Alexandra Lewendoski (Hg.)

Leibnizbilder im 18. und 19. Jahrhundert

Alexandra Lewendoski (Hg.)

Leibnizbilder im 18. und 19. Jahrhundert

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Die Leibniz-Rezeption ist vielfältig, komplex, schwer überschaubar; spezielle Untersuchungen eher selten. Dabei gibt es zahlreiche Fragen, deren Beantwortung für die Philosophie- und Religionsgeschichte interessant ist: Welche Rolle spielte Leibniz als Vermittler zwischen den christlichen Konfessionen? Wie bedeutsam ist die Unterscheidung zwischen den Philosophien von Leibniz und Wolff? Was hat Leibniz’ China-Bild für Folgen? Welchen Einfluß hatte die Theodizee-Rezeption auf die Übersetzung der Wertheimer Bibel? Was trug zur Popularisierung, was zur Banalisierung Leibnizens bei, wie wurden philosophische Sprache und die deutsche Klassik durch ihn geprägt? Inwieweit hat Kant Leibniz’ Philosophie mißverstanden? Welche Wirkung hat Leibniz’ Metaphysik auf Schelling und Krause? Wie gut kann Schopenhauer seine pessimistische Weltsicht gegen Leibniz rechtfertigen? Wie urteilt Feuerbach über Leibniz?

Renommierte Leibniz- und Idealismus-Forscher haben sich getroffen, um diesen und anderen spannenden Fragen nachzugehen. Entstanden ist ein wertvoller Einblick in das breite Spektrum der Rezeptions- und Wirkungsgeschichte der Philosophie von G.W. Leibniz im 18. und 19. Jahrhundert.

Reihe Studia Leibnitiana – Sonderhefte
Band 33
ISBN 978-3-515-08401-7
Medientyp Buch - Kartoniert
Auflage 1.
Copyrightjahr 2005
Umfang 261 Seiten
Format 17,0 x 24,0 cm
Sprache Deutsch