Reichtum im späten Mittelalter

Politische Theorie – Ethische Norm – Soziale Akzeptanz

Reichtum im späten Mittelalter

Politische Theorie – Ethische Norm – Soziale Akzeptanz

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Wie wurde in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft des späten Mittelalters Reichtum reflektiert, auf welchen Wertvorstellungen beruhte das Nachdenken über den materiellen Überfluss und wer machte welche Ideen für sich nutzbar? Dem Sammelband, der auf eine von der Fritz Thyssen Stiftung finanzierte Tagung am Deutschen Studienzentrum in Venedig zurückgeht, liegt die Annahme zugrunde, dass sozial-ökonomische und ethisch-kulturelle Konstellationen in der Wahrnehmung des Reichtums einander bedingen, letztere also nicht nur regionale Unterschiede aufweisen kann, sondern auch von historischen Wandlungsprozessen bestimmt ist.

Mit dem späten Mittelalter richtet sich der Fokus auf eine Zeit, in der sich die kommerzielle Revolution vollzog und die Schere zwischen Arm und Reich neu zur Debatte stand. Ein international zusammengesetztes Autorenteam untersucht an unterschiedlichen Beispielen den Umgang mit Reichtum auf den eng miteinander verzahnten Ebenen der politischen Theorie, der ethischen Norm und der sozialen Praxis. Es bietet so neue Blickwinkel auf ein Forschungsfeld, dessen Diskussion im 21. Jahrhundert von zentraler Bedeutung ist.

"wegweisende[r] und sehr überzeugende[r] Band"

Bea Lundt, Mediaevistik 29, 2016
Reihe Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte – Beihefte
Band 232
ISBN 978-3-515-10943-7
Medientyp Buch - Kartoniert
Auflage 1.
Copyrightjahr 2015
Umfang 254 Seiten
Abbildungen 3 s/w Abb.
Format 17,0 x 24,0 cm
Sprache Deutsch