Kurzporträt
Nach dem Studium der Geschichtswissenschaften, Politik und Romanistik war Andreas Schulz als Hochschuldozent an der Goethe-Universität Frankfurt tätig. Die Ernennung zum Apl. Professor für Neuere Geschichte erfolgte 2005. Ein Jahr später wurde er auf die Stelle des Generalsekretärs der Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien (Berlin) berufen. Neben der administrativen Leitung des Forschungsinstituts der KGParl bot Andreas Schulz regelmäßig Lehrveranstaltungen an seiner Heimatuniversität an. Seit dem 1. Januar 2025 ist er im Ruhestand.
Forschungsschwerpunkte
- Kultur- und Sozialgeschichte des Bürgertums im neuzeitlichen Europa
- Vergleichende Betrachtung parlamentarischer Kulturen in Europa
- Zivilgesellschaftliche Praktiken politischer Partizipation (Vereins- und Petitionsbewegung, Stiftungen, Lobbyismus)
- Politisierung der Kommunalparlamente und Modernisierung der Stadtverwaltung im späten Kaiserreich
Erhaltene Auszeichnungen
- Friedrich-Sperl-Preis 1990 zur Förderung der Geisteswissenschaften der Vereinigung der Freunde und Förderer der Goethe-Universität Frankfurt am Main
- Förderstipendiat des Instituts für Europäische Geschichte in Mainz 1986-1988
- Stipendiat des Historischen Kollegs München 1992/1993
Mitgliedschaften
- Wissenschaftliche Verbände (Historikerverband, Deutsche Vereinigung für Parlamentsfragen etc.)
- Gründungsmitglied des weitverzweigten Forschungsverbundes European Information and Research Network on Parliamentary History (EuParl.net)
- Beiratsmitglied in der Otto-von-Bismarck-Stiftung und der Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus