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Ernst Osterkamp

Spartacus unter den Deutschen

Über die Geschichte einer literarischen Niederlage

2011.
29 S., 3 s/w Abb.
Kartoniert
ISBN 978-3-515-10084-7

Kurztext

Von der Gestalt des Spartacus ging in Deutschland seit dem späten 18. Jahrhundert eine große Faszination aus. Das Ergebnis war jedoch "eine Summe künstlerischer Niederlagen". Drei der größten deutschen Dramatiker – Gotthold Ephraim Lessing, Franz Grillparzer und Friedrich Hebbel – planten ein Spartacus-Drama. Alle drei verwarfen ihre Vorhaben wieder. Spätestens mit dem 1918 gegründeten Spartakusbund geriet die historische Figur des Spartacus jedoch in Vergessenheit. Stattdessen ist der Name nun untrennbar mit den Namen Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg verbunden. Doch weshalb ziehen bestimmte Themen zu bestimmten Zeiten großes Interesse auf sich und finden dennoch keine angemessene Bearbeitung? Kann sich ein Stoff von der Größe des Spartacus-Themas von all den Misserfolgen erholen? Zur Beantwortung dieser Fragen beleuchtet Osterkamp die künstlerischen Möglichkeiten, die dem Stoff selbst innewohnen. Hierbei berücksichtigt er sowohl die historischen Fakten als auch das Charakterbild Spartakus'.

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