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Franz Steiner Verlag
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Patricia Just

Imperator et Episcopus

Zum Verhältnis von Staatsgewalt und christlicher Kirche zwischen dem 1. Konzil von Nicaea (325) und dem 1. Konzil von Konstantinopel (381)

1. Auflage 2003.

Kartoniert
ISBN 978-3-515-08247-1

Kurztext

Das vierte nachchristliche Jahrhundert stellte für das Verhältnis von römischem Staat und christlicher Kirche Weichen in mancherlei Hinsicht. Kristallisationspunkt in diesem Verhältnis war der sogenannte "Arianische Streit" um die Stellung des Logos zu Gottvater. Die Eckdaten dieses Streites, das Konzil von Nicaea (325) und das Konzil von Konstantinopel (381), sind zugleich die Eckpfeiler der vorliegenden Arbeit, die den Versuch unternimmt, das Verhältnis von Staat und Kirche im vierten Jahrhundert anhand der Personenkonstellation "Kaiser und Bischof" zu definieren.

Die einzelnen kaiserlich-bischöflichen Beziehungen werden zunächst aus der Perspektive ausgewählter Bischöfe, sodann aus der Perspektive der Kaiser untersucht. Gefragt wird insbesondere nach der Bedeutung des Exils für das Verhalten einzelner Bischöfe, nach der Existenz und Rolle der sogenannten "Hofbischöfe" und nach der Bedeutung dogmatischer Positionen.

"Die Vfn. dieser gründlichen … Dissertation versteht es, Neues auf einem Gebiet zu ermitteln, dass gerade in jüngster Zeit von hervorragenden Kennern … eingehend erforscht wurde. Ihr gelingt ein neuer Zugriff, in dem sie sich ganz auf einzelne Personen und ihr – nicht immer leicht zu deutendes – Verhalten konzentriert. […] Das besondere Verdienst der Arbeit liegt zweifellos in der durch die neue Fragestellung ermöglichten Korrektur zahlreicher, von der opinio communis übernommener Urteile über einzelne Personen." Theologische Literaturzeitung

"Cette analyse fine et précise (…) apporte d´utiles précisions à ce conflit majeur." Latomus

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