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Wie gingen antike Gesellschaften mit Regelbrüchen und Normkonflikten um? Führten diese Brüche und Konflikte in den jeweiligen Gemeinschaften zu einer Transformation bestehender Werte und Prinzipien oder zu deren Affirmation? Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes gehen diesen Fragen nach und nehmen dabei auch die jeweiligen Akteure in den Blick – jene Mitglieder der Gemeinschaften, welche die geltenden Regeln überschritten, ebenso wie jene, welche auf diese Überschreitungen mit Ahndung oder Akzeptanz reagierten. Sowohl die Beiträge zur griechischen als auch die zur römischen Welt ergeben so ein Bild pragmatischer Gesellschaften und Institutionen, deren Funktionieren durch die Bereitschaft zur Aushandlung von Kompromissen einerseits gewährleistet und andererseits immer wieder herausgefordert wurde. Nicht zuletzt werden dadurch auch Erkenntnisse zur Binnendynamik dieser Gesellschaften sowie zu ihrem "ideologischen" Umgang mit Politik, Religion, Gesellschaft und Wirtschaft gewonnen.

"… die Beiträge [liefern] nicht nur grundlegende und neue Erkenntnisse, sondern geben für weitergehende, und auch: rechtshistorische Befassung wertvolle und nachhaltige Impulse."

Philipp Scheibelreiter, Wiener Studien 134, 2021/1

"Die Beiträge sind stimulierend und weiterführend, bieten zum Teil eine neue Perspektive auf längst bekannte Zusammenhänge und lesen sich mit viel Gewinn."

Christian Rollinger, Bonner Jahrbücher Band 219, 2019
ISBN 978-3-515-12358-7
Medientyp Buch - Gebunden
Auflage 1.
Copyrightjahr 2019
Umfang 240 Seiten
Format 17,0 x 24,0 cm
Sprache Deutsch