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Franz Steiner Verlag
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Zdenek Jindra

Der Bahnbrecher des Stahl- und Eisenbahnzeitalters

Die Firma Fried. Krupp/Essen von der Gründung der Gussstahlfabrik bis zur Entwicklung zum "Nationalwerk" und weltbekannten Kanonenlieferanten (1811 bis Anfang der 90er Jahre des 19. Jahrhunderts)

2013.
643 S., 8 s/w Abb., 65 s/w Tab., 10 s/w Zeichn.
Gebunden
ISBN 978-3-515-09915-8

Kurztext

Diese Unternehmensgeschichte bietet einen Einblick in die Entwicklung der Industrialisierung, des Eisenhütten- und Militärwesens sowie der Innen- und Außenpolitik Deutschlands im 19. Jahrhundert. Am Beispiel der Familie Krupp beleuchtet der Prager Wirtschaftshistoriker Zdenek Jindra grundsätzliche Fragen zu Ursprung, Typologie und Funktion des Unternehmers bis zur Einführung des Manager-Systems. Er verfolgt den Ausbau der Hütte zum Großunternehmen und Konzern und seine Beziehungen zu Banken, Interessenorganisationen und Kartellen und geht auf die Stellung von Unternehmer und Arbeiter im Produktionsprozeß und in der Gesellschaft ein. Ein Fokus liegt auf den epochalen Umwälzungen in der Stahlerzeugung mit ihren weitreichenden Folgen für den Eisenbahn- und Maschinenbau sowie für die Vervollkommnung der Schußwaffen. Die auswärtigen Handelsbeziehungen insbesondere nach Österreich und in die böhmischen Länder stellen einen weiteren Schwerpunkt dar.

Durch seine eigene Forschungsperspektive stellt der Band eine wertvolle Ergänzung zur bisherigen Krupp-Literatur dar.

Rezensionen

"Der vorliegende Band fügt unserem reichen Wissen um die Firma Krupp im 19. Jahrhundert eine Reihe wichtiger, neuer Erkenntnisse hinzu, die sich vor allem auf die Bedeutung der Waffengeschäfte für den Erfolg des Unternehmens beziehen..."
Toni Pierenkemper, Historische Zeitschrift 299, 2014/2

Dieser Band wurde außerdem rezensiert von:

Hermann Schäfer, Das Historisch-Politische Buch 65, 2017/2

Daniel Schumann und Anja Mede-Schelenz, Archiv und Wirtschaft 48, 2015/1

Hubert Weitensfelder, Blätter für Technikgeschichte 77, 2015

Forum Geschichtskultur Ruhr, 2013/2

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