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Franz Steiner Verlag
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Joachim Bahlcke

Ungarischer Episkopat und österreichische Monarchie

Von einer Partnerschaft zur Konfrontation (1686–1790)

1. Auflage 2005.
516 S., 10 s/w Abb.
Gebunden
ISBN 978-3-515-08764-3

Kurztext

Die Bischöfe in Ungarn, Kroatien und Siebenbürgen hatten sich im ausgehenden konfessionellen Zeitalter in zweifacher Hinsicht der Integrationsforderungen einer expandierenden Staatsgewalt zu erwehren: als Vertreter autonomer kirchlicher Gewalt und als gesellschaftliche Herrschaftsgruppe.

In welchen Phasen vollzog sich während des späten 17. und 18. Jahrhunderts der Übergang vom traditionellen Bündnispartner der katholischen Habsburgermonarchie zum statusbewußten Gegner der Dynastie? Welche Gruppeninteressen wurden dabei im einzelnen berührt, welche Widerstandsformen entwickelt? Dies sind durchgängige Leitfragen der Untersuchung, die methodisch eine Kombination von Strukturgeschichte und Prosopographie, von Kirchen-, Sozial- und Ideengeschichte darstellt.

Auf der Grundlage neu erschlossenen Archivmaterials wird mit dem römisch-katholischen Episkopat eine bisher kaum beachtete Gruppe vorgestellt, der für die Freiheitskultur Ostmittel- und Südosteuropas eine erhebliche Bedeutung zukommt.

„Bahlcke entwickelt mit dieser Untersuchung eine völlig neue Sicht auf die Kirchen- und die Ständepolitik im Ungarn des 18. Jahrhunderts in ihren Zusammenhängen. Sein Buch ist von einer gelehrten Erudition, wie sie immer seltener wird.“ ABDOS-Mitteilungen

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