Klaus Meister


Kurzporträt

Am 26. März 1938 wurde Klaus Meister in Nürnberg geboren. In Regensburg legte er im Sommer 1957 die Reifeprüfung ab. Danach studierte er Klassische Philologie, Archäologie und Geschichte, und zwar vom WS 1957/58 bis zum SoSe 1959 an der Universität Tübingen, vom WS 1959/60 bis zum SoSe 1962 an der Universität München. Dort bestand Meister im Sommer 1962 das Staatsexamen in der Fächerkombination Griechisch, Latein, Archäologie und Geschichte. Seine akademischen Lehrer waren vornehmlich die Professoren Becker, Bengtson, Egermann, Franke, von Fritz, Hommel, Jens, Kerschensteiner, Klingner, Lauffer, Lendle, Maier, Schadewaldt, Schweitzer, A. Graf Stauffenberg, Stroheker, Vogt, Weinreich, Werner, Zinn.

Vom 1. November 1962 bis 31. Oktober 1966 war er als Verwalter einer wissenschaftlichen Assistentenstelle am Seminar für Alte Geschichte der Universität München tätig. Am 22. Dezember 1966 wurde er an der Universität München mit einer von Graf Stauffenberg angeregten und nach dessen Tod von S. Lauffer betreuten Untersuchung über das Thema: „Die sizilische Geschichte bei Diodor von den Anfängen bis zum Tod des Agathokles. Quellenuntersuchungen zu Buch IV- XXI“ promoviert. Vom 1. Oktober 1967 bis 4. Januar 1972 war Meister Assistent am Institut für Alte Geschichte an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken. Am 16. Juli 1971 habilitierte er sich an der Universität des Saarlandes im Fach Alte Geschichte mit der Arbeit „Historische Kritik bei Polybios“. Am 5. Januar 1972 wurde Meister an der Universität des Saarlandes zum Professor auf Lebenszeit ernannt.

Am 2. August 1974 erhielt er einen Ruf auf eine althistorische Professur an der Universität Köln. Diesen Ruf nahm er zum 1. Oktober 1974 an. Mit Schreiben vom 30. Juni 1977 erhielt er einen Ruf auf eine ordentliche Professur für „Geschichte (Schwerpunkt: Alte Geschichte und Didaktik der Geschichte)“ an der Pädagogischen Hochschule Westfalen-Lippe in Münster. Diesen Ruf lehnte er am 21. September 1977 ab. Im September 1977 wurde Meister auf einen Lehrstuhl für „Alte und Mittlere Geschichte (Schwerpunkt: Alte Geschichte)“ an der Pädagogischen Hochschule Berlin berufen. Diesen Ruf nahm er am 17. Oktober 1977 an. Vom 1. April 1980 bis zum 30. April 2005 war er als ordentlicher Professor für Alte Geschichte an der Technischen Universität Berlin tätig.

Forschungsschwerpunkte

Klaus Meisters wissenschaftliche Interessen, in denen er auch publiziert hat, gelten hauptsächlich der (Kultur-) Geschichte Griechenlands in klassischer Zeit, der griechischen und römischen Geschichtsschreibung, dem Zeitalter des Hellenismus, der Römischen Republik sowie der Geschichte des antiken Sizilien.

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