiken innerhalb der privaten Sphäre reflektiert und verstärkt, und das als eine Alternative zu prunkvollen Ritualen erkannt wird.

Rezensionen

"I especially hope that many other scholars of religion, anthropology, and antiquity [will] find their way to this book"
Timothy Lubin, NUMEN 63, 2016

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