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Sebastian Scholz

Politik – Selbstverständnis – Selbstdarstellung

Die Päpste in karolingischer und ottonischer Zeit

1. Auflage 2006.
514 S.
10 Tafeln, Kartoniert
ISBN 978-3-515-08933-3

Kurztext

Die Arbeit untersucht die Verklammerung von päpstlicher Politik und der Entwicklung und Darstellung des päpstlichen Selbstverständnisses in karolingischer und ottonischer Zeit (731–1024) und bietet einen Ausblick auf die Zeit der Frühreform bis 1054.
Die in dieser Zeit eingetretenen Veränderungen des päpstlichen Selbstverständnisses äußerten sich in einer ausgeprägten Selbstdarstellung, für welche die Päpste sehr unterschiedliche Medien nutzten. Briefe und Urkunden, Synodalprotokolle, Inschriften und Bilder dienten den Nachfolgern Petri, um ihr Selbstverständnis öffentlich zu machen. Die Zusammenschau der verschiedenen Medien und vor allem die Interpretation bisher kaum berücksichtigter inschriftlicher Texte vermitteln wichtige Erkenntnisse zum Verhältnis von Papst und Kaiser und lassen die alte Institution Papsttum in einem neuen Licht erscheinen, wobei an der ersten Jahrtausendwende bereits Elemente der Kirchenreform des 11. Jahrhunderts fassbar werden.

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