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Franz Steiner Verlag
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Petra Grimm (Hrsg.), Rafael Capurro (Hrsg.)

Krieg und Medien

Verantwortung zwischen apokalyptischen Bildern und paradiesischen Quoten

1. Auflage 2004.
184 S.
Kartoniert
ISBN 978-3-515-08436-9

Kurztext

Krieg und Medien ist leider ein aktuelles Thema. Kein Krieg ohne Nachrichten vom Krieg. Das gilt sowohl für die unmittelbar Handelnden und Leidenden als auch für die medialen Beobachter und deren Empfänger. Gibt es noch eine Differenz zwischen realer Handlung und medialer Beobachtung des Krieges? Welche Rolle spielen die Medien für die öffentliche Debatte und die Entscheidungen vor, während und nach dem Krieg? Welche Bilder und Scripts vom Krieg sind uns vermittelt worden und inwieweit beeinflussen sie unser moralisches, politisches und interkulturelles Verhalten?

Der vorliegende Band widmet sich dieser Thematik aus ethischer Sicht, will sagen, die Beiträge stehen im kritischen Abstand zur scheinbar neutralen medialen Vermittlung kriegerischer Ereignisse. Medien können ohne eine implizite oder explizite Moral nicht agieren. Es ist Aufgabe der Medienethik über Medienmoral und Medienpolitik kritisch nachzudenken. Die Differenz zwischen Medienethik und Medienmoral ist aber wiederum keine absolute. Die medialen und kriegerischen Ereignisse im 21. Jahrhundert gehen Hand in Hand mit der Auseinandersetzung um ihre moralische Rechtfertigung.

Der vorliegende Band mit den Beiträgen des dritten Symposiums zur Medienethik der Stuttgarter Hochschule der Medien (HdM) will sich in das gegenwärtige Geschehen um Medien, Kriege und Moral einmischen. Medienpraktiker und Medientheoretiker, Journalisten und Programm-Macher, Ausbildende und Auszubildende, können von den hier vorliegenden Denkanstößen profitieren.

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